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Wohnhaus Jesco von Puttkamer´s
Huntsville/Al 35108, 1420 Monte Sano Blv.
Donnerstag, 10. Oktober 2013; 17 Uhr Ortszeit

Kontakt: info (at) jvputtkamer (dot) com

Hiermit sind alle Freunde, Kollegen, Leser, Fans und geförderte Moonbuggy-Schüler des NASA-Wissenschaftlers "Prof. Dr. Jesco von Puttkamer" eingeladen. Es wird eine Gedenktafel am ehemaligen Wohnhaus aus der Apollo-Ära enthüllt. Dies ist die zweite Tafel nach der Einweihung am Geburtshaus des NASA-Wissenschaftlers in Leipzig/Germany am 24. September 2013.

ussrcProf. Dr. Jesco von Puttkamer wäre am 22. September 80 Jahre alt geworden. Er arbeitete seit 1962 in Huntsville/Al auf Einladung von Wernher von Braun am Apollo Programm mit. Er hatte ein Büro im MSFC (von Braun Hilton), berechnete Flugbahnen und plante die Wiederverwendbarkeit von Raumfahrzeugen. Später leitete er eine Arbeitsgruppe zur Reparatur des Skylab. Seit 1974 arbeitete von Puttkamer im NASA Hauptquartier in Washington. Dort war er maßgeblich am Space Shuttle-Programm und dem Aufbau der ISS beteiligt und an der internationalen Zusammenarbeit mit Russland bemüht. Der Besuch der Tochter des Sputnik-Konstrukteurs in Huntsville 2008 ging auf sein Wirken zurück. Sein Traum aber blieb der Mars. Als junger Science-Fiction Autor, NASA-Berater für Star Trek oder Sachbuchautor veröffentlichte von Puttkamer unzählige Bücher. Sein letztes Buch "Das Jahrtausendprojekt Mars" behandelte die bemannte Landung auf dem Mars.

ussrc

Prof. Dr. Jesco von Puttkamer kam seit 2006 jährlich nach Huntsville/Al zurück und unterstützte die internationale Liga des NASA-Moonbuggy-Rennens. Treffen mit US- Schülern und internationalen Schülern an historischen Stätten des "von Braun Teams" in Huntsville wurden für viele unvergessen und ebneten neue Wege in die Zukunft.

Die am 24. September 2013 gegründete "Jesco von Puttkamer Gesellschaft" besteht aus engen Freunden und Kollegen aber auch internationalen Studenten des Wissenschaftlers. Diese Tafel ist dem Andenken an einen großen Wissenschaftler gewidmet, der es verstand, die Welt der Raumfahrt zu verbinden.

Verdienste/Lebensleistung Prof. Jesco von Puttkamer´s

Kein Wissenschaftler prägte unsere Gegenwart und Zukunft so nachhaltig, wie Prof. Jesco von Puttkamer durch seine sich über 5 Jahrzehnte ziehenden Werke zwischen Science Fiction und Science Reality - zwischen Vision und werdender Wirklichkeit.

1961 Ingenieuersdiplom für Maschinenbau, TU Aachen
1962 Auswanderung in die USA, Mitarbeiter der NASA beim Apollo-Mondprogramm
1964 Studien zur Wiederverwendbarkeit der SBII-Stufe der Mondrakete Saturn V
Berufsingenieur-Diplom des Bundesstaats Alabama
1973 Leiter der Arbeitsgruppe zur Reparatur des Skylab
1974 Leiter der Arbeitsgruppe strategische Planung der permanenten Erschließung des Alls
1975 Mitarbeiter des Soyuz-Apollo-Testprojektes, Vorbereitung der Crews
Umzug nach Washington, NASA-Hauptquartier, Space Operation Mission Directorate
Beteiligt an Planung und Bau des Space Shuttles
1976 Beauftragter zur Rekrutierung des Space-Shuttle-Astronauten Corps
1978 wissenschaftlicher NASA-Berater für Star Trek - Der Film, (1979)
1983 Honorarprofessor an der FH Aachen (bis 2000)
1996 Ehrendoktor der Philosophie, Universität Saarbrücken
1998 Beginn der täglichen Statusreports der ISS an den Kongress, Weißes Haus und Industrie
2005 Fachbeiratsvorsitzender des International Space Education Institutes Leipzig (bis zuletzt)
seitdem täglicher Einsatz für wissenschaftlichen Nchwuchs in Deutschland
2004 "Exceptional Service Medal" der NASA
2007 "NASA Honor Award" für die gute Entwicklung der Zusammenarbeit mit Russland
2009 "Bedeutendster Deutsch-Amerikaner des Jahres", Philadelphia (GAHFUSA, Bush, Griffin)
2011 Benennung des Asterioiden "266725 Vonputtkamer" als Auszeichnung des JPL (NASA)
2012 seit 1990 hochgefragter Referent auf wissenschaflichen Konferenzen und Kongressen in
(Huntsville/USA, Deutschland, Österreich, Moskau)
2013 hochdotierte Gedenkfeier der NASA (4.2.2013)

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Links:Fotos-Leipzig-Gedenkfeier-Nachruf

 
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Eröffnung der Fotoausstellung

issAnlässlich des 20. Jubiläums der Städtepartnerschaft Leipzig-Houston in diesem Jahr präsentiert der Verein Städtepartnerschaft Leipzig-Houston e.V. eine Fotoausstellung „Über die Grenzen Hinaus – Across All Borders“ mit eigens von der NASA bereitgestellten Fotos. Die Ausstellung ist vom 7. Oktober bis 15. November 2013 in der Volkshochschule Leipzig, Löhrstraße 3 - 7, im 1. Obergeschoss (Mo-Fr 8 -22 Uhr, Sa 8 - ca. 18 Uhr) zu sehen, und ist eine Zusammenarbeit mit dem International Space Education Institute.

Schwerpunkt der Ausstellung ist der Alltag auf der International Space Station (ISS), ein internationales Projekt der NASA, an dem Deutschland beteiligt ist. Gezeigt werden ca. 20 hochauflösende Fotos, die das tägliche Leben auf der ISS schildern. Die Fotos werden mit kurzen Texten in deutscher und englischer Sprache beschrieben. Prof. Hartmut Keil, Vorsitzender des Vereins, wird die Ausstellung eröffnen.

Alle, die sich für das Leben im All interessieren und Näheres über Leipzigs Partnerstadt Houston erfahren möchten, sind herzlich zur Ausstellungseröffnung am 7. Oktober 2013 um 18.00 Uhr eingeladen. Der Eintritt ist frei.

„Über die Grenzen Hinaus – Across All Borders“

Montag, 7.Oktober 2013, 18.00 Uhr
Volkshochschule Leipzig, 04105 Leipzig, Löhrstraße 3 - 7, 1. Obergeschoss
Eintritt frei

Das International Space Education Institute e.V. (ISEI) und der Verein Städtepartnerschaft Leipzig-Houston e.V. haben im Rahmen der Ausstellungsvorbereitung eng zusammen gearbeitet. So wurden Tipps über die Zusammenstellung und Quellen der Fotos gegeben. Aus dem Fundus des Space Institutes sind ausgestellt: Yvonne´s Botschafter-Raumanzug (echter ISS-Pinguin-Suit), Raumfahrtnahrung, ein Fisher Space Pen mit Druckpatrone, die Kopie der im Weltraum geflogenen Olympiabewerbung Leipzigs, ein Ersttagsbrief "80 Jahre Jesco von Puttkamer". Erwartet wird auch noch ein Stück im Weltraum mitgeflogener Würchwitzer Milbenkäse.

budarinansariputtkamerAm 17. Oktober 2013 hält das International Space Education Insitute im Rahmen dieser Ausstellung eine Vorlesung in der Volkshochschule: "Erlebnisse vom Bord der ISS - aus dem Tagebuch der Anousheh Ansari, Jesco von Puttkamer und Kosmonauten". Der Vortrag beruht auf persönlich erzählten Erlebnissen nach zahlreichen privaten Gesprächen mit Astronauten, Kosmonauten und deren Ingenieuren. Es tragen vor: Ralf Heckel (Vorsitzender ISEI), Yvonne Heckel (Space Camp Botschafterin Deutschlands).

"Erlebnisse vom Bord der ISS - aus dem Tagebuch der Anousheh Ansari, Jesco von Puttkamer und Kosmonauten"

Donnerstag, 17.Oktober 2013, 17.00 Uhr
Volkshochschule Leipzig, 04105 Leipzig, Löhrstraße 3 - 7, 
Eintritt frei

 
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Events - Konferenzen

jvp-gedenk

einweihungLeipzig, 24.09.2013 Heute um 12 Uhr wurde die Gedenktafel am Geburtshaus von Prof. Dr. Jesco von Puttkamer feierlich eingeweiht. Mit dabei waren die Gründungsmitglieder der Jesco von Puttkamer Gesellschaft e.V. und die Familie Schmidt Besitzer des Hauses in der Salomonstr. 25b. Das bürgerliche Haus aus der Gründerzeit ist noch heute im Besitz der selben Familie wie zu Zeiten der Geburt des NASA Wissenschaftlers. Der Großvater des heutigen Besitzers zeichnete damals den Mietvertrag der jungen Familie von Puttkamer. Vater Baron Jesco von Puttkamer arbeitete als Redakteur im gegenüberliegenden Reclam-Verlag. An dieser Stelle erinnert heute das Reclam-Carree an die Ursprünge dieses Verlages. Die junge 20-jährige Mutter blieb mit dem Sohn zu Hause.

Der Einweihung ging die Gründung der Jesco von Puttkamer Gesellschaft voraus. Diese Gesellschaft möchte das seit dem Tod des Wissenschaftlers herunterhängende Ende des weit verzweigten wissenschaftlichen Kontaktnetzwerkes auffangen und im Sinne des Namensgebers erhalten und möglichst weiter entwickeln. Es entsteht somit ein Anlaufpunkt für Kollegen, Wissenschaftler, Freunde, Leser seiner Bücher, Hörer seiner Vorträge, Star-Trek-Fans, lehrer und Schüler. Mit den Einnahmen aus dem Mitgliedsbeiträgen, Lizenzverwaltungen, Publikationen und Spenden werden im Sinne des Namensgebers internationale Jugendprojekte gefördert. Dieser Verein wird auch in Gemeinschaft mit der NASA Alumni League in den USA als "Jesco von Puttkamer Society" gespiegelt. Eine weitere Gründung wird in Moskau angestrengt unter dem Namen: "Общество Йеско фон Путткамера".

Die 7 Gründungsmitgieder stammen aus den folgenden Berufsgruppen:
- Wissenschaftler / Physiker / Geologen
- Piloten
- Ingenieure
- Künstler
- Handwerker / Unternehmer
- Nachwuchsförderung
- Space Camp Botschafter
- enge Freunde des Namensgebers

3 Gründungsmitglieder zählen zum engen Freundeskreis des Namensgebers. Es wurden folgende Organe gewählt:
- Vorsitzender: Ralf Heckel (langjähriger Freund und Ziehsohn des Namensgebers)
- Stellvertreter: Evgeniy Zakutin (russ. Luft- und Raumfahrtingenieur)
- Kassenwart: Yvonne Heckel (Space Camp Botschafterin)
- Kassenprüfer/Beisitzer: Ronny Hessel (Unternehmer, Handwerker)
- Kassenprüfer/Beisitzer: Rainer Dorenbusch (Wissenschaftler, Physiker)

cleffgruendungDer Bamberger Künstler Cleff III. überreichte zur Eröffnung der Galerie "Jesco von Puttkamer - der Privatmensch" ein von ihm im Jahre 2012 gemaltes Porträt des Namensgebers. Dieses Gemälde (Öl auf Leinwand, 100 x 80 cm) wurde anlässlich des 50. Jahrestages der NASA geschaffen und im Sommer 2012 Herrn von Puttkamer zu den Wagner-Festspielen in Bayreuth perönlich vorgestellt. Zu einer offiziellen Übergabe in Washington kam es aber leider nicht mehr.

briefDer Philatelist, Geophysiker und Pilot Wolfgang Rumpelt engagierte sich für die Herstellung eines auf 200 Stück limitierten Ersttagsbriefes mit der Aufschrift: "80 Jahre Jesco von Puttkamer". Dieser Ersttagsbrief ist im Wert von 10 Euro im "International Space Education Institute" Wurzner Str. 4 in Leipzig zu erhalten. Die ersten 100 Mitglieder der Jesco von Puttkamer Gesellschaft e.V. bekommen ein Exemplar geschenkt. Mitgliedsanträge können zum Jahresbeitrag von 100 Euro (8 Euro/Monat) zur selben Adresse gestellt werden.

Als erste US-Mitglieder der Gesellschaft wurden der Puttkamer-Freund und Shuttle-Astronaut Bill Readdy und der NASA-Ingenieur Terry Wall eingeladen. Die Gesellschaft beabsichtigt jährlich um Puttkamers Geburtstag (22. September) ein populärwissenschaftliches Symposium in Leipzig zu veranstalten. Weitere Veranstaltungen, Vorträge und Preisstiftungen für internationale Jugendprojekte werden in den USA und Russland stattfinden.

Für weitere Informationen wird in Kürze die Webseite: www.JvonPuttkamer.com entstehen.

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JvP-Ersttagsbrief-80-300

"Autor - Ingenieur - Visionär & Sohn Leipzigs"

Wegen der deutschen Bundestagswahlen wird die Veranstaltung nicht am Geburtstag (22.10.13) stattfinden, sondern 2 Tage später am 24.10.13. Eingeladen sind die Presse, Weggefährten, Leser, Hörer, Fans Lehrer, Schüler und Studenten. Anmeldung auch über Facebook.

24.09.2013
International Space Education Institute, Wurzner Str. 4, 04315 Leipzig
10 Uhr (für die Punkte 1-4)

Geburtshaus, Salomonstr. 25b, 04103 Leipzig
12 Uhr (Enthüllung der Gedenktafel, Punkt 5)

10.10.2013
Wohnhaus, Monte Sano, Huntsville/Alabama
10 Uhr (für den Punkt 6)

1. Gedenkveranstaltung in Geburtsstadt Leipzig
(Reden von der NASA-Gedenkfeier in Washington, Vorsitzende Ralf & Yvonne Heckel)
2. "Jesco von Puttkamer - der Privatmensch"
(Fotogalerie mit Übergabe des "Puttkamer-Porträts" durch den Bamberger Künstler Cleff III.)
3. Ersttags-Gedenkbrief zum 80. Geburtstag
(limitierte Auflage mit 200 Jahre Völkerschlacht-Briefmarke und Poststempel vom 22.9.13)
4. Gründung der "Jesco von Puttkamer Gesellschaft e.V."
(Netzwerk für Freunde, Kollegen, Star-Trek-Fans und Leser des NASA-Wissenschaftlers
zur Fortsetzung seines Lebenswerkes)
5. Enthüllung der Gedenktafel am Geburtshaus von Puttkamers in Leipzig
6. Enthüllung der Gedenktafel am Wohnhaus von Puttkamers in Huntsville/Alabama

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Prof. Dr von Puttkamer wurde am 22.09.1933 in Leipzig (Salomonstr. 25b) geboren. Vater Baron Jesco von Puttkamer arbeitete als Redakteur im Reclam-Verlag bis zur Emmigration in die Schweiz. Der junge Jesco suchte als Nachkriegsgeneration ein Ziel im zerstörten Deutschland und fand dies in den Träumen und Visionen die ihn der Nachthimmel bot. Mit dem festen Glauben an die Öffnung des "Tores zum Weltall" durch Technik begann er in Aachen ein Maschinenbaustudium und finanzierte dies durch selbst geschriebene Science Fiction Romane.

1962 holte ihn sein späterer Chef Wernher von Braun nach Huntsville/Alabama und der junge Diplomingenieur wurde Mitarbeiter der noch jüngeren NASA. Puttkamer lebte 12 Jahre in der "Mondraketenstadt Huntsville" und arbeitete am Apollo-Mondprogramm mit. Er berechnete die Flugbahnen der Saturn V, die Orbits der Mondumfliegungen und prüfte technische Machbarkeiten zur Wiederverwendung von Raketenstufen der Saturn V. Danach leitete er eine Arbeitsgruppe für das Skylab und war an der Sojus-Apollo-Mission als Vermittler tätig. Die Geburtsstunde und die komplette Ära der Space Shuttles sind eng mit dem Namen des Ingenieurs Jesco von Puttkamer verbunden, so auch die Planung und der ständige Betrieb der heutigen Raumstation ISS. In Deutschland kennt man den Wissenschaftler seitdem vorwiegend durch seine Sachbücher, Medienauftritte und Vorträge als NASA-Botschafter.

Der Visionär und Freund der Sci-Fi-Autoren Gene Roddenberrys und Clark Darlton (Perry Rhodan) ließ seine Ideen von der Zukunft verbunden mit dem fundierten Wissen eines Raumfahrtingenieurs in die Star-Trek-Filme und andere Werke mit einfließen. Damit gestaltete er unsere heutige moderne Gesellschaft maßgeblich mit (z.B: Handys, Touch Screens, multinationale Teams, ethische Grundwerte).

In den letzten 23 Jahren engagierte sich der 1983 in Aachen zur Honorarprofessor eingeladene Jesco von Puttkamer vorwiegend in Europa und Russland (Aufbau von Beziehungen für gemeinsame Anstrengungen der bemannten Raumfahrt), für sie ISS (On-Orbit-Status-Reports) und den internationalen Nachwuchs in seiner Geburtsstadt Leipzig. Dieser blieb er seit der Wende eng verbunden. Die Gründung des "International Space Education Institutes e.V." 2005 in Leipzig ist ein direktes Produkt aus einer langen und intensiven Erfahrungsvermittlung aus dem NASA-Hauptquartier in Washington nach Leipzig.

Auszeichnungen:

1983 Honorarprofessor an der FH Aachen (bis 2000)
1996 Ehrendoktor der Philosophie, Universität Saarbrücken
2004 "Exceptional Service Medal" der NASA
2007 "NASA Honor Award" für die gute Entwicklung der Zusammenarbeit mit Russland
2009 "Bedeutendster Deutsch-Amerikaner des Jahres", Philadelphia (GAHFUSA, Bush, Griffin)
2011 Benennung des Asterioiden "266725 Vonputtkamer" als Auszeichnung des JPL (NASA)


aktuelles Medienecho zum 80. Geburtstag:

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rbb-online (60-min-Hörbeitrag): http://mediathek.rbb-online.de/inforadio/wissenswerte?documentId=17202564
MDR-Figaro: http://www.mdr.de/mdr-figaro/hoerspiel/diskurs/puttkamer104.html
LVZ: http://www.flickr.com/photos/spaceeducation/9859291815/in/set-72157632412571751


Hintergründe und Personen:

heckelJesco von Puttkamer lernte auf dem IAC (International Aeronautic Congress) in Bremen im Jahre 2003 das Paar Ralf und Yvonne Heckel kennen. Beide engagieren sich mit viel öffentlicher Sympathie für die populäre Raumfahrt als Visionsgeber und Lernmotor für die internationale Jugend. Von Puttkamer schloss beide recht schnell in sein Herz und förderte sie wie eigene Kinder bis zu seinem Tode im Dezember 2013. Es kam zu unzähligen Treffen in den USA, Europa und Russland. Von Puttkamer öffnete die Tore seiner Behörde und es folgten erstklassig geführte Schülerteams mit ausgezeichneten Ergebnissen auf NASA-Wettbewerben. Die Heckels luden im Gegenzug ihren Förderer auf zahlreiche Veranstaltungen in Russland ein und trugen somit zum Verständnis beider Behörden und deren Menschen bei. Nach einer 4-wöchigen Reise durch die USA mit intensiven Gesprächen bei der NASA-Leitung ist den Eheleuten nach Puttkamers Tod klar geworden, dass sie nun die Verantwortung der Fortsetzung seines Lebenswerkes und Weiterbelebung seines hochdotierten weltweiten Kontaktnetzwerkes tragen.

Das hier aufgeführte Engagement zum Gedenken an einen großen Wissenschaftler unserer Zeit ist von den Eheleuten Heckel und deren Bildungsverein gewidmet.

 
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Exkursionen - Moscow-Tour

[Fotos]_[Videos]_[Facebook]_[Festival]_[ISEI-Letter]_[Invitation-Host]_[Putin-Letter]
[Report-Serie "Ot Vinta" 2013: 1 2 3 4 5 6 7]

moscowEs war ein Wagnis! Die Einladung aus Moskau erreichte uns zwar über die Cluster-organisationen der Luft- und Raumfahrt-industrie (UAC/ BDLI/ ASIS), aber niemand fühlte sich für die entstehenden Kosten verantwortlich. Unabhängig davon fühlte sich keine Institution unseres Landes in der Lage ein wettbewerbs-fähiges Team diesen Niveaus für Russland zusammenzustellen. Es gibt hier weder Niveau in den Schulen noch entsprechende Förderprogramme.

Wissend um ein gehöriges Risiko aber vertrauend auf unsere Erfahrungen zahlten meine Frau und ich die nötigen 3500 Euro Kosten (Flug, Visa, Hotel, Verpflegung, Transport) aus der eigenen Tasche. Wir gingen davon aus, dass wir mit mehr Ergebnissen aus Moskau zurückkehren, als wir im Vorfeld kommunizieren konnten. Genau das ist eingetreten. Der gesellschaftliche Beitrag wurde auf höchster Ebene erbracht. Wir werden Politik und Wirtschaft nun in die Pflicht nehmen. Es gibt erste wohlwollende Ansätze dazu. Diese Reise, diese Teilnahme und deren Ergebnisse sind Erstleistungen für unser Land.

woernermedwedewWir konnten 6 russische Schulen für Austausch-programme interessieren und zusätzlich 25 Einzelschüler mit ihren Eltern bereits für definitive Aufgaben begeistern. Die russische und internationale einschlägige Politik und Industrie incl. des DLR-Vorsitzenden Herrn Prof. Dr. Jan Wörner und des russischen Premier-ministers Dimitri Medwedew haben unsere Teilnahme wohlwollend zur Kenntnis genommen.

Drei Schulen traten unserem Bildungsangebot konkret mit Kollegen, Budget und bildungspolitischem Engagement bei. Für unsere heimatlichen Partner und Sponsoren war Moskau ein Abenteuer und ein Bedürfnis. Die regionalen Medien spiegelten das gern wieder:

Wir werden diese Arbeit an der Nahtstelle der Studienorientierung und Begeisterung für naturwissenschaftliche akademische Berufe für 12-18-jährige auf der ILA 2014 fortsetzen.

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Medienecho Leipziger Volkszeitung




Für künftige Reisegruppen mit Schülern möchten wir die folgenden Hinweise geben:

1. „Internationale Wettbewerbe“ in Russland sind russisch. Kaum jemand spricht auf diesen Veranstaltungen englisch. Man zählt Länder der ehemaligen Sowjetrepubliken bereits zum Ausland und somit begründet man das Zauber- und Werbewort „International“. Außer einem Team aus Tschechien waren wir die einzigen westlich „Internationalen“. Sie sollten unbedingt eine erfahrene russisch sprechende Begleitung dabei haben, um Missverständnisse vorzubeugen.


2. Absprachen und Verträge werden von den Organisatoren zum Ende der Veranstaltung mit schwindender Ernsthaftigkeit eingehalten. Man ließ uns am Ende der Messe mit dem Rücktransport des Moonbuggys nach Moskau allein. Ohne unsere Kontakte in Moskau und das nach 10 Jahren geschärfte Organisationstalent wäre jedes westliche Team in einem finanziellen Fiasko gelandet. Scheuen Sie sich nicht davor Ihren rechtlichen Standpunkt unmissverständlich klar zu machen und im Bedarfsfall die Botschaft (Abt. Kultur und Bildung) sofort einzuschalten.


3. Essen, Getränke und Logis müssen bei Jugendveranstaltungen normalerweise von der einladenden Institution komplett gestellt werden. Das russische Essen ist sehr nahrhaft und gesund, allerdings auch streng rationiert. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass pro Kind und Begleiter nur 0,6 Liter Flüssigkeit/Person und nicht wie üblich 2 Liter zur Verfügung standen. Es gab nur zwei zeitlich weit auseinander stehende Malzeiten pro Tag. Planen Sie unbedingt Extrabudget zur Ergänzung der Verpflegung und vor allem Flüssigkeit ein. Auch in den Bussen für die zeitweise recht langen und kaum klimatisierten Ausflüge wurden keine Trinkflaschen zur Verfügung gestellt. Im Nachhinein wären wir finanziell besser gefahren, wenn wir das übliche Hotelbuffett bezahlt hätten und nicht den verlockend geringeren Preis für rationiertes Essen zuzüglich Extraeinkäufe.


4. Das Ausstellen von Quittungen und Rechnungen ist in Russland oft ein Fremdwort. Vieles funktioniert mit Schmiergeldern und bar. Bestehen Sie bei Verlangen nach überraschenden und nicht vereinbarten Extrakosten auf eine ordentliche Rechnung und zahlen Sie erst nach Vorlage. Lassen Sie sich nicht aus Zeitdruck zur schnellen Barzahlung hinreißen.

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[Report-Serie "Ot Vinta" 2013: 1 2 3 4 5 6 7]

 
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