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Schülerberichte - 2012
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Tobias Meier
Sommerworkshop 2012
www.spaceeducation.de
Leipzig, 26.08.2012

alt

Es ist Sommer und sehr warm. Sie Sonne erhitzt alles. Es ist eigentlich Badewetter. Doch an diesem Tag lädt Ralf uns zu einer besonderen Fahrt ein. Es geht nach Krostitz auf einen Recyclehof. Dort traue ich meinen Augen nicht. Der ganze Horizont ist voll mit Raketen. E ssieht aus wie auf einem Atombombenarsenal. Natürlich sind es keine echten Raketen, aber dafür echte Zusatztanks von Phantom Kampfjets. Sie sind ausgemustert und sollen verschrottet werden. Ralf sagt mit einem Lächeln: "Na? Wollen wir uns daraus eine Rakete bauen, so wie in Huntsville als echte Attrappe?" Ich bin beeindruckt, denn beim Nähertreten ist jedes Teil dreimal so groß wie ich. Wie soll das nur möglich sein? Allein kann ich das Ding kaum anheben. Die Farbe ist grün und die Flügel sehen noch nicht nach Rakete aus.

Dann kommt Herr Meinel, der Chef. Er sagt uns, dass er all diese Tanks von der Bundeswehr abgekauft hat und will mit ihnen nun ein neues Projekt starten. Es soll "Raketendealer.de" heißen. Er zeigt uns Bilder von Konstrukteuren, die daraus Silberpfeil-Rennwagen bauen oder Designermöbel. "Helft mir dabei es wie eine richtige Rakete auszusehen lassen, damit Firmeninhaber sich so etwas als Gag oder Werbeträger auf das Grundstück stellen können. Dafür würde ich Euch eine Rakete schenken." Nun bin ich baff.

Nun grübeln wir im Institut wie man es anstellen könnte. Was brauchen wir? Wir brauchen einen Lackierer, einen Karossieriebauer für neue Flügel und ein paar Ideen für die Aufhängung. Das Design kann man am eigenen Computer machen. Also fahren wir in leipzig herum und fragen Bekannte und Firmen. Nach nur einem Tag sind alle Zusagen da. Die Rakete wird bei meinem Praktikumsbetrieb, einer Lackierwerkstatt, lackiert. Der Chef Herr Goldschmidt sagt zu mir: "Na Tobias, das ist wohl das Richtige für Dich. Du hast darin ja als Moonbuggypilot Erfahrung. Am Montag fängst Du an." Nun ja, dann lackiere ich also eine Rakete anstelle eines Autos ...

rakete-haengtrakete-spachtelHerr Meinel fährt die Rakete am darauffolgenden Montag zur Lackiererei. Und nun bin ich dran. Als erstes muss man die Rakete aufhängen. Nun gibt es ganz feines Schleifpapier, es sieht aus wie ein Schwamm, und schleift die Farbe etwas ab. Den Staub pustet man mit Druckluft ab. Mit Silikonentferner reinige und säubere ich die Rakete. Jetzt befinden sich noch weitere kleine bzw. etwas tiefere Kratzer auf der Oberfläche. Die kann man nicht mit Schleifpapier entfernen. Ich bekomme eine große Schleifmaschine die auch Lackierer benutzen. Unsere Rakete hat drei Beulen. Die verspachteln und verschleife ich mit einem weiteren Mitarbeiter der Firma anschließend.

Jetzt befinden sich ja noch die kleinen Flügel am Außentank und wir müssen sie noch abtrennen. Das geht am besten mit einem Winkelschleifer. Diese Flügel sind sehr dick also braucht man Geduld.Auch verklebt das Aluminium die Schleifscheibe. Das Loch was anschließend entsteht verschweißt ein Mitarbeiter mit einem dünnen Aluminiumblech. Die Schweißnaht säubere ich mit dem Winkelschleifer. Jetzt befindet sich eine schräge Fläche in der runden Rakete. Diese muss ebenfalls verspachtelt und rund geschliffen werden. Wenn alles Trocken und Sauber verschliffen ist, wird wieder mit Silikonentferner gesäubert. Das alles hat drei Tage in Anspruch genommen.

altsaegen-raketeIn der Zwischenzeit haben Ralf und Araceli neue größere Flügel entworfen und lasern lassen. Dazu entwarfen beide anhand eines Fotos von der Rakete die richtige Form am Computer und druckten diese auf 18 Papieren im Maßstab 1:1 aus. Araceli hat das Puzzle dann zusammengeklebt, auf eine Spanplatte getackert und entlang der Linie mit einer Stichsäge geschnitten. So wurde der erste Holzflügel fertig. Diesen haben wir an die Rakete angepasst und noch etwas nachbearbeitet. Danach machte Araceli ein Praktikum bei der Laserfirma Holl in Markkleeberg und beobachtete die Herstellung der neuen Flügel aus Aluminium. Sie bekommt einen Lieferschein in die Hand. Auf dem steht: "Herstellung eines Raketenleitwerkes als Spende, Materialwert 418 Euro". Das ist erstaunlich viel Geld, wohl aber das günstigste Raketenleitwerk in der Geschichte der Raumfahrt.

holl-rathmannaltAm Donnerstag werden die Flügel endlich angeliefert und müssen vernietet werden. Erst bohren wir die passenden Löcher und dann wird mit einer Hohlnietzange geietet. Es sind viele hundert Nieten einzupressen.

nieten-rakete-1aracely-nietetDas ist eine ganzschöne Arbeit und geht in die Finger. Es ist heiß und wir arbeiten in Freien. Es fließt Schweiß in Strömen. Evgeniy und Ralf sind auch dabei. Araceli ist erstaunlich geschickt und hat Ausdauer. Nachdem die Flügel Stück für Stück mit Winkeln aus Aluminium angebaut sind, sieht die Rakete schon richtig gut aus, naja etwas grün noch aber das bekommen wir auch noch hin.

Ein Highlight haben wir noch. Ronny Hessel von der Dreherei Günter Jakob hat uns eine Spitze und ein optisches Abgasrohr gedreht. Dafür müssen wir nun die Löcher bohren. Da die beiden Teile noch nicht verchromt sind und die Rakete erst lackiert werden muss können wir sie jetzt noch nicht annieten. Das verchromen macht für uns die Firma Althaus-Galvanik. Die Farbe der Rakete wird an der Spitze Lachsrot (das ist die Farbe vom Mars) und am Körper weiß. Sie sieht schön aus. Die Aufkleber wollen wir in der Woche vor der Pressekonferenz anbringen.

chrom-raketerakete-fertigIch bekomme ein Praktikumszeugnis mit den besten Noten. Wir allen Firmen, die und tatkräftig geholfen haben um dieses Projekt zu realisieren.

Fotogalerie vom Bau der Rakete

Wir danken:
LRP-Autorecycling / Raketendealer.de (Krostitz | Sachsen)
Goldschmidt Autolackiererei (Leipzig | Sachsen)
HOLL GmbH (Markkleeberg | Sachsen)*
Dreherei Guenter Jakob GmbH & Co. KG (Leipzig | Sachsen)
Althaus Galvanik- und Pulverbeschichtungs GmbH (Leipzig | Sachsen)
sowie unserem Teamleiter Ralf Heckel und Ingenieur Evgeniy Zakutin 

white-label

Quellen und Links
Idee:Wir bauen eine Rakete

Folgeprojekte
Fotogalerie:Produktion;Besuch in Leipzig; Exkursion nach Moskau
Presse:Generalanzeiger Bonn;
Berichte:Projekt Rakete;

 
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Schülerberichte - 2012
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von Tobias Meier und Araceli Zeller, Sommerworkshop 2012
www.spaceeducation.de, Leipzig,  25.08.2012

altUnsere Rundreise durch Deutschland ist die Fortsetzung der vorangegangenen Sponsoren-Tour in und um Leipzig. Nur jetzt werden Kilometer gemacht. So beginnen wir bei Bruno Banani in Chemnitz und enden nach 2000 km in Köln. Wir konnten nur maximal einen Betrieb pro Tag besuchen. Bei über 100 Förderern, die das Moonbuggy-Projekt derzeit hat, ist es ausgeschlossen alle Partner persönlich zu besuchen. Wir haben in den uns verbliebenen 4 Ferientagen nur knapp 4 Firmen geschafft. Deshalb möchten wir allen anderen auf diesem Wege stellvertretend danken. Ladet uns auf Eure Messen ein oder seid nicht böse, wenn wir mal unverhofft auftauchen wenn es die Umstände gerade zulassen. Planen lassen sich solche Mammut-Besuchstouren bei dem uns zur Verfügung stehenden Budget und Zeit nicht.

Wir starten am Sonntagnachmittag, den 19.08.12, zum Garten von Nadin Rößler (Co-Pilotin 2011). Sie hat uns eingeladen um einmal mit der garteneigenen Eisenbahn zu fahren. Das war ein toller Auftakt mit Pool, Sonne und Federball spielen.

Bruno Banani

Am nächsten Morgen fahren wir früh zu Bruno Banani. Dort werden wir schon erwartet. Wir sind eine große Gruppe die so aufgeteilt ist: als Moonbuggy Piloten sind Araceli Zeller und Tobias Meier dabei. Evgenij Zakutin ist der Designer der Moonbuggys. Die Vorsitzenden Ralf Heckel und Yvonne Heckel sind mit dabei. Sie haben auch ihre Kinder wie so oft mit dabei Cosma (5 Jahre) und Tara (3 Jahre).

Herr Jassner (der Junior Chef) bringt uns in den Besprechungsraum mit vielen Urkunden und neuen Produkten der Firma. Dort berichten wir vom Moobuggy Race 2012 und dem aktuellen Sommerworkshop mit der Rakete. Die Rakete interessiert Herr Jassner sehr. Er erkundigt sich darüber und bat über mehr Infos für einen eigenen Werbeträger auf dem Bruno Banani Grundstück.

altUnser kleines Dankeschön an ihn war der Minibuggy und zwei Fotos vom Moonbuggy Race. Eines ist mit allen Moonbuggys auf dem Weg zum Space and Rocket Center und eines von Max Frank (Pilot Team Germany 1). Evgenij zeigte Herrn Jassner noch seine Solid Works Konstruktionen vom Minibuggy und die vom echten Buggy. Er war sehr begeistert. Zum Schluss bekam jeder noch ein kleines Parfum von Bruno Banani. Wir freuten uns darüber. Bevor wir gingen machten wir noch ein paar schöne Fotos vor der Firma.

Noch an demselben Tag brechen wir mit Moonbuggy und Wohnwagen nach Stuttgart auf. Bis Stuttgart sind es 500 km. Die Nacht verbringen wir im Fränkischen Wald unter freien Himmel und im Wohnwagen. Es ist eine warme und sternenklare Sommernacht. Die Morgentoilette machen wir auf einer Raststätte. Das ist abenteuerlich und toll.

Weitere Fotos von: Bruno Banani

Mädler GmbH

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altWie vereinbart sind wir Dienstagmittag bei Mädler. Dort sind wir überrascht wie groß die Firma ist. Der Vertriebsleiter (Rene Schmidt) begrüßt uns freundlich. In seinem Büro erzählen wir ihm spannende Ereignisse über das Moonbuggy Race. Herr Schmidt und Herr Krotz (Geschäftsführer) freuen sich über unser kleines Geschenk, das Minibuggy. Zudem haben wir ihnen auch ein Bilderrahmen mit einem Foto vom Moonbuggy Race  mitgebracht. Sie sind begeistert wie hoch wir mit dem Moonbuggy springen können.

Da die Firma noch nicht alle Mitglieder von innen kennengelernt haben, führte uns Herr Schmidt durch die Produktionshallen. Es ist sehr interessant wie das alles so funktioniert. Wir haben gesehen wie man Zähne in ein so großes Zahnrad fräst. Dort gibt es riesige Lagerhallen mit einem chaotischen Lagersystem. Chaotisches Lagersystem bedeutet, dass die produzierten Teile im Lager dort hingestellt werden wo gerade ein Platz frei ist und man gar keine Übersicht haben kann wo alles liegt. Alle Teile sind sozusagen verstreut im Lager. Aber das ist nicht schlimm, denn der Computer hat alles eingespeichert und findet alles wieder. Es gibt natürlich auch einen Wareneingang und einen Versand. Mädler ist vor allem ein Versandhaus für Industrieteile.

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In der Produktion haben wir uns mit einem der Mitarbeiter unterhalten der wissen wollte, was ein Moonbuggy ist und warum wir in der Firma sind. Er fand das sehr interessant. Nach einigen Fotos gemeinsam mit Herr Schmidt verabschiedeten wir uns auch hier herzlich.

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altaltaltaltDanach ging es noch weitere 150 km bis in den Schwarzwald vor die Tore der Firma IMS GEAR. Dort arbeitet Araceli´s Vater. Wir werden hier später eine Besichtigung machen. Wir übernachten nach einem großen Pizza-Dinner an einem See im Breisgau – wieder unter freiem Himmel und in lauer Luft. Es war toll, das Wasser auch!

Weitere Fotos von: Mädler
 

Europa Park

altDer Mittwoch war für alle ein Erlebnistag im Europa Park in Rust. Ralf hat das ohne unser Wissen schon so geplant. Das war eine richtig gute Überraschung! Von 10-20 Uhr sind wir Achterbahn und Wasserrutsche gefahren. Dort haben wir uns vor allem das ausgestellte MIR Modul angesehen. Ich fand es im Vergleich mit dem was ich in Moskau gesehen habe etwas oberflächlich. Die MIR Module im Moskauer Museum und jenes in der Firma Energia waren im Inneren viel besser ausgebaut und die Knöpfe waren auch echt. Im Europa Park waren mehrere Knöpfe nur aus einem Stück gepresstem Plaste. Lediglich der Geruch innen war derselbe.

Wir übernachteten nach einer weiteren langen Autofahrt in der Nähe von Koblenz auf dem Rittersturz. Dort fand 1948 die erste Ministerpräsidenten-Konferenz nach dem Krieg statt. Hier wurden die Weichen für unser heutiges Deutschland gelegt. Nun ist dort ein Parkplatz und ein Denkmal mit Ausblick auf den Rhein.

Weitere Fotos von: Europa Park
 

IGUS

altAm Donnerstag besuchten wir dir Firma igus (Industrie GUS) in Köln. Dort wurden wir mit einer Laufschrift begrüßt: „Willkommen bei igus - Nasa Space Education Institute“. Dies war sehr lieb. Frau Heyner erwartete uns schon mit einem Fotografen auf dem Parkplatz. Wir erzählten ihr ein paar Informationen über das Moonbuggy und überreichten ihr auch gleich das Minibuggy. Der Fotograf machte ein paar tolle Bilder von uns. Der Besuch bei igus war sehr aufschlussreich. Uns wurden viele kleine und große Dinge gezeigt die aus Kunststoff hergestellt werden und die man sonst nur aus Metall kennt. Es gibt da Kunststoff-Kugellager mit Glaskugeln.


Nora Heyner ist die Leiterin des Hochschulmarketings. Sie zeigte uns ebenfalls die Firma. Dort waren 350 Spritzgussmaschinen und sehr viele Roboter die die ganzen Teile getestet haben. Dies war sehr lustig wie sie sich bewegt haben. Die Firma ist nach einem Lego Prinzip aufgebaut. Das bedeutet man kann z.B ein Stück Wand oder Dach auswechseln wie man möchte. Oder man kann auch einfach was dazu bauen bzw. wegnehmen.  

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altAm Nachmittag versuchte Ralf Heckel telefonisch einen Kontakt zur DLR herzustellen. Die  sitzt gleich um die Ecke in Köln-Porz. Leider aber war es schon zu spät und man hatte Feierabend. Also beschlossen wir einstimmig uns den Kölner Dom anzusehen. Der Abend verging dann am Rheinufer von Köln. Erst als die Rush-Hour vorbei ging, startete Ralf wieder den Van und wir konnten nonstop die 500 km nach Leipzig fahren.

Weitere Fotos von: IGUS

Am Freitag wachte ich im Space Hotel in Leipzig auf und hatte das Gefühl einen ganzen Monat unterwegs gewesen zu sein. Alles fühlt sich anders an. Ich habe soviel gesehen, gesagt bekommen und bin neuen Menschen nähergekommen. Ich werde wohl noch Wochen brauchen, um das alles in seiner ganzen Tragweite zu verstehen. Toll ist, dass man sich mit allen Firmenbossen auf Augenhöhe unterhalten kann. Auf diese Idee wäre ich ohne das Moonbuggy-Projekt nie gekommen.

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Unser Dank gilt zuerst unserem Fahrer und Tourleiter Ralf Heckel, der alle 2000 km ohne Zwischenfälle mit uns Passagieren und Anhänger gefahren ist, immer gut drauf ist, Späßchen macht und sich überall gut auskennt. Dann danken wir seiner Frau Yvonne, die gern mitgekommen wäre, aber die ganze Zeit das Space Hotel allein leitete. Sie stellte so sicher, dass die 400 Euro für Sprit und 300 Euro für unsere Verpflegung zur Verfügung standen. An Dritter Stelle stehen natürlich die Leiter aller Firmen die wir besuchten und alle anderen Unternehmen und Privatpersonen die uns im April 2012 bei NASA unterstützten.

Nun aber wollen wir nach vorn schauen, 5 weitere bessere Moonbuggys bauen und zum Rennen 2013 wieder glänzen. Ideen haben wir uns nun genug geholt. Es wäre toll, wenn die Unterstützung mit Material so und verstärkt weiter ginge und Yvonne im Hotel entlastet werden könnte. Denn sie ist die NASA-Botschafterin und gehört nicht hinter eine Hotelrezeption zum Zweck unserer Zukunft.

 
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Events - Workcamp
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Anmeldung zum NASA-Moonbuggy-Sommerworkshop 2012

Rocket-UAH

Name, Vorname: …………………………………………………………………………………………

Adresse: ………………………………………………………………………………………….

Tel, Email, Handy: …………………………………………………………………………………………

Nationalität / Alter: …………………………………………………………………………………………

Klassenstufe / Schule: …………………………………………………………………………………………

Sprachkenntnisse: …………………………………………………………………………………………


Ich möchte hiermit meine Teilnahme am Sommerworkshop für den NASA-Moonbuggy Wettbewerb bekunden und kann in den folgenden Wochen kommen (bitte nur zusammenhängende Kalenderwochen zwischen dem 20.7. und 31.8.2012):

Weitere Informationen sind nachfolgend aufgeführt.

 

Ort, Datum                                   Unterschrift des Teilnehmers

                                                       Unterschrift der Eltern

 

als PDF ausdrucken, unterzeichnen und per email an Moonbuggy at spacepass.de zusenden

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Der Sommerworkshop für das NASA-Moonbuggy-Race in Leipzig

Dieser Sommerworkshop ist ein internationales Sportferiencamp mit vielen interessanten Exkursionen im Dienste der Wissenschaft und Sprachen und ist zur besonderen Berufs- und Studienorientierung gedacht, um die Einstiegschancen in Lehre und Studium durch Praxis signifikant zu verbessern. Im Kern liegen die Teamarbeit an mehreren Moonbuggys (NASA-Wettbewerbskonstruktionen), gemeinsame Erlebnisse und Aktiv-Events. Diese Camps werden seit 2009 regelmäßig in den Winter- und Sommerferien durchgeführt und können nur von ausgesuchten oder speziell eingeladenen Schülern besucht werden.

Das Programm wird jeweils von Wissenschaftlern und erfahrenen Mitgliedern zusammengestellt. Darunter befinden sich ausschließlich namhafte Personen aus Deutschland, USA und Russland wie: Prof. Dr von Puttkamer (NASA) , Frau Dr. med. Koroljow (Tochter des Sputnik-Konstrukteurs), Sportwissenschaftler Jan Schur (Sohn des legendären Täve Schur). Das Ziel des Camps ist das Wecken des Interesses für eine besondere akademische Laufbahn an der Seite praktischer Erfahrungen, Schaffensfreude und internationalen Beziehungen. Es ist der Auftakt zur möglichen Teilnahme eines freiwilligen Nachwuchswettbewerbes der NASA am 25.-27. April 2013, welcher vom Bildungsministerium als hochwertig für den Schulabschluss eingestuft ist und im Mittelpunkt des Interesses der Nachwuchsabteilungen vieler internationaler Universitäten und Betriebe steht. Es werden hochwertige Teilnahmezeugnisse und Referenzen für spätere Bewerbungen ausgehändigt. Bei guten eigenen Leistungen werden Einladungen zu Lehrstellen, Studienkursen oder Doktorarbeiten (PHD) ausgesprochen.

Die Schüler fertigen Teile und montieren einen Moonbuggy (Liegefahrrad auf 4 Rädern für 2 Fahrer). Dabei werden vor allem handwerkliche Fähigkeiten und logisches Denken vermittelt. Sie lernen zudem spielend den Umgang mit den Medien, Sponsoren und Werbepartnern durch zahlreiche Exkursionen (Porsche, BMW, Handwerksbetriebe, TV-Produktion, Redaktionen, Internet) und betätigen sich in der Freizeit auf Fahrrad, Kanu, Wasserski oder auch als Co-Pilot beim Segelfliegen. Diese Videoliste gibt nur einige beeindruckende Einblicke:

Videoliste TV-Sendungen

Die Programmblöcke werden im Einzelnen nach der Wetterlage und der Zusammensetzung der Gruppen individuell zusammengestellt. Wenn keine Exkursionen stattfinden, findet das Leben im abgeschlossenen bereich des International Space Education Institut auf 3000 m² Garten mit Grillplatz, Pool, Werkstatt und Space Hotel statt.


Voraussetzungen und Kosten:

Die einzige Voraussetzung ist zunächt der Willen an einer Teilnahme und eine Probemitgliedschaft im Trägerverein. Die Mitgliedschaft regelt alle weiteren Verhaltensweisen, Absicherung und Verantwortungen. Sie kostet einmalig 100 Euro und setzt sich aus einer Aufnahmegebühr von 40 Eur zuzüglich 60 Euro Beitrag zusammen.

Die teilnehmenden Schüler müssen einer kooperierenden Schule des Projektes angehören (Teilnahme an einem Vortrag in der Heimatschule) oder auf Empfehlung durch ein Mitglied des Vereins oder seiner Kooperationspartner angesprochen worden sein.

Die weiteren Kosten für den Workshop trägt der Verein (Programm, Transport zu Exkursionen, Materialien). Die Kosten für Logis und Verpflegung im vereinseigenen Space Hotel in Leipzig (www.space-hotel.de) betragen bei Mitgliedschaft 100 Euro pro Woche (ohne Mitgliedschaft 250 Euro). Die Hälfte davon fällt auf die Vollverpflegung. Dieses Hotel wurde seit 2006 durch Schüler aufgebaut und ständig modernisiert. Seidem besuchten es 20.000 zahlende Gäste. Aus dessen Einnahmen wird ein Großteil der Kosten für dieses Bildungsgprojekt unabhängig bestritten, welches somit frei von staatlichen Fördermitteln und deren territorialen Einschränkungen ist. Sobald sich Teilnehmer des Workshops nach ihren Fähigkeiten und nach den Grundwerten des Vereins im Haus und dem Teamleben integrieren, werden alle Grundkosten für Logis und Verpflegung zur freiwilligen Sache auf Gegenseitigkeit erklärt.

Das Programm des Camps ist so aufgebaut, dass eine Integrität auf diese Weise möglich ist (Tischdienst, Reinigungsdienst, Waschdienst, Handwerkerdienst, Webdienst, jeweils max. 2h Aufwand pro Tag). Es können also damit diese 100 Euro/Woche oder ein anderer Vernunftbetrag freiwillig als Spende durch die Eltern erbracht oder sich anderweitig integriert werden (Sachzuwendungen, Kontakte, Ideen, Engagement, etc.). Die Initiatoren wollen damit Chancengleichheit für Talente erreichen. Zuwendungsbescheinigungen werden auf Wunsch ausgestellt.
 

Pflichten und Rechte:

Grundsätzlich hat jeder Teilnehmer das Recht auf eine besondere Förderung (Fördern durch Fordern), welche hier mit dem Ziel von einer oder mehreren Auslandsexkursionen, Teilnahmezertifikaten und guten Wettbewerbs-Ergebnissen honoriert wird. Derzeit stehen über 60 internationale Wissenschaftler und etwa 100 Handwerks- und Industriebetriebe mit ihrer privaten Freizeit zur Verfügung. Es gibt während des Programms kein Berufsbild, welches nicht in die Zukunft zeigt und nicht interessant genug ist, mal auszuprobiert zu werden. Alle Förderer erbringen hiermit aus Eigenverantwortung eine freiwillige Bringschuld an die Zukunft der jungen Generation.

Während der Zeit im Camp gilt der Status "Ferienlager" oder "Austauschprogramm" ohne Unterbrechung durch gelegentliche Besuche zu Hause. Die Kommunikation mit der "Außenwelt" beschränkt sich auf die Online-Erlebnisberichte der Schüler, den täglichen Facebook-Einträgen und deren Voting durch Eltern, Verwandte und Freunde. Für dringende Emails und Anrufe von Erziehungsberechtigten steht eine Handynummer und eine Emailadresse des verantwortlichen Leiters zur Verfügung.

Die Geberschuld der jungen Teilnehmer wird durch Interesse, Lernfreude, Teamgeist, gute Ergebnisse und Integrität beglichen. Sie wird in einem Online-Tagebuch mit täglichen Kurzberichten in der jeweiligen Landessprache erbracht.

Beispiele:
http://www.spaceeducation.de/de/schuelerberichte.html
https://www.facebook.com/groups/moonbuggy/

(Diese Adressen dürfen während des Camps mit den eigenen Facebook-Accounts oder Homepages verlinkt sein)
 

Was muss mitgebracht werden?
- Waschtasche
- Schlafanzug, dem Wetter angepasste Wechselwäsche, Sportkleidung, Badesachen
- Schreibzeug, USB-Stick, ggf. eigener Laptop, ggf. kleine Digitalkamera, Videokamera
- bei Zuganreise kann das eigene Fahrrad mitgebracht werden

Was wird verbannt?
- alle Handys werden auf SOS-Betrieb umgeschaltet (Einzug der SIM-Karte, wir teilen pro Gruppe eine jeweils eigene SIM-Karte zur Kommunikation auf Exkursionen aus9
- jegliches Raucherzeug, jegliche Alkoholika
- Computerspiele oder Gamestations
- alle waffenähnliche oder als solches benutzbare Gegenstände
- alle Gegenstände mit gewaltveherrlichenden oder moralisch fragwürdigen Darstellungen


Die Verhaltensorientierung
Im Camp, dem Institut und dem Space Hotel sowie zu allen Aktivitäten orientiert man sich an den Grundwerten der NASA in 4 einfachen Disziplinen:

Sicherheit + Teamarbeit + Integrität + Exzellenz = Missionserfolg
Siehe: http://employeeorientation.nasa.gov/main/CoreValues.htm

Die Hauptsprache im Camp ist Englisch. Russisch, Deutsch oder die Landessprache weiterer Teilnehmer dürfen im jeweiligen Team, nicht aber zu Gesamtbesprechungen angewandt werden.

Spenden-Kontoverbindung (auch für Beiträge):
International Space Education Institute
Commerzbank Leipzig BLZ 860 40 000
Konto: 2099 81004

 
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Aufruf zum Moonbuggy Sommerworkshop

von Ralf Heckel

max-fly


Das NASA-Moonbuggy Race findet jährlich im April in der Mondraketenstadt Hunstville/Alabama/USA statt. Über 80 Konstrukteursteams aus vielen Ländern kämpfen um die ersten Plätze. Die Teams des International Space Education Institutes aus Leipzig führen seit 6 Jahren die internationale Liga an und binden Schüler und Studenten aus derzeit 3 Kontinenten mit ein. Zum Mittelpunkt der technischen Praxis mit Studien- und Berufsorientierung für Ingenieurberufe und einen hochqualitativen Wettbewerb auf Raumfahrt-Ebene haben sich die jährlichen Sommer- und Winterworkshops in Leipzig international etabliert. Wir laden über die ganzen Sommerferien zu 14-tägigen Programmen ein. Im Mittelpunkt stehen die Praxis, Teamwork und Exkursionen. Viele Hightech-Unternehmen, Museen und technische Dokumentationszentren rund um das Ingenieurwesen und die Luft- und Raumfahrt öffnen für die Delegationen unserer Initiative ihre Tore. Dazu gehören auch Standortbesichtigungen bei Porsche, BMW, Antonov, E-Auto-Herstellern, Solarfirmen und Handwerksbetrieben. Für viele ist diese Zusammenarbeit zum internationalen Podest für Markt und Nachwuchsförderung geworden. Gezeigt wird auch die 3200 jährige Geschichte der Astronomie und die 200-jährige Geschichte der Raketen und Raumfahrt der Region. Integrität, Selbermachen, Multilingualität und Abenteuer-Ausflüge mit Flugzeug, Kanu, Fahrrad und Tauchgerät zählen dazu, wenn 12-25-jährige internationale Teilnehmer gemeinsam an ihren Ideen tüfteln und diese im Leipziger Handwerk teils selbst an den Maschinen verwirklichen, sowie in internationalen Medien in Szene setzen. Am 31. August 2012 stellen sich alle neuen internationalen Teams auf der Leipziger Radrennbahn dem Europa-Vorausscheid vor Tausenden von Zuschauern.

Ganzjährig eingeladen zum Praktikum, Exkursion oder Projektwoche sind:
Schulklassen, Leistungskurs-Gruppen, Projektgruppen, Einzelschüler- und Studenten mit Auflagen zum Betriebspraktikum oder Bell-Arbeit/Propädeutikum (Abitur) oder Facharbeit (Studium)

Ferienworkshops (Sommer- und Winterferien) können nur durch Einzelbewerber (Schüler, Studenten) besucht werden. Mitzubringen ist Interesse, Teamgeist und Zielstreben. Lehrer, Ausbilder und Erzieher können sich im Rahmen eines Weiterbildungskurses integrieren.

Unternehmer, Ingenieure und Wissenschaftler sind in den Förderkreis eingeladen. Voraussetzung ist in jedem Fall die Vereinsmitgliedschaft des ISEI.

Unterkunft im Space Hotel Leipzig mit Halbpension ab 98 Euro/Woche 
(Buchung hier).

Betreuung durch ausgebildete internationale Luft- und Raumfahrtingenieure (Kursgebühr + anteilige Fahrtkosten bei Exkursionen)

Teilnehmer für internationale NASA-Wettkampfteams werden nach einer Workshop-Teilnahme (mind. 14 durchgehende Tage) nominiert und besonders gefördert. Hierzu ist eine Verpflichtung zu einer Mindestmitgliedschaft von 2 Jahren erforderlich.

- nächster Wettbewerb in der USA: April 2013 
- 4 eigene Teams: Deutschland, Russland, Italien, Indien
- nächstes Qualifizierungsrennen: 6. Mai 2012 in Leipzig
- nächste Space-Auslandsexkursionen: Mai-Venedig, Juni-Spanien, September-ILA, Oktober-Moskau

- Bewerbung HIER!

 
Ausschreibungen - für Schüler
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Originalbeitrag: http://www.spaceeducation.de/de/termine/details/15-Award-2012.html

Wir laden alle Schüler, Eltern, Lehrer, Handwerker, Sponsoren, Spender und Partner der fünf ISEI Teams des NASA-Moonbuggy-Races 2012 ein.

Samstag, 5. Mai 2012, Einlass 17 Uhr
Space Hotel Leipzig, Wurzner Str. 4, 04315 Leipzig

Fernanreisende können eine um 30% preisreduzierte Übernachtung auf alle Zimmer im Space Hotel buchen (solange der Vorrat reicht).
Hier Hotel günstiger buchen!

ISEI-Award-2012

Programm:

- Laudatio eines prominenten Partners des ISEI
- Kurzvorträge der einzelnen Teams über ihre Erlebnisse und Erkenntnisse
- Filmvorführungen der spektakulärsten Szenen aus der USA
- Sponsoren und Partner berichten über ihre Erfahrungen mit dem Projekt
- Vergabe der ISEI-Awards 2012
- Blick in die Zukunft und Vorhaben für 2012/2013
- Get together – mit Ausstellung von 3 Moonbuggys (Buggy Nr. 4 steht im US-Space Center in Huntsville)

Einladung für Sonntag, 6. Mai 2012: Fockebergrennen mit 3 Moonbuggys

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Es gibt Spanferkel am Spieß und Bier vom Faß aus dem S-4000 der Fa. Frank Fahrzeugbau.

Die Feier findet auf dem Freigelände des International Space Education Institutes statt mit Veranstaltungszelt, Bühne und Bierzeltbestuhlung. Eine Schlechtwettervariante ist vorhanden.


Der Eintritt für alle Partner des Moonbuggy-Projektes und Mitglieder ist frei.
Eine schriftliche Anmeldung ist dringend unter Angabe der Namen/Firma und angedachten Personenzahl erforderlich:
Hier zur Veranstaltung anmelden!  
(siehe auch im Terminplan unten, nur möglich für registrierte Nutzer dieser Webseite)


Weitere Veranstaltungen 2012:
- 6. Mai 2012: Fockebergrennen mit 3 Moonbuggys
- 10. Mai 2012: Pressekonferenz und Award Zeremonie in Venedig
- 14. Mai 2012: Teilnahme von 4 Moonbuggys am LVZ Fahrradfest
- 2.-10. Juni 2012: Moonbuggy auf der AMI Leipzig
- 1. Juli – 31. August 2012: International Moonbuggy Summerschool Leipzig
- 30.8. – 2.9.2012: Moonbuggy-Aktionstage zur Eröffnung des neuen Pausdorf-Centers
- 31. August 2012: Moonbuggy-Vorausscheid zum Kindernachtrennen in Leipzig
- 11.-16. September 2012: ISEI-Stand mit Moonbuggys auf der ILA Berlin
- 2. Dezember 2012: Moonbuggy-Südeuropaausscheid in Venedig
- Februar 2013: Mallorca-Moonbuggy-Trainingscamp

 
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