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NASA Moonbuggy Race - NASA Moonbuggy Race 2012
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Rennergebnis 2012: 3 Awards und eine Überraschung

Huntsville, den 14. April 2012 von Ralf Heckel

team germany 1Team Germany 1
Startnummer 8, Moonbuggy „Ganymed“
Max Frank und Viktoria Lagemann

- International Team Award

Die Daten: Rennzeit: 3:38 min, Assembly-Time: 40 sek.; ein erfolgreicher Durchlauf
Den Award (gestiftet vom NASA-Headquarter) gab es für die Pionierarbeit dieses Teams und dessen Träger, seit 6 Jahren internationale Teams zu motivieren, zu betreuen und zu trainieren sowie und in diesem Jahr 3 weitere Teams nach Huntsville zu bringen.


team 2 germanyTeam Germany 2
Startnummer 9, Moonbuggy „Calypso“,
Tobias Meier und Michaela Ebert

- Platz 13 von 44

Die Daten: Rennzeit: 4:38 min, Assembly-Time: 16 sek.; 2 erfolgreiche Durchläufe,
Klasse Leistung als Newcomer! Leider reichte es nicht für den Rookie-Award und auch nicht für den Telemetry-Award, den die Jury dem Team gern gegeben hätte (es fehlte die schriftliche Bewerbung).


team russiaTeam Russia
Startnummer 10, Moonbuggy „Lunochod 3“,
Roman Tarasov und Marina Tereshkova

Platz 4 (Abstand zu Platz 2 nur 2 sek)
Telemetry Award
Best Design Award

Die Daten: Rennzeit: Assembly-Time: 9 sek.; ein erfolgreicher Durchlauf;
Telemetry-Award (dotiert auf 500 Dollar): für die konstante Aufarbeitung von aufgezeichneten Daten vorhergehender Jahre und deren Einarbeitung in die aktuelle Konstruktion per CAD-CAM, Benutzung von mehreren Bordcams zur Analyse bestimmter Baugruppen;
Best Design Award (dotiert auf 1000 Dollar): für eine hervorragende ingenieurtechnische Leistung  in schriftlicher, praktischer und mündlicher Form, Aufarbeitung einer evolutiven Konstruktion als Praktikumsprojekt für Schüler mit der Studienorientierung Ingenieurwesen)


team italyTeam Italy/India
Startnummer 11, Moonbuggy „Titanium“,

Simon Galetti und Laura Martin (1. Durchgang)
Sahib Singh und Harshmeet Kaur (2. Durchgang)

Platz 23 von 44
Einladung des Moonbuggys zur ständigen Ausstellung im US Space & Rocket Center

Die Daten: Rennzeit: 9:26 min; beste Assembly Time unserer Teams mit 8 sek.; Team Italy konnte zu 50% die Strecke befahren und musste dann wegen Achsenbruch schieben; Team India absolvierte den 2. Durchlauf zwar langsam aber erfolgreich; unter insgesamt 10 indischen Teams erreichten 2 Moonbuggys das Ziel, davon war das ISEI-Moonbuggy „Titanium“ die Nr. 1, intern wird das ISEI hier den „Best India Team Award“ ausloben. Für das Team Italy auf dem selben Buggy wird das ISEI den „Best Assembly Time Award“ ausloben.


Die Einladung des NASA-Centers

Huntsville, den 15. April 2012 von Ralf Heckel

imgMüdigkeit tritt durch. Die Anstrengung fordert Tribut. Während der Award-Zeremonie unter der gigantischen Mondrakete „Saturn V“ fällt es am Abend nach dem 2. Rennen bei tiefstehender blendender Sonne den Teammitgliedern schwer noch die Augen auf zu halten. Hochdotierte Redner halten gute Reden aber das Verstehen in Englisch strengt zusätzlich an.

Heute war der Administrator der NASA da, Charles Bolden. Er wünscht den Teams persönlich viel Glück, auch unseren Rookies Tobias und Michaela. Daraufhin klappe alles. All unsere Teams absolvierten ohne Blessuren den Kurs und erreichten das Ziel. Die Huntsville Times titelt mit einem Foto unseres bunten multinationalen Teams. Alle Buggys sind auch danach in guter technischer Verfassung aber sehr staubig. Alle Piloten sind zwar ausgepowert aber gesund und munter. Nur ein Zuschauer ist verletzt. Ein venezianisches Teammitglied stolperte vor Begeisterung auf fiel hin. Er musste einen Knie-Verband bekommen, Schürfwunde.

imgEin Astronaut redet gerade als alle ISEI-Mitglieder im Davidson Center munter werden. Er lobt die multinationale Arbeit des ISEI welches Ländergrenzen nicht als Hindernis sieht und unbeirrt aller Widerstände mit jungen Leuten gemeinsam Moonbuggys und damit an einem Strang an der Zukunft baut. Er sagt: „So stellen wir uns die Zukunft vor und nur so kann sie auch gelingen. Ihr macht ausgezeichnete Arbeit. Ihr bereichert die Arbeit der NASA“. Dabei deutet er auf das deutsch-russisch-indisch-italienische Moonbuggy welches in Orange neben ihm steht. Das Team taufte es gestern vor laufender TV-Kamera auf den Namen „Titanium“ (nach einem Mond im Saturn-System). Es ist heute das einzige von 88 Moonbuggys welches in diese Ausstellungshalle neben dem echten Apollo-Mondrover und all den vielen Ausstellungsstücken aus 50 Jahren US-Raumfahrtgeschichte darf.

imgDann tritt die Direktorin des Space & Rocket Centers an das Pult und erklärt, dass man beschlossen hat, einen ständigen Moonbuggy-Kurs im Space Center zu bauen, damit die Teams über das ganze Jahr trainieren und ihre Moonbuggys verbessern können. Sie habe von einer Schuldirektorin gehört, dass das Niveau inzwischen so hoch sei, dass es für Neuanfänger kaum noch möglich sei, Anschluss zu finden.  Man such nun nach den richtigen Lösungen für eine Eingliederung.

img2Um die Hunderttausenden Gäste des Centers und weitere Schüler dafür zu motivieren, brauche man auch ein Moonbuggy in dieser ständigen Ausstellung. Es soll inspirieren. Das Moonbuggy Race gehört mit seiner 19-Jährigen Geschichte bereits zur Geschichte der US-Raumfahrt und da wird es Zeit, auch einige Moonbuggy zu zeigen. Die Überraschung folgt auf den Fuß. Sie bittet die Teams des hier stehenden multinationalen Moonbuggys aus Leipzig, es leihweise für ein Jahr dieser Ausstellung zur Verfügung zu stellen. „Dieses Moonbuggy hat alle hier in diesen Tagen am meisten inspiriert. Es verkörpert all unsere Grundwerte mit all seinen Teams und der Philosophie dahinter. Wir sind sehr stolz darauf.“  Der Jubel und Applaus ist groß für eine solche Ehre. Der ganze Saal steht auf und applaudiert. Den Teamitgliedern des ISEI ist die Röte in den Gesichtern anzumerken.

Nun kommt es zur nackten Wahrheit. Es werden die Awards und deren Teams aufgerufen. Es sind viele an der Zahl. Da fallen die Araber aus den vereinigten Emiraten besonders auf. Sie sind neu beim Moonbuggy Race und alle haben nun ihren ganz besonderen „Space Suit“ an. Es sind bei den Männern weiße Gewänder wie ein Scheich. Die Frauen tragen selbes in Schwarz. Sie bekommen 2 Awards.

img1Dann fallen die Worte „International Space Education Institute“. Cosma springt als erste auf und rennt nach vorn um ihren Preis zu bekommen. Dann folgt das Team Russland. Wir werden noch zwei weitere Male aufgerufen. Am Ende hat das Team Russland 2 hochdotierte Awards und das erste deutsche Team auch einen. Der Rest geht nicht leer aus, sondern ist an Erfahrung reicher.

Das International Space Education Institute verabschiedet sich somit in Huntsville mit zahlreichen neuen Kontakten zu Technologieunternehmen und der Universität der Stadt.

Der Verein und dessen Partner investierten in den letzten 3 Wochen zum Erreichen dieser Ziele eine Summe von 20.000 Euro für Flüge, Übernachtung, Mietbus, Treibstoff, Verpflegung und Programm. Die Schüler zahlten davon eine Tagespauschale von 18 Euro pro Tag selbst. Alles andere trugen Sponsoren und Spender bei. In Huntsville stellte das ISEI Spendenquittungen im Wert von 3800 Euro an beherzte US-Bürger aus, welche die Programme des Vereins gern unterstützen.

Wir danken allen Sponsoren, Partnern und Spendern für die Unterstützung. Deren Logos bleiben nun für ein Jahr in der Raumfahrt-Ausstellung des US-Space & Rocket Centers vor einem Millionenpublikum sichtbar.


Fotos (Überblick)
http://www.flickr.com/photos/spaceeducation/sets/72157629464074266/

Fotos für die Presse (üblicher Honorarsatz bei Nennung der angegebenen Quelle):
http://www.flickr.com/photos/spaceeducation/sets/72157629828664357/

Erste Videos vom Rennen:
http://youtube.com/spaceeducation


Huntsville Times:
http://blog.al.com/space-news/2012/04/nasas_great_moonbuggy_race_dra.html

http://blog.al.com/space-news/2012/04/great_moonbuggy_team_says_it_c.html
http://blog.al.com/breaking/2012/04/nasa_administrator_charles_bol_6.html
http://blog.al.com/breaking/2012/04/nasa_administrator_charles_bol_5.html

WHNT, Channel 19 (TV in HD)
http://whnt.com/2012/04/13/great-moonbuggy-race-motivates-students-to-explore-engineering/

http://www.ustream.tv/channel/nasa-msfc/videos