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5teamsRalf Heckel: Heute trafen 3 Teams aus Indien ein. Ich war den ganzen Vormittag damit beschäftigt ihnen Schützehilfe mit unserem Bus als Taxi, beim Hotel Checkin und mit der Werkstatt zu geben. Alle Studenten und auch die Professoren waren letztendlich für diese Hilfe dankbar und zeichneten gern eine ordentliche Mitgliedschaft in unserem Verein. Inzwischen arbeiten 5 Teams (2 eigene und 3 indische) in unserer Werkstatt zusammen. Das ehemalige Warenhaus erweckt zur richtigen Geschäftigkeit und zieht neugierige Nachbarn aus der Umgebung in Huntsville an. Das parallele Arbeiten lässt den Schülern nun auch den Konkurrenzdruck spüren. Dieses Gefühl konnte im Zeitraum der letzten 12 Monate leider nicht aufkommen – schade eigentlich.

Nadin Rößler: Der zweite Bautag ist nun auch vorüber. Eigentlich wollten wir den Bau zu Ende bringen, aber anscheinend brauchen wir doch noch länger. Am russischen Buggy fehlt letztendlich nur noch die Gangschaltung und die Hinterachse. Außerdem müssen wir die Radneigung noch überarbeiten. Das deutsche Buggy scheint auch schon einigermaßen fertig zu sein. Nur noch einige Reparaturen und Ketten müssen noch angebracht werden. Ich hoffe wirklich, dass wir morgen zeitig damit fertig werden. Schließlich will ich nicht untrainiert in das Rennen starten. Moonbuggy zu fahren ist immer etwas ganz anderes, als Fahrrad zu fahren oder joggen zu gehen. Dementsprechend ist es umso wichtiger, dort eine gewisse Routine und Training aufzuweisen. Morgen können wir sicher damit anfangen. Und wenn wir das geschafft haben, steht uns hoffentlich ein kleines bisschen Zeit zum baden gehen zur Verfügung.

Araceli Zeller: Der Unternehmer vom Singespeedshop aus Hannover ist heute auch gekommen. Sie haben riesige Räder für das russische Moonbuggy mit gebracht. Ich finde die Räder richtig cool. In unsere Halle sind auch zwei indische Teams gekommen, um ihre Moonbuggys dort zu bauen. Sie haben einen netten Eindruck gemacht. Allgemein war der Tag sehr schön. Ich hoffe, dass wir morgen mit dem Moonbuggy fertig werden. Weil dann können wir endlich fahren.

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nadin-montageNadin Rößler: Heute ist es unser Ziel gewesen, uns mit dem Bau der Moonbuggys zu beschäftigen. Geplant war eigentlich die Fertigstellung, was wir aber leider noch nicht ganz geschafft haben. Evgeniy und ich haben am russischen Buggy gebaut, während die anderen am deutschen Buggy werkelten. Das erste Hindernis begann schon damit, dass wir von unserer Hinterachse drei Ringe vergessen hatten, ohne welche wir das Hinterteil schon einmal gar nicht wirklich bauen konnten. Erst wenn die Unternehmer da sind, kann unser Buggy also fertiggestellt werden. Naja, ist zwar blöd, aber kann man nix machen. Deswegen haben wir heute den Zusammenbau des Vorderteils größtenteils erledigen wollen. 

Vom Prinzip her lief alles ganz gut, aber blöderweise fehlten uns ab und zu diverse Werkzeuge oder Schrauben, die wir brauchten. Organisatorisch war unser Plan also noch nicht wirklich ganz ausgereift. Yvonne und ich rannten mehrmals zum Baumarkt, um Werkzeuge, Schleifscheiben oder andere Sachen nachzukaufen. Nicht nur bei uns fehlte was, sondern auch bei den anderen. Zudem kam hinzu, dass jeder, der ein Werkzeug brauchte, es auch bei sich liegen ließ, worauf jeder überall alles suchte und nichts fand. Okay, das passiert, aber für das nächste Mal sollten wir uns schon ein wenig mehr organisieren.

Dim lights

Leider ist an unserem Fahrzeug eine Welle verbogen, wodurch unser Rad eiert und die Bremsscheiben an den Bremsen schleifen. Das können wir nun leider nicht mehr reparieren, da wir hier nicht die nötigen Profis kennen, die uns dabei helfen könnten. Doch am Rennen wird uns das nicht hindern. Ganz fertig sind wir mit unserer Vorderachse heute deswegen noch nicht geworden, aber dennoch haben wir schon viel geschafft. Es fehlen letztendlich nur noch das Rohloff-Getriebe mit Ketten und Pedalen, sowie die Bremsen. Ich denke schon, dass wir das morgen schaffen können. Schließlich wollen wir ja auch noch trainieren.

araceli-mittagUnser deutsches Team muss morgen noch das Hinterteil des alten Buggys vom letzten Jahr wechseln, damit wir dann durch die Kante fahren können. Logischerweise werden wir dann auch nur ein Buggy zum Fahren haben. Aber das bekommen wir schon hin. Für die nächsten Tage müssen wir auf alle Fälle versuchen, mehr miteinander zu arbeiten. Sodass Werkzeuge immer an einer Stelle zu finden sind und keine Fehler passieren. Es ist ganz wichtig, Fragen zu stellen, wenn man sich nicht sicher ist, auch wenn es noch so kleine sind. Nur dann kann der Bau des Buggys effektiv vonstattengehen.

An sich hatten wir dennoch viel Spaß heute und haben auch schon Einiges schaffen können. Ich denke morgen werden wir unsere Ziele bestimmt erreichen, damit wir auf jeden Fall anfangen können zu trainieren.

tobias-am-moonbuggyTobias Volte: Heute haben wir begonnen die Moonbuggies zusammenzubauen. Gegen halb 9 waren wir in unserer Moonbuggy Assembly Facility. Unser Ziel war es die Buggies heute fertig zu stellen. Ich habe mich gleich an die Telemetrie gesetzt. Zuerst musste ich von den hinteren Teilen der Buggys die alten Telemetrieboxen entfernen. Danach habe ich die neuen Halterungsplatten angebracht. Fast alle vorgebohrten Löcher haben gepasst. Ich musste lediglich eines der Löcher neu bohren. Es fiel mir aber nicht besonders schwer, weil ich es in Deutschland schon mal gemacht habe.

Während ich mich um die Halterung gekümmert habe, hat Andreas das SMD in einer der Boxen bearbeitet. Das Problem war, dass es zu hoch stand und somit der Deckel nicht richtig geschlossen werden bzw. man die Tasten nicht bedienen konnte. Um die Platten an den Buggies anzubringen, musste ich vorher die Rücksitze auseinanderbauen. Als ich mit den Halterungen fertig war, haben wir Mittag gegessen. Es gab Sandwiches :)

Nach dem Essen ging es weiter. Ich habe dann aufgezeichnet wo die Boxen am besten befestigt werden könnten und entsprechend Löcher gebohrt. Als dann beide Boxen aufgeschraubt waren, habe ich begonnen die Löcher für die Batteriebox zu bohren. Leider habe ich zuerst einen 4er Bohrer benutzt, deshalb wurden die Löcher zu groß. Jetzt muss ich komplett durch die Strebe durchbohren und eine lange Schraube benutzen. Bei der zweiten Box habe ich es dann gleich richtig gemacht.

nadin-evgeniyZwischendurch habe ich noch beim Zusammenbau des Buggies an sich geholfen. Sehr weit sind wir heute aber noch nicht gekommen. Der russische Buggy ist da schon weiter. Wenn die Telemetrie aber erst einmal vollständig angebracht ist, dann geht der Zusammenbau der Hinterteile schnell. Ziel ist es nun, dass die Buggies morgen einsatzfähig sind. Wenn wir es schaffen, dann können wir am Abend sogar in den Pool des Marriott-Hotels. Zum Abendbrot gab es dann Würstchen und Hähnchenschenkel mit Tomaten und Zwiebeln etc.

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breakfastSang-Jin Kim: Der erste Tag nach dem Flug fing für mich sehr früh an. Da mein Biorhythmus unverändert blieb, aber die Zeitverschiebung eintrat, stand ich automatisch morgens schon sehr früh auf . Weil die Anderen aber noch schliefen, ging ich joggen und schaute mir mal die Gegend um unser Hotel an. Es war wirklich cool zu sehen wie die Amerikaner von der Mentalität her sind und wie hier die Infrastruktur aufgebaut sind. Dabei merkte ich, dass die Leute hier viel offener sind als in Deutschland und auch die Straßen ganz anders waren. So fand ich zum Beispiel nur wenige Fußgängerwege, auf denen ich laufen konnte.

moonbuggy-hall

Als ich dann wieder im Hotel angekommen bin, fingen wir mit Frühstück an, das typisch amerikanisch eingerichtet war : Toast, Cornflakes, Waffeln etc. Nach dem Frühstück fuhren wir zum ersten Mal zur Moonbuggy Halle, in der wir unsere Moonbuggys lagern und aufbauen. Für uns war es überraschend wie geräumig sie war, da die Halle nicht so groß ist wie man von außen vermutet. Nichtsdestotrotz hat man innen eine Werkastatt, mehrere Hallen, eine Werkstatt, eine Küche und zwei Bäder. Außen gibt es dann noch eine Terrasse.

Den Vormittag verbrachten wir damit aus unseren Koffern die verschiedenen Moonbuggy Teile auszuräumen und auszupacken. Zwar hat das eine Weile gdauert, aber am Ende wurden wir belohnt mit einem leckerem Essen, bei dem auch unsere Freunde und Unterstützer Terry bzw. Travis teilnahmen. Ein weiterer Höhepunkt für mich und Tobias war, dass wir unseren Teambus einmal auf der Straße selber fahren durften, was in Deutschland nicht erlaubt wäre. Mit 180 PS hinter der Haube hatte das Auto schon ziemlich viel Power. Und das gab uns auch ein bisschen das „Amerika-Feeling“.

dampflokAraceli Zeller: Unser erster Halt in unserer heutigen Tour war das Eisenbahnmuseum. Dort gab es einen Zug, wo man reingehen konnte, mit Bett, einem Essbereich und sogar einer Toilette. Das fanden wir echt cool obwohl dort an sich nicht viel zu sehen war. Besonders toll war auch die Handhebeldraisine, welche aber leider angekettet war, sodass wir nicht wirklich ausprobieren konnten, wie schnell sie sich fahren lässt.

Der zweite Stopp führte uns zu einem kleinen Teich in der Stadt mit vielen bunten Fischen. Da haben wir mit Keksen die Fische gefüttert. Unter einem Tunnel haben wir ganz große Fische gesehen. Sie waren fast so groß wie Tara. Das Wetter war total schön und wir wären auch gerne länger geblieben aber wir hatten noch viel vor.

puttkamers-hausNach diesem kurzen Aufenthalt fuhren wir Richtung Monte Sano, wo wir einen schönen Überblick über Huntsville hatten. Wir haben die Rakete und das Shuttle des Marshall Space Flight Centers sehen können. Da waren alte Antennen und ein kleiner Teich mit vielen kleinen Kaulquappen. Dort haben wir Fotos gemacht und viel Spaß dabei.

Auf dem Weg dorthin hielten wir noch vor dem Haus Jesco von Puttkamers. Der jetzige Mieter, Lucas, machte mit uns ein paar Fotos. Er war sehr freundlich. Das Haus war nicht so groß aber in einer schönen Gegend. Ich hab es mir viel größer vorgestellt.

Nach Monte Sano fuhren wir zu unseren letzten Destination: dem Tennessee River. Dort hatten wir richtig Spaß, weil das Wetter schön war. Wir lagen auf der Wiese und haben uns gesonnt. Außerdem haben wir Baseball gespielt und uns mit Wasser vom Tennessee gegenseitig abgekühlt.

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tennessee-river

 
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angekommenTobias Volte: Unsere Tour in die USA begann schon am Freitag Abend. Der Telemetriekoffer musste noch gepackt werden. Andreas, Evgenij, Nadin und Tobias haben den Koffer gepackt und die letzten Vorbereitungen für die Reise in die USA getroffen. Z.B. haben wir schon online eingecheckt. Dabei ist aufgefallen, dass Araceli`s ESTA nicht funktioniert. Wir haben sie dann einfach nochmal neu angemeldet. Gegen halb 3 Uhr morgens ging es dann los nach Frankfurt. Andreas und Nadin haben sich mit fahren abgewechselt, aber den größten Teil der Strecke saß Andreas hinterm Steuer. Um 5 Uhr haben wir noch Sang-Jin abgeholt. Die restlichen 2 Stunden bis nach Frankfurt verliefen unspektakulär. In Frankfurt sind wir zuerst zum Parkhaus gefahren. Dort hat Andreas seinen Wagen abgestellt und wir sind dann mitsamt allen Koffern im Shuttlebus zum Flughafen gefahren. Im Frankfurter Flughafen haben wir dann noch unsere letzte Mitreisende, Araceli, getroffen. Wie bereits erwähnt haben wir schon online eingecheckt, was uns ein wenig Arbeit abgenommen hat.

Schließlich haben wir die großen Koffer abgegeben, nachdem wir noch ein wenig hin und her gepackt haben, damit das Gewichtslimit auch überall eingehalten ist. Mit erfolgreichem Abschluss der Sicherheitskontrolle konnte unser Abenteuer in die USA endlich so richtig anfangen.

Nadin Rößler: Unser Flug nach Huntsville war ziemlich lang, aber es ging alles gut von statten. Samstagvormittag sind wir aus Frankfurt Richtung Atlanta losgeflogen. Der Flug dauerte ca. 10 Stunden. Da viele von uns die Nacht vorher nicht geschlafen hatten, haben wir das größtenteils im Flugzeug versucht, was natürlich schwierig bis unmöglich war. Aber es gab ja noch Filme zum Anschauen, Musik zum Hören oder Spiele zum Spielen. Wir hatten also alles. 

einladenIn Atlanta mussten wir 5 Stunden auf unseren Anschlussflug warten. Viel konnte man nicht mehr mit uns anfangen. Wir setzten uns einfach in irgendein Café und verbrachten dort so ziemlich die ganze Zeit, aßen Fast-Food und tranken Kakao. Mitten beim Kaffee schlürfen fiel Evgeniy auf, dass sein Handkoffer gar nicht mehr bei uns war. Irgendwo hatten wir ihn stehen lassen. Logischerweise fingen wir an, das Ding zu suchen. Evgeniy, Nadin und San-Jing fanden heraus, dass gefundene Gepäckstücke beim Baggage-Service zu finden waren. Wir rannten also durch den gesamten Flughafen, um den Service zu finden, merkten nach einer viertel Stunde, dass wir in die falsche Richtung gerannt waren und liefen dann wieder zurück ans andere Ende. Dass Nadin und Evgeniy beim Erreichen des Services den Sicherheits-Bereich verließen, merkte natürlich keiner. Erst als die Service-Tante sie über den weiteren Verlauf informiert hatte und sie bat wieder einzuchecken gab es ein Problem. Nadins Pass war natürlich noch im Café. Die Zeit wurde langsam knapp und auf einmal waren wir ziemlich gestresst. Jetzt musste Evgeniy einchecken, hochrennen, Nadins Pass holen und wieder zurückrennen. Am Ende haben wir alles gut geschafft, aber trotzdem ist unser Adrenalin-Spiegel erst mal drastisch gestiegen. Der Koffer wurde auch gefunden und sollte dann nach Huntsville geschickt werden. Unser Flug nach Huntsville war dann im Endeffekt nur noch eine verschlafene Reise, nach welcher wir alle ziemlich kaputt ins Bett fielen.

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araceli-sprungNadin Rößler: Jetzt, wo wir kurz vorm Einpacken stehen, ist besonders das Training noch einmal wichtig für uns. Leider sind die Wetterbedingungen zum Trainieren dieses Jahr nicht so toll, aber immerhin haben wir es heute auf den Übungsplatz geschafft. Sang-Jin ist beispielsweise das erste mal vorn gefahren. Ich merke schon in den Beinen, dass längere Fahrten ziemlich anstrengend sind, besonders wenn man vorne sitzt. Wir sind mal eine Runde um den Platz gekurvt, sind über die Hügel gejumpt und haben den Sand durch die Kante geschleudert. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht noch einmal die Grenzen des Buggys auszutesten. Ich denke es war ziemlich wichtig, besonders den Jungs mal die Möglichkeit zu geben, noch ein bisschen mehr Gefühl für das Buggy zu bekommen. Araceli hatte das Buggy erstaunlicherweise spitze beherrscht, wenn sie vorne saß. Manchmal waren ihre Stunts ein wenig übertrieben, aber insgesamt ist genau ihre Motivation und Neugierde das, was einen Moonbuggy-Piloten ausmacht. Da wir noch keinen Winkelbegrenzer eingebaut hatten, kippte unser Fahrzeug gleich einmal um, als Araceli den Hügel zu steil anfuhr. Für später sollte das allerdings kein Problem mehr sein. Der krasseste Sprung heute war, als Araceli mit Tobias direkt über den Haupthügel flitzte. Dabei flog Araceli so hoch, dass der Moonbuggy den Aufprall nicht unbeschadet überlebte. Der ganze Sitz war verbogen und das Holz vom Sitzkissen gebrochen. Für eine realistische Probefahrt war das Buggy dadurch heute nicht mehr geeignet, aber dennoch war es gut für uns alle, noch mal ein Feeling für das Fahrzeug zu bekommen und ein paar Kurven um die Hügel zu drehen.

Dim lights

Araceli Zeller: Am heutigen Tag haben wir viel gemacht und alles hat viel Spaß gemacht. Nachdem wir durch die verschiedene Unternehmen gegangen sind, haben wir mit dem Moonbuggy trainiert. Als Erstes sind wir zu einem Park mit dem Moonbuggy gefahren. Dort sind wir gefahren. Erst Tobias und ich und danach Sang-Jin und Nadin. Ralf ist aber auch mit Sang-Jin kurz gefahren. In der zweite Runde war es ein bisschen uncool,  weil wir an einem Hügeln zu hoch gestiegen sind und das Moonbuggy kippte um. Zum Glück ist nichts kaputt gegangen. Während des Trainings machte Ralf Fotos. Danach sind wir wieder gefahren und haben einen unglaublichen Sprung zustande gebracht, indem wir mit viel Geschwindigkeit über den Hügel sprangen. Dieser Sprung war so hoch, dass Tobias sogar zu schreien anfing, wobei ich mich sogar kurz schwerelos fühlte. Leider ging dabei der Sitz zu Schaden. Aber dafür war es eine super Erfahrung und ein tolles Foto kam dabei auch noch raus. Danach war die Trainingseinheit leider zu Ende, aber in den nächsten Tagen werde ich versuchen mich weiter zu verbessern und das Moonbuggy richtig zu kontrollieren.

Tobias Volte: Heute waren Nadin, Araceli, Sang Jin und ich zum Moonbuggytraining am Rabet. Es hat sehr viel Spaß gemacht, aber es war auch sehr anstrengend. Besonders da die Einstellung vorne nicht hundertprozentig passt, geht es extrem auf die Beine. Mit der Steuerung des Buggies komme ich schon ganz gut zurecht.Auch wenn es sehr kalt draußen war, nach einer Weile auf dem Buggy wird es ganz schön warm. Wir sind eine Runde gefahren, über die Hügel und durch den Sand. Als ich mit Araceli zusammen gefahren bin, haben wir die größten Stunts vollbracht. Einmal sind wir wegen der fehlenden Winkelsperre umgekippt und ein anderes mal ist Araceli mit dem Buggy geflogen. Danach war das Buggy ganz schön geschafft und wir mussten die Heimreise antreten. Das neue Getriebe fährt sich übrigens wesentlich besser.

sang-jinmoonbuggy-demageSang-Jin Kim: Heute war wieder eine Trainingseinheit auf dem Moonbuggy angesagt und dieses Mal durfte ich zum ersten Mal vorne auf dem Moonbuggy sitzen, wodurch ich auch zum ersten Mal das Moonbuggy lenken und bremsen durfte. Was sich so ziemlich leicht anhört, ist in Wirklichkeit anfangs sehr schwierig, da die Lenkung anfangs für einen sehr ungewohnt ist. Denn die Lenkung erfolgt nicht durch das Rotieren der Lenkachse in die gewünschte Richtung, sondern durch Schieben und Ziehen von zwei Griffstangen in vorderer und hinterer Richtung. Außerdem sind wir durch verschiedene Ebenen gefahren wie beispielsweise durch Sand, durch einen Skatepark oder auf Hügel. Kein Wunder, dass ich am Anfang noch Schwierigkeiten hatte, aber nach einer Weile auf dem Buggy lief es eigentlich ziemlich flüssig. Doch mein Ziel wird es sein mich bis zum Rennen in drei Wochen mit dem Moonbuggy und der Kontrolle dieses Gefährts vertraut zu machen und diese Kontrolle zu meistern. 

Ein weiteres Highlight bietete für mich und das Team der waghalsige und ziemlich atemberaubende Sprung von Araceli über einen Skatehügel, wo sie mit Tobias auf dem Moonbuggy für einen Moment zu schweben schien. Die Landung war leider ziemlich hart und der Sitz hat auch eine Delle abbekommen, aber was tut  man denn nicht alles für einen solchen Sprung und einem Foto?

 
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Heute war es endlich so weit. Die Ostertour hatte begonnen. Wir wollen DANKE sagen - und müssen auch noch auf ein paar letzte Euros schauen. Nach meinen 2 Wochen des Telefonierens sollte sich dies alles nun auszahlen. Geplant war unsere Tour heute zum Radhaus Leipzig und zur Sattlerei Kübler. Da unsere Fahrt aber den ganzen Tag anhalten sollte, versuchten wir auch noch andere Unternehmen spontan besuchen zu können. Ich war extrem froh darüber, dass unser Kamerateam uns dabei begleiten konnte.

radhausAls erstes fuhren Araceli und ich wie geplant zum Radhaus, wo wir gleich von sehr netten und motivierten Mitarbeitern begrüßt wurden. Es lief alles super! Das Kamerateam baute sein Equipment auf, während wir Schüler und die Mitarbeiter uns noch über das Einspeichen des mitgebrachten Rades unterhielten. Gleich darauf führten wir auch schon unser kleines Kamera-Interview vor einer tollen Fahrradkulisse. Das Radhaus sollte sich kurz vorstellen, uns etwas zu seiner Unterstützung sagen, sowie ein paar wenige Grüße an unser Team senden, die das Moonbuggy-Race 2013 betreffen. Es war schon toll, dass wir dazu Profis dabei hatten, die sich mit verschieden Perspektiven und Tonqualitäten auskannten. So machten wir unser Interview gleich mehrmals hintereinander, um evtl. auch noch andere Formulierungen erwischen zu können. Das alles lief wirklich glatt und machte uns auch echt viel Spaß. Während Araceli und ich uns am Ende noch um einige Fotos kümmerten, nahm unser Kamerateam das Radhaus noch mal von verschiedenen Perspektiven auf, sodass wir am Ende eine ganze Fülle an Material zum Zusammenschnipseln hatten. Besonders lustig für uns war dabei beispielsweise auch die Aufnahme von Araceli und mir, wie wir in das Geschäft hinein- und auch wieder hinausgehen. Aber ich fand eben genau das toll an dem Treffen, da wir uns wirklich viel von dort mitnehmen konnten. Der Erfolg unseres ersten Stopps motivierte mich auch für die folgenden Treffen, da wir nun einmal die erste Erfahrung gesammelt hatten.

sattlerei-kueblerDer Besuch bei der Sattlerei Kübler war ganz genau so erfolgreich. Herr Kübler war total erfreut über unseren Besuch. So holte er gleich mal die ganze Belegschaft her und ließ uns unser Projekt erklären. Es kamen auch einige Fragen zu dem Race und dem Buggy, wodurch die Stimmung gut aufgelockert werden konnte. Unsere Kamera konnte einige super Aufnahmen von unserem Gespräch mit der Truppe machen, sowie von den Leuten bei der Arbeit. Die Reparatur unserer Gurte war für Herrn Kübler absolut kein Problem. Auch das Interview lief spitze. Herr Kübler war super drauf und es machte uns sehr viel Spaß dort. Wir schossen noch einige Fotos und unterhielten uns mit Herrn Kübler noch eine ganze Weile über die Aufgaben des Unternehmens. Da mein Paps ja bei der Straßenbahn arbeitet, konnten wir gleich noch gemeinsame Erfahrungen austauschen. Insgesamt ist die Sattlerei ein sehr offenes Unternehmen, bei welchen man sich wirklich wohl und willkommen fühlt. Es hat uns sehr sehr gut gefallen dort.

heiterblickDa unsere geplanten Unternehmen mit diesen zwei Terminen geklärt waren, klinkte sich von da an auch das Kamera-Team aus, um nicht mit der Tür ins Haus zu fallen. So versuchten Araceli und ich daraufhin noch spontan einige andere Unternehmen zu erreichen. Für die meisten war das Vorbeikommen natürlich zu kurzfristig, da der Großteil schon in Besprechungen für den ganzen Tag steckte oder gar nicht erst im Hause war. Doch in der Heiterblick GmbH konnten wir noch ein paar Leute erreichen. Wir nahmen uns die Zeit für ein kleines Foto und kassierten sogar noch ein paar Gewinde- und Vorbohrer ein, was natürlich super war!

Alles in allem muss ich schon sagen, dass unser Tag wirklich erfolgreich war. Wir lernten viele Unternehmen und Mitarbeiter kennen und sammelten auch einige Erfahrungen über den Besuch verschiedener Konzerne. Nach diesem Tag bin ich eigentlich sehr motiviert gegenüber den anderen Ostertour-Tagen und habe auch meinen Spaß daran gefunden. Das Telefonieren davor war zwar sehr anstrengend, aber dennoch merkt man am Ende auch, dass dafür Einiges herausspringt. Ich denke auch, dass Araceli sich Vieles aus dem heutigen Tag mitnehmen konnte. Für unsere Besuche jedenfalls gab sie ein tolles Bild ab und hatte viel Spaß bei der Kommunikation mit den Unternehmern. Es war also für uns alle ein sehr positiv ausgefallener Tag.

 
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