| Пресс-Новости - News Presse Deutsch |
KÖNIGSWINTER. Sie wollten sich ein Denkmal setzen, die Schüler der ehemaligen Klasse 10 b der CJD-Realschule in Königswinter. Etwas ganz Besonderes sollte es sein, das zum Abschluss der Schulzeit an die Klassengemeinschaft erinnert. Es war Tizian Rein, der dann eine zündende Idee hatte. Die schlug im Wortsinn ein wie eine Rakete - und hatte eine Reichweite bis nach Moskau: Einen eigenen Flugkörper wollten sie bauen.
Das Ergebnis kann man seit der Abschlussfeier im Sommer am Eingang zum Schulgelände vor dem Kreativhaus bewundern: die Nachbildung einer richtigen Rakete. Und weil die so gut gelungen ist, sind jetzt drei der insgesamt 28 Raketenbastler ins Moskauer Kosmonauten-Center eingeladen worden. Im Januar werden Melissa Kirchrath, Timo Banko und Tizian Rein "abheben". Die drei Schüler sind nach dem Realschulabschluss mittlerweile aufs Gymnasium gewechselt, besuchen hier die zehnte Klasse und gehören zu den Besten im Physik-Kurs von Lehrer Winfried Schmitz.
"Ziel des Ganzen war es, den Start in ein neues Leben und die Teamarbeit, wie sie auch in der Raumfahrt üblich ist, mit einer Rakete darzustellen", berichtet Tizian, welche Idee hinter dem Klassenprojekt stand. Im Internet war der Schüler auf ein interessantes Projekt des Instituts "Space-Education" in Leipzig gestoßen. Die Leipziger hatten ebenfalls ein Raketenmodell gebaut, "das unseren Vorstellungen sehr nahe kam."
Mit 500 Euro im Gepäck - Geld, das die Schüler in ihrer Klasse gesammelt hatten - fuhr Tizian im April mit seinem Vater nach Sachsen. Auf einem großen Schrottplatz erstand er einen ausgemusterten Bundeswehr-Tank - einen Behälter, der sich einst unter einem Phantom-Kampfjet befunden hat. Auf einem Bootsanhänger trat das gute Stück seine Reise ins Siebengebirge an. Dort machten sich die Schüler ans Werk, die alte olivgrüne Lackierung zu entfernen und der Rakete stattdessen einen weltraumtauglichen orange-weißen Anstrich zu verpassen.
Sämtliche Pläne zur Ausgestaltung ihres himmlischen Flugkörpers hatten die jungen Leute selbst entworfen. "Die Entwürfe anzufertigen und die ganzen notwendigen Genehmigungen einzuholen, hat am längsten gedauert", erinnert sich Tizian. Das Montieren und Lackieren sei am Ende dann relativ schnell über die Bühne gegangen. Bei der Schulabschlussfeier wurde das Projekt sehr gelobt, doch danach war längst noch nicht alles vorbei.
Vielmehr startete die Rakete jetzt erst richtig durch. Von "Space-Education" kam eine Einladung nach Leipzig. Tizian hatte Fotos der Rakete an das Institut geschickt, das unter anderem Reisen zu Ausbildungsstätten der Astronauten und Hauptquartieren der Raumfahrtbehörden anbietet. Gemeinsam durften er, Melissa, Timo und ihr Mitschüler Johannes Blum dort ihr Projekt vorstellen. Die Leipziger waren so begeistert von dem Engagement der Schüler, dass man ihnen anbot, an einer viertägigen Reise in die russische Hauptstadt teilzunehmen.
In Moskau ist unter anderem ein Nasa-Workshop an der deutschen Schule geplant. "Wir werden eine große Tour durch die russische Raumfahrtgeschichte machen, angefangen bei dem berühmten Sternenstädtchen, in dem schon Juri Gagarin ausgebildet wurde", berichtet Tizian begeistert. "Und wir dürfen sogar an einer privaten Gedenkfeier für Sergel Koroljow, den zur damaligen Zeit wichtigsten Raketen-Ingenieur Russlands, teilnehmen."
Die Vorfreude der Schüler ist groß. Für ihre Reise haben sie sich sogar Russisch-Kenntnisse angeeignet - "schon aus Gründen der Höflichkeit", sagt Melissa. Realschulleiter Andreas Breitenstein ist stolz auf die Leistung seiner ehemaligen Schüler und freut sich über deren Erfolg: "Das zeigt doch, dass man bei uns wirklich weiterkommen kann."
Artikel vom 19.12.2013, Generalanzeiger Bonn
CJD in Königswinter: Schüler bauten Rakete - und reisen jetzt ins Kosmonauten-Center | GA-Bonn - Lesen Sie mehr auf: http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/rhein-sieg-kreis/koenigswinter/Schueler-bauten-Rakete-und-reisen-jetzt-ins-Kosmonauten-Center-article1225173.html
Quellen und Links
Idee:Wir bauen eine Rakete
Fotogalerie:Produktion;Besuch in Leipzig; Exkursion nach Moskau
Presse:Generalanzeiger Bonn;
Berichte:Projekt Rakete;
There are no translations available. The workshop began at 10:00 in the morning with Nadin Roessler, a former Moonbuggy driver, presenting the team members with her reactions of last year’s competition. She spoke to the new team about what it takes to have the power to compete in Huntsville/Alabama and have high marks, what she learned through the process and inspired the workshop students to try as hard as they can and to believe that they can. After Nadin’s presentation, we were visited by Nikita Yaskevitch and his collegue, IBM-engineers from Moscow. Nikita Yaskevitch presented the Youth Space Center of the Moscow Baumann University (MGTU) and its mission, goals and accomplishments. We were very lucky to have their presence. Each team member had the opportunity to introduce themselves to the engineers and see the career possibilities they have in the future if they continue with space education.
After the Rover training, around 4:00 p.m., I left with Evgeniy Zakutin to give a short tour of Leipzig to our two Russian guests. The students went to the institute and started to write their reports.
Firstly, I asked what are the values of the team. Words like success, safety, teamwork, etc. were spoken across the three languages we were working in; Spanish, German and English. It made for a quite entertaining mix. The next question was about which images could be created to represent each of these values. I explained how this part can be tricky. Often the values are complex ideas, but the resulting graphics need to be simple. Thirdly, we created a cohesive image that could combine the three favorite values within the team patch circle. I assigned the students to each brainstorm ten more values and ways to depict each. In the upcoming week, we will sit together to refine their sketches. Following the lesson, we sat together to eat a lunch of homemade chicken noodle soup.
The weekend workshop consisted of several, interlinking aspects. The technical/engineering side and the physical side were tackled equally. The students can only succeed in the physical race if each member understands how the wheels are affixed, what parts are moving exactly when the driver steers, and so forth. The training in the park is also important. It builds muscle memory for driving the Rover and it also helps them to understand why the Rover is designed as it is.
I look forward to seeing the further development and successes in each of the Team Germany members.
There are no translations available.
Und jetzt gehen wir Abendbrot essen. Lennart Lederer, Araceli Loreley Michell Zeller Fotogalerien:
There are no translations available. zur Veröffentlichung am 27.12.2013 Vor einem Jahr verstarb der NASA-Wissenschaftler Prof. Dr. Jesco von Puttkamer im Alter von 79 Jahren. Der dienstälteste Mitarbeiter der US-Raumfahrtbehörde erlag am 27.12.2012 in seiner Heimat in Washington DC nach 3-tägiger Krankheit einem grippalen Infekt. Er hinterließ seine Witwe Ursula. Von Puttkamer war als Buchautor, Redner und TV-Gast seit den 60er Jahren auch in Deutschland nicht mehr wegzudenken. Die komplette Entwicklung seit Apollo über Skylab, den Space Shuttle, ISS bis zur strategischen Vorbereitung der bemannten Marslandung war sein Leben und Vermächtnis bei NASA und für die Jugend. Verdienste erwarb sich von Puttkamer in den USA vor allem durch seine Vermittlertätigkeit zur ESA und russischen Raumfahrt. Die Liste der Auszeichnungen reicht weit. So erhielt der einstige Diplomingenieur von Puttkamer u.a. die Ehrendoktorwürde, eine Honorarprofessur, wurde 2008 bedeutendster Deutsch-Amerikaner und man benannte einen Asteroiden nach ihm. Vor allem aber förderte der NASA Wissenschaftler, der selbst keine Kinder hatte, die Jugend auf ihrem Weg in die Wissenschaft. NASA veranstaltete am 4. Februar 2013 eine Gedenkfeier im Namen des Ingenieurs, Wissenschaftlers und Visionärs und lud im April 2013 eine 20-köpfige Schüler- und Unternehmerdelegation aus Deutschland zu einer umfangreichen Exkursion im Namen des Wissenschaftlers ein. Am 22. September 2013, seinem 80. Geburtstag, gründeten internationale Kollegen und Freunde in seiner Geburtsstadt Leipzig die "Jesco von Puttkamer Gesellschaft e.V." und stifteten an seinem Leipziger Geburtshaus sowie dem ehemaligen Wohnhaus auf dem Monte Sano in Huntsville/Alabama je eine Gedenktafel. Die Gesellschaft, deren Eintragung diesertage im Amtsgericht Leipzig abgeschlossen wird, stiftet ab 2014 jährlich einen Förderpreis für junge Wissenschaftler im Schul- und Studentenalter. Ab September 2014 werden in Leipzig die jährlichen "Jesco von Puttkamer Lesungen" stattfinden. Internationale Wissenschaftler und Kollegen von Puttkamers informieren die junge Generation und Interessierte über die Zukunft der Raumfahrt und ihren Nutzen für den Fortschritt. Die Gesellschaft hält das "von Puttkamersche Kontaktnetzwerk der Raumfahrt" lebendig, ehrt das Erbe des Wissenschaftlers, fördert den naturwissenschaftlichen Nachwuchs und ist Ansprechpartner zur Vergabe von Namensgebungen, Preisen und Auszeichnungen in dessen Namen. Der "Jesco von Puttkamer International Team Award" ist auf 1000 US$ dotiert und wird ab dem 12. April 2014 auf der "NASA Rover Challenge" in der Raketenstadt Huntsville international engagierten Wettbewerbsteams überreicht. Die Prüfungskommission für diesen Preis wird vom International Space Education Institiute in Leipzig, einem durch den Wissenschaftler seit 2003 aufgebauten Förderverein, gestellt.
In Leipzig findet heute der digitale Rollout des ersten NASA Rovers im Namen des in Leipzig geborenen Wissenschaftlers statt. Spendenkonto: Konto 209981005 Quelle: Text: Ralf Heckel Kontakt: info at jvputtkamer.com
There are no translations available. Huntsville/Alabama mehr Fotos: http://www.flickr.com/photos/spaceeducation/collections/72157632417603528/ |







































































