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Schülerberichte - 2012
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jasmin-haackaltJasmin Haack (17) bewarb sich am 19.12.2012 über schuelerjobs.de an der Teilnahme am NASA Moonbuggy-Wettbewerb 2013. Jasmin stammt aus der Region um Leipzig und geht auf ein Leipziger Gymnasium. In der Freizeit interessiert sie sich für wissenschaftliche Arbeiten und möchte nach dem Abitur gern Kunststofftechnik studieren. Zwischen dem 27. und 30.12.2012 nahm sie am NASA-Briefing in Leipzig teil und erfuhr dabei viel über das was ihm auf diesem Weg bevorsteht. Sie konnte alle Bereiche in denen sie selbst gefordert war mit sehr guten Ergebnissen abschließen. Dazu gehörten: Moonbuggy-Training, CAD-Kurs, Bau eines Minibuggys aus Edelstahl, Verfassen eines eigenen Berichtes, Einbringen in das Team, Organisieren des Tagesablaufes. Nachfolgend erscheint der erste Bericht von Jasmin.

Die transparente Darstellung und Spiegelung des Erlebten und Erlernten dient der Festigung und Einordnung des erworbenen Wissens sowie neuer Fähigkeiten. Im Laufe eines oder mehrerer Jahre erscheint so ein Nachschlagewerk über Jasmins Entwicklung welches ihr vor allem selbst hilft. Es werfen aber auch Förderer und Sponsoren gern immer Mal ein Auge auf solche Berichte, um positiven Einfluss auf die jeweilige Schülerin zu nehmen.

Jasmin hat nun eine Woche Zeit sich die Teilnahme am NASA-Wettbewerb genau zu überlegen. Jasmin möchte mit dem NASA-Wettbewerb auch eine wissenschaftspropädeutische Arbeit für das Abitur einbringen. Unser Vorschlag ist nach eingehendem Gespäch und Test am CAD-Design die Materialwissenschaft: Entwerfen, Berechnen und Fertigen von intelligenten Kunststoffteilen am Moonbuggy zur Reduzierung des Gewichtes und Erhöhung der Fahreigenschaften. Hierfür stehen ihr ein komplettes CAD-Büro mit 3D-Kunststoffdrucker, ein Spezialist, der ein komplettes Präzisions-Teleskop aus Kunststoffen baute, sowie eine Karbonfaser-Werkstatt und Kontakte zum BMW-Werk Leipzig zur Verfügung.

Weitere Schülerberichte hier.

von Jasmin Haack, Leipzig, den 28.12.2012

alt

altAm 27.12.2012 machte ich mich auf, um am NASA-Wettbewerb teilzunehmen. Vorstellen konnte ich mir kaum was mich erwartete. Angekommen, sah ich zuerst Citra (eine 18 jährige indonesische Studentin) am Empfang und zwei kleine Kinder am Computer. Nach anfänglichen Kommunikationsproblemen erklärte mir Citra, dass ich mir in der vierten Etage mit einem Mädchen das Zimmer teilen sollte und dass ich die Erste war. Ich stieg also die Treppen hinauf und sicherte mir als Erstes das Bett am Fenster.

Dann ging ich wieder in das Foyer und von dort aus in den Versammlungsraum, wo mir Herr Heckel schnell erklärte, dass ich mich ruhig am Buffet bedienen könne und mir einen Film über die Raumfahrt zeigte. Anschließend trafen auch die anderen Schüler ein, ein Mädchen und zwei Jungs. Dem Mädchen, Monika, zeigte ich sofort unser Zimmer und freute mich über die Gesellschaft. Im Anschluss gab es eine kleine Vorstellungsrunde und wir wurden vom Moonbuggy-Piloten Tobias (16) herumgeführt. Leider durften wir noch nicht mit den Moonbuggys fahren. Es regnete und war bereits dunkel.

altBei den Vorbereitungen für das Abendbrot halfen wir alle mit, da dies auch eine Aufgabe von uns ist, weil wir in den USA auch alles selbstständig managen müssen. In einer großen Runde wurde dann gegessen und abschließend noch ein Film geschaut. Danach gingen wir auf unsere Zimmer, Monika und ich scherzend, sodass wir uns immer besser kennenlernen konnten.

Meine Zimmergenossin und ich erzählten viel und schliefen gegen 23.00 Uhr ein. 7.00 Uhr stand ich am nächsten Morgen auf, um beim Frühstückmachen zu helfen. Anschließend weckte ich Monika, damit wir gemeinsam frühstücken gehen konnten. Es war absolut entspannt, da die anderen Frühstücksgäste schon durch waren. Nach dem Frühstück wurde uns vor laufenden Kameras ein Vortrag über das Institut und die Moonbuggy-Wettbewerbe gehalten. Die erfahrene Moonbuggy-Pilotin Nadin (18) tat das sehr eindrucksvoll.

altaltDanach wurden uns Overalls in Raumfahrt-Look gegeben, sehr bequem, komfortabel, schöne Farbgebung und warm. Das Einziges Problem hierbei: die Größe. Dann war es endlich so weit. Wir durften mit den Buggys eine Runde auf der Teststrecke drehen. Erst allein und dann im Team tasteten wir uns immer weiter vor, sodass bald Sprünge über die Hügel unsere Hauptbeschäftigung wurden. Auf Zeit und durch Sand fuhren wir, Treppen hinab Hügel hoch und runter, immer schneller und mit weniger Scheu.

Viel zu früh schon mussten wir das Gelände verlassen, da es Zeit war, um Mittag zu essen. Während wir uns verschiedene Videos von Rennen ansahen, ließen wir uns die Nudeln in indonesischer Soße schmecken. Alle nahmen an diesem Essen teil, sodass es eine ausgelassene Tischgesellschaft wurde. Im Anschluss wurden wir vier einzeln interviewt, über unsere Beweggründe an diesen Wettbewerb teilzunehmen, über unsere Ziele und über unsere Zukunft. In der Zwischenzeit spielten die anderen im Foyer Tischfußball.

Am zweiten Tag halfen wir alle beim Frühstückmachen und aßen in einer vergnügten Runde.
Im Anschluss berieten wir über unser weiteres Vorgehen, da die meisten unserer Gruppe nicht aus der Nähe Leipzigs stammten. Unsere Aufgaben Zuhause wären dementsprechend: Sponsoren für Geld und Teile aufzutreiben, die Werbetrommel kräftig zu rühren und Praktika zu machen.

Beim Seminar

In der Sternwarte in Krostiz

Weil die anderen noch keine rechte Vorstellung von Leipzig hatten, fuhren wir im Vereinsbus eine Runde durch die Stadt und besuchten einen Freund von Herrn Heckel, der sich selbst eine Sternwarte aus Kunststoff gebaut hatte. Henri Schulz hat seinen Traum in Krostiz verwirklicht, in einer kleinen Werkstatt alles für die Sternwarte, sogar das Teleskop, herzustellen.

Er erklärte uns alles und wir durften auch mal einen Blick durch das Teleskop werfen. Auch seine Werkstatt konnten wir uns ansehen, in der er alle Teile seiner Sternwarte gebaut hatte. Ich war begeistert. Weil ich mich auch gerne handwerklich betätigte, war dies mehr oder weniger das Paradies. Mir würde für das Team die Aufgabe zukommen, eine Stoßstange für unser Buggy zu entwerfen, aber ich wollte auch an den Halterungen für die Schutzbleche mitarbeiten. Hier waren die idealen Bedingungen, um etwas Großartiges zu schaffen.

Leider verabschiedeten wir uns schon recht früh, weil den anderen auch etwas über die Geschichte Leipzigs berichtet werden sollte. Schließlich ist Leipzig eine kulturell wichtige Stadt mit einer aufregenden Geschichte und Silhouette. Auch verschiede Firmen sahen wir uns an, allerdings nur von außen, weil am Samstag die meisten geschlossen waren. Einige Firmen will ich hier nennen: BMW, die Laserfirma Rayonik, Metallverarbeitung HOLL und auch die Handwerkskammer zu Leipzig.

Vor dem Geburtshaus von Prof. Dr. Jesco von Puttkamer

Zudem besuchten wir das Geburtshaus von Prof. Dr. Jesco von Puttkamer, der der dienstälteste Mitarbeiter der NASA und ein guter Freund unseres Teamleiters war. War aus dem Grund, dass er unglücklicher Weise über Weihnachten an einer Grippe gestorben ist. Die Geschichte seiner Jugend berührte uns sehr, aber mich in gewisser Weise auch stolz, denn jemand wie er, der durch den Nationalsozialismus viele Schikanen erdulden musste, hatte es zu etwas in der NASA gebracht. Und dieser jemand stammte aus Leipzig, meiner Heimatstadt.

Danach fuhren wir wieder zurück, um zu Mittag zu essen. Nicolas und ich konnten anschließend unter der Anleitung von Evgeniy an den Computern mit dem CAD-Programm verschiedene Moonbuggy-Teile in 3D entwerfen, natürlich nach technischen Zeichnungen. Evgeniy Zakutin ist ein russischer Luft- und Raumfahrtingenieur aus Moskau, mit seiner und Tobias` Hilfe gelang es uns schließlich, die Teile zu erstellen. Stolz setzten wir uns dann zu den anderen, um selbst ein kleines Moonbuggy-Modell zu bauen.

Beim Bau des Modells

Es hieß also: Teile aus der gelaserten Edelstahlplatte drücken, mit einer Zange biegen und zusammensetzen. Klingt einfach, ist es aber nicht. Die 2mm dicke Platte wollte sich partout nicht in die richtige Form bringen lassen. Auch erschwerte Cosma, die Tochter von Herrn Heckel, die Arbeit, nicht unbedingt negativ, aber mit ihrer süßen Art hielt sie uns die ganze Zeit zum Kuscheln an. Doch letzten Endes schafften wir es. Nach zwei Stunden harter Arbeit hielten wir unser Werk in den Händen und konnten davon ein Foto schießen.

Am nächsten Tag erledigten Nicolas und ich den restlichen Papierkram, während Andreas und Monika die Arbeit am PC übernahmen. Viel zu früh schon trennten sich unsere Wege, um den Heimweg anzutreten. Aber desto größer wird die Freude beim nächsten Treffen bei der NASA sein.

 
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News-Extern - NASA
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Gedenkfeier für Jesco von Puttkamer in Washington

jvp-marsJesco von Puttkamer antwortete einmal auf die Frage einer Journalistin in Leipzig: "Rente? Wenn ich die NASA verlasse, dann mit den Füßen voran". Alle waren erstaunt. Die Schüler des inzwischen seit 10 Jahren agrierenden International Space Education Institutes haben es verstanden. In den Jahren 2005-2010 leitete "Jesco" (so nannten ihn Freunde) den Fachbeirat des Leipziger Fördervereins für Ingenieurberufe. Für die Schüler aus der USA, Deutschland und Russland war er immer "der Professor". Mühen waren ihm kein Fremdwort und das achtete man an den über 70-jährigen rastlosen Mann, der scheinbar mühelos am Arlberg Ski fuhr, im Sommer wanderte und in der Zwischenzeit begeisternde Vorlesungen zwischen Moskau, München und Huntsville gab.

Der Name "Jesco von Puttkamer" ist vielen Generationen als Buchautor und NASA-Mann bekannt. Kaum jemand aber kennt den Menschen dahinter. Wir geben hier einmalige und erstmalige Einblicke in den Alltag eines Mannes, der "mit einem Autopilot im Kopf" (JvP) ausgestattet war.


yvo-jescojesco-v-puttkamer-arlbergWir trafen den Professor und Mitglied des SOMD (Space Operation Mission Directorate) der NASA aus Washington im Jahre 2001 in Leipzig. Seitdem baute sich eine innige Freundschaft auf. Manchmal forderte er uns bis an die Grenzen des Machbaren im Aufbau dieses Institutes. "Ja, aber so ist die Raumfahrt" sagte er dann immer, "es geht auf und ab in großen Amplituden. Man darf nur das Ziel nicht aus den Augen verlieren". Damals war es ein erstes Treffen im Kaffeebaum. Wir waren von der Idee besessen am Beispiel der Raumfahrt junge Menschen für die Wissenschaft zu begeistern. Darauf erwiderte der Professor: "Das ist ein hohes Gut. Damit habt Ihr aber auch eine hohe Verantwortung. Ihr dürft davon nie mehr ablassen bevor es klare Ergebnisse gibt - ansonsten beißt der Tiger dessen Schwanz ihr nun in der Hand habt".

jvp-mit-schuelern-in-leipzig-2005

jvp-zur-taufe-in-huntsvilleAb diesem Moment folgten offene Türen bei NASA, von denen zuvor niemand zu träumen wagte. 3 Shuttlestarts, unzählige Besuche in Raumfahrtzentren, Teilnahmen an Wettbewerben und Treffen mit Astronauten, Firmeninhabern und Staatsbediensteten in Washington. Aber das alles ließ sich der Professor bezahlen - "mit lupenreinem Engagement für die Jugend". Jede geöffnete Tür wurde deshalb mit viel Engagement belohnt. Das International Space Education Institute kann heute auf über 1000 Presseartikel über Jugendarbeit im Zusammenhang mit der Raumfahrt zurückblicken, auf 8 Mamut-Exkursionen mit deutschen und russischen Schülern durch die NASA-Landschaft und auf 6 erfolgreiche NASA-Wettbewerbe. Jesco von Puttkamer ist der "Vater unseres Fundamentes" eines unabhängigen Institutes zur Förderung von wissenschaftlichen Berufen. "Vertraut nicht auf die Politik - die muss kurzsichtig denken um die nächste Wahl zu überstehen. Kurzfristprogramme aber sind weder hilfreich für die Jugend, noch für die Raumfahrt." schrieb er in einer von tausenden Emails nach Leipzig.

jvp-mgtujvp-philadelphia-2008Was den Professor aber am meisten motivierte war zugleich unsere Arbeit in Russland. "Das wird für uns immer wichtiger. Ihr ebnet wichtige Wege." Seit 2008, dem 50. Jahrestag des Exlorer One verstanden wir unsere Arbeit auch als Brücke zwischen den ehemaligen Kontrahenden. Auf Bitte des Professors gelang uns die Organisation der Reise der Koroljow-Tochter nach Huntsville USA. Tosenden Applaus gabe s im "von Braun Kongresszentrum" als Frau Prof. Koroljow sagte: "Mein Vater und Wernher von Braun wollten den Mars erreichen. So lasst es uns doch endlich tun. Pojechali." Puttkamer war stolz und schon wieder gab es eine nächste geöffnete Tür. Er durfte in der Baumann-Universität (MGTU) vortragen, in Moskau. Tosenden Beifall gab es dort für seine Worte: "Die Sowjetunion war ein gutes Rennpferd im Wettlauf zum Mond. Ohne Sputnik und Garagin hätten wir weder Apollo noch die Mondlandung. Danke dafür." Von Puttkamer verstand es verstanden zu werden und damit zu begeistern.

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Aus den NASA-Headquarters am 4. Januar 2013

wvb-ursula-jvpgene-roddenberry-jvpHerr Prof. von Puttkamer starb an einem Herzstillstand nach kurzer Grippe. Er hinterlässt seine Frau Ursula in Alexandria. In der E-Street 300 sind alle geschockt. Zur Zeit stellt William Gerstenmaier im NASA-Headquarter ein Team zusammen, um seine Arbeit zu bewerten und einen Ersatz zu finden. Sam Scimemi wurde mit der Aufgabe betraut, eine Ausarbeitung zusammen zu fassen, wie man das Werk von Prof. von Puttkamer aus NASA-Sicht ehren kann. Wir stehen in Verbindung.

Frau Ursula wünscht nach Aussagen von Bill Gerstenmaier keine Trauerfeier. Sie ist selbst seit Jahren an Krebs erkrankt.

iss-statusreport-jan2013Problematisch ist derzeit die Wiederaufnahme der von Prof. von Puttkamer verfassten ISS On-Orbit Statusberichte. Es fehlt den jüngeren Mitarbeitern an einem Gesamt-Überblick in die Vorgänge an Bord der ISS und dem direkten Bezug zu den entsprechenden russischen Quellen. Mit "Samthandschuhen und Augenmaß" förderte Prof. von Puttkamer besonderes Engagement für die Raumfahrt außerhalb der USA in diesen Berichten. Siehe hier!

Diesen Dienst richtete der Professor mit dem Start des ersten Modules auf eigene Faust ein. Seitdem wurde kein Tag ausgelassen. Wer von Puttkamer persönlich kannte, der weiß, dass er sich immer zu festgesetzter Washingtoner Zeit entschuldigte um zu arbeiten. Während die ersten Berichte in den Jahren bis 2006/2007 vorwiegend nur intern bestimmt waren und zudem per Email an Kongressabgeordnete und TOP-Manager der US-Wirtschaft gingen, wurden die Berichte dann auf NASA.gov täglich veröffentlicht. Das hing damit zusammen, dass der Webmaster von Spaceref.com diese berichte sowieso seit 2005 (Return to flight) veröffentlichte. Er war irgendwie an eine Adresse eines Empfängers gekommen. Ganz nach dem JvP-Zitat: "Die NASA vertuscht nichts", setze er sich dann für die nachträgliche Veröffentlichung dieser Berichte ein.

Von Puttkamer leitete seit 2005 unseren Fachbeirat und ist geistiger Stratege unseres Vereines "International Space Education Institute", der nun sogar Stiftungskapital aus wirtschaftlichen Eigenbetrieben abwirft. Diese gingen und gehen aus über die Jahre gut ausgebildeten und geförderten jungen Schülern und Studenten hervor, die inzwischen eigene Ideen mit eigenen Ingenieursfirmen verwirklichen. dazu gehört auch das Space Hotel Leipzig.

Die "Jesco Von Puttkamer Stiftung"

Derzeit werden die Möglichkeiten der Gründung der "Von Puttkamer Stiftung" mit seinen Freunden erörtert. In diesen Pool sollen die aus seinen Ideen erwirtschafteten Gewinne fließen um junge Leute weiterhin eine Zukunft an der Raumfahrt zu eröffnen. Die gefürchtetsten "Von Puttkamer Zitate" dabei sind "Du gehst diesen Weg nicht weil er leicht ist, sondern weil es schwer ist" und "Meide die Komfort-Zone". Wer das versteht, dem öffnet sich die Zukunft.

Fragen an den Autor

jvp-haus-leipzig

 
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Events - Workshops
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Anreise: 27.12.2012, 16-20 Uhr
Abreise: 30.12.2012, ab 12 Uhr

Location: Space Hotel Leipzig, Wurzner Str. 4, 04315 Leipzig, Deutschland (mit Vollverpflegung)
Gastgeber: International Space Education Institute e.V.
Referenten: Yvonne und Ralf Heckel (Botschafter des Space Camp, Huntsville), Abiturienten vergangener NASA-Wettbewerbe, CAD-Ingenieure, Personal-Trainer
Basis: NASA-Ausschreibung und Angebot für Teilnehmer aus Europa

yvonne-luxemburgAm 28. und 29. Dezember 2012 treffen sich ausgesuchte Bewerber für das 20. NASA Moonbuggy Race in Leipzig zum Briefing. Während eines 2-tägigen Programmes werden alle nötigen Informationen zum Wettbewerb, der Teilnahme und der Verknüpfung zur regionalen Schulausbildung / Abiturprüfung / Studienunterstützung vermittelt. Schüler und Eltern haben die Gelegenheit ihre Fragen vor Fachleuten mit eingehender Erfahrung zu stellen.

Die Anmeldefrist für internationale Bewerber endet am 7.1.2013. Bis zu diesem Zeitpunkt sind alle  privaten Interessenten, Schulen. Initiativen und Universtitäten eingeladen, sich über die neuen Anmeldeanforderungen für 2013 zu informieren und ggf. für eine Teilnahme zusammen mit den europäischen Teams des International Space Education Institutes e.V. (ISEI) zu entscheiden.

borna-schoolDer Verein besitzt eine 7-jährige exklusive Erfahrung als internationaler Teilnehmer dieses Wettbewerbes und ist Träger aller vom Veranstalter ausgelobten Preise. Im Jahre 2007 initiierte das  ISEI zusammen mit dem Leiter des Fachbeirates Prof. Dr. Jesco von Puttkamer (NASA-Hauptquartier, Washington) die Öffnung dieses Wettbewerbes für Nicht-US-Teams. Im Jahre 2010 erreichte das Team des  International Space Education Institutes als erster internationaler Teilnehmer die Weltmeisterschaft (Winning Team) und führt seitdem die internationale Liga des Wettbewerbes an.

Mehr als 50 internationale Teams folgten seitdem den Erfahrungen des ISEI und holen sich in Leipzig die entsprechende Beratung ein. Während sich indische Schulen und Universitäten vorwiegend Tipps und Beratungen zur Logistik und Finanzierung einer Wettbewerbsteilnahme in Leipzig einholen und Studentengruppen zu den Leipziger Workshops schicken, ziehen Bildungseinrichtungen aus der EU und Russland den Weg über einen Kooperationsvertrag mit dem ISEI zur eigenständigen Komplettbetreuung vor.

Derzeit betreut das ISEI neben vielen Einzelbewerbern (Schülern und Studenten) auch Schulen in Venedig (Italien), Hamm (Luxemburg), Moskau (Russland), Kaluga (Russland) und Llucmajor (Spanien). Das Engagement in der ersten Raumfahrtnation Russland wird von der Tochter des Chefkonstrukteurs der Sputnik- und Gagarin-Rakete (Koroljow) persönlich unterstützt. Die heutige Medizinprofessorin und Chirurgin verfasst u.a. wissenschaftliche Werke über ihren Vater und gewährt den Schülerteams einzigartige Einblicke in die Geschichte der russischen Raumfahrt.

Deutsche Teilnehmer sind vorwiegend eigenständig im Tandem mit einer schulischen Aufgabe (Betriebspraktikum, Projektarbeit, Besondere Lernleistung, Propädeutikum zum Abitur) auf Mitgliedsebene eingebunden. Diese werden von den jeweils zuständigen Bildungsministerien sowie den jeweiligen Fördervereinen der Schulen und deren Schulleitungen unterstützt.

Programm zum Briefing:
- 27.12.2012 von 16-20 Uhr Anreise
- Deine Anforderungen und Gewinne aus einem NASA Wettbewerb
- die NASA Grundwerte
- NASA Moonbuggy Teilnehmer: Bewerbung und Teilnahme
- Regeln und Strafen
- technische Anforderungen / Deine Integrität
- körperliche Vorbereitung
- der Wettbewert und die Schule (wie wertvoll ist eine Teilnahme für Schule und Prüfung)
- Kosten
- 30.12.2012 ab 12 Uhr Abreise

mitzubringen sind:
- eine Kopie des letzten Zeugnisses
- ein paar überzeugende Belege von der außerschulischen Arbeit (gern Fotos, Urkunden, Exponate)
- gültiger Reisepass
- Schreibmaterialien
- eigener Pad / Notebook / Laptop oder Handheld
- USB-Stick (nicht unter 8 MB)
- Reisetasche mit Schlaf- und Waschzeug, Alltagskleidung
- Eigenanteil für die Übernachtungs- und Logiekosten ( 3 x 14 Euro = 42 Euro)

Dim lights

mehr Infos:
NASA-Partner: http://www.spaceeducation.de/
NASA-Veranstalter: http://moonbuggy.msfc.nasa.gov/
Beschreibungen von Schülern: http://www.spaceeducation.de/de/schuelerberichte.html
Fotos: http://www.flickr.com/photos/spaceeducation/collections/72157618932415239/
Filme: http://www.youtube.com/user/SpaceEducation/videos?view=1
TV: http://www.youtube.com/playlist?list=PL8686FC8BAA4B4692

 
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Webseite - Allgemein
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bye-2012Ein langes und ergebnisreiches Jahr geht zu Ende. Niemand hätte ahnen können wieviel Resultate dieses Jahr zusammengetragen hat und wie gut sich die Projekte des Vereins und ihrer Mitglieder entwickelt haben. Die Hälfte davon war unsere Erwartung, darum ist die Überraschung umso positiver. Wir möchten einen kleinen Überblick geben und uns bei allen Helfern, Unterstützern und Sympathisanten bedanken. Engagierte, Freunde und Partner des Institutes sind am 21.12.2012 zum Weihnachtsessen eingeladen: Einladung hier.

Für 2013 stehen wieder viele Ziele auf der Wunschliste. Wir wissen nun, dass wir mehr davon erreichen, auch wenn die Anforderungen und Kosten nun höher werden. Sollten Sie im ausgehenden Wirtschaftsjahr auch eine solch positive Bilanz ziehen können, dann freuen sich unsere neuen Schülerteams über Ihre Spende als Startkapital zur Buchung der Flugreise zum Wettbewerb 2013. 
 

Hier geht es zum Spendenformular
Für nur 300 Euro werden Sie offizieller Pate aller europäischen Teams
auf dem 20. NASA Moonbuggy Race 2013.
Dieser Wettbewerb ist mit 4 Teams die größte Herausforderung seit Bestehen der Initiative
und zugleich Wegbereiter für einen EU-Ausscheid.

Sollten Sie Interesse an einer Mitgliedschaft zur begleitenden
Wirtschaftsdelegation vom 20.-29. April 2013
nach Huntsville/Alabama haben, so setzen Sie sich mit uns in Verbindung (hier).


2012 im Rückblick:

Jan.       Exkursion nach Moskau (Geburtstag von Koroljow)
Febr.      Winterworkshop mit Venezianern in Leipzig, 1 Etage renoviert
März       100 Jahre Wernher von Braun (VIPs in Huntsville)
April       4 Wochen Exkursion durch die USA
               5 Moonbuggy Teams mit 4 Fahrzeugen in Huntsville
Mai         Pressekonferenzen in Venedig und Leipzig
               Award-Zeremonie, Fockebergrennen, LVZ-Fahrradfest
Juni        Ausbau des Vereinshauses (11 Zimmer)
Juli         Moonbuggy-Schultour
               Familienfest der Stadtwerke Leipzig
               Sommerworkshop in Leipzig
August  Raketenbau mit Schülern
               Fest am Paunsdorf-Center
               Kindernachtrennen
Sept.      ILA 2012, Berlin (größter Einzel-Bildungsstand der Messe)
               Tag des Handwerks in Leipzig
               Eröffnung des Bosch-Service Scheil, Theresienstraße Leipzig
               Vortragsreise in Frankreich und Luxemburg
               LeoBusfest in Zwenkau
Okt.        55 Jahre Sputnik (VIPs in Moskau, offizielle Feier)
               CAD-Version des Mralf.heckeloonbuggys komplett
               Start der neuen Moonbuggy Telemetrie
Nov.       Gasanschluss und neue Heizung im Vereinshaus
               Ausbau der Werkstätten für "Space Engineering" (Startup)
Dez.       Bau eines 3D-Druckers, Planungsarbeiten

 blitz-info-2012

 Statistik, Fakten und Zahlen 2012:

- 5 Wettbewerbsteams mit 4 Moonbuggys bei NASA
- 6 Auslands-Exkursionen
- 278 Einzelaktivitäten zwischen Moskau, Huntsville, Venedig, Luxemburg
- 33.000 Mal wurden die rund 10.000 neuen Fotos aus 2012 aufgerufen
- unter 1,2 Mrd. Treffern für Space Education sind die ISEI-Aktivitäten auf Platz 1 und 2 (Quelle google)
- 5.154 internationale Gäste zog es in das vereinseigene Space Hotel (3185 mehr als 2011)
- und ließen 160.000 Euro zur Unterstützung der Projekte da (2,5 Mal mehr als 2011)
- Schüler übernachteten im Wert von 20.000 Euro kostenfrei
- 10 Mitarbeiter engagieren sich inzwischen täglich zwischen 4 und 8h (zuvor 2-4)

Pressespiegel 2012

Alle weiteren Belege finden Sie in unserem Bild-, Film- und Textarchiv sowie auf Facebook und dieser Homepage. Bei Fragen wenden Sie sich gern an unser Büro.

 
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Пресс-Новости - News Presse Deutsch
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altDer Herbst 2012 entwickelt sich nach den Erfolgen in den vorhergehenden Quartalen für die Initiatoren aus Leipzig arbeitsreich und zugleich zu einer internationalen Bestätigung der bisher geleisteten Arbeit auf höchstem Niveau. Der Verein mit zahlreichen internationalen Mitgliedern aus der Raumfahrtwissenschaft motiviert und fördert Schüler ab einem Alter von 12 Jahren für die Wissenschaft und das Ingenieurwesen im Direktpraktikum im eigenen Unternehmenspool mit der Chance auf hochwertige Berufseinstiege und Immatrikulationen zu den kooperierenden internationalen Universitäten.

Dass sich das in der heutigen Zeit vor allem mit einer internationalen Konkurrenz unter den Schülern am effektivsten machen lässt, hat man erkannt und lädt seit nun 4 Jahren auch Schüler und Studenten aus anderen Ländern nach Leipzig ein. So werden neben der Naturwissenschaft zugleich auch die Fremdsprachen, Ethik, das selbstständige Arbeiten und die Integrität gefördert. Man kann sich das wie eine ständige „Worldskills“ (Olympiade der Berufe) anhand klarer Konstruktionsprojekte vorstellen.

Auf dem Jahresplan stehen inzwischen 250 Tage Praktika, Workshops und Exkursionen. Dazu gehören auch jährlich 5 Auslandsreisen nach Russland, USA und in europäische Staaten. Die Initiatoren zählen bis Jahresende 100 kostenfreie Vorlesungsveranstaltung in Schulen. Lokale Veranstalter und Schulen aus Leipzig und Sachsen haben es bereits schwer, überhaupt noch Termine für die auffälligen und beliebten Moonbuggys und weiteren technisch versierten Innovationen in der Region zu bekommen. Dazu gehören u.a. das Fockebergrennen, die Stadtwerke Leipzig, die Handwerkskammer, das Paunsdorf Center, das Kindernachtrennen und die LVB. Der Verein plant deshalb die Austragung der EU-Vorausscheide der von ihm mit unterstützten internationalen Konstruktionswettbewerbe nach Leipzig zu holen. Dazu soll ein eigener Stiftungsfond aus den Mitteln der wirtschaftlichen Eigenbetrieben und Partnern des Vereins aufgesetzt werden und in Form von Preisgeldern für Auszeichnungen und guten Leistungen auf internationalem Parkett zur Verfügung stehen.


altaltVor allem in den großen Industrienationen würdigte man in den letzten Wochen die Arbeit des Vereins auf höchster Ebene. So luden die nordamerikanischen Luft- und Raumfahrtfirmen zusammen mit der Messe Berlin die Leipziger Initiative im September auf die ILA ein. Auf einer Fläche von 62 m² (entspricht einem Wert von 31.500 Euro Standmiete) stellte sich das International Space Education Institute aus Leipzig in der Halle 1 den staunenden Fachbesuchern vor. Viele überzeugten sich in Gesprächen mit den anwesenden Schülern, welch hohe Qualität und Ergebnisse in der technischen Nachwuchsförderung möglich sind und wie diese reibungslos mit den jeweiligen nationalen Schulprogrammen zu einem Ganzen verknüpft werden können. Die Exponate und Experimente der internationalen Schülerteams aus Leipzig werden in den Nationalausstellungen der USA und Russland präsentiert. Die ILA gehärt nun für Europa dazu.

altRegierungsvertreter aus Alabama, dem Marshall Spaceflight Center in Huntsville und der Handelskammer von Huntsville Alabama zeigten ein starkes Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Leipziger Initiative, die dort einen guten Ruf genießt. Man möchte in Zukunft US-Schüler zu Workshops nach Leipzig delegieren und umgekehrt Einladungen aussprechen. Vor allem hat man Interesse am Konzept des Direktpraktikums mit speziell für Schüler zurechtgeschnittenen Konstruktionsprojekten und an einer Kooperation mit dem inzwischen voluminösen Unternehmerpool und Förderern des Vereins. Weitere Wissenschaftler, Behördenvertreter und Unternehmer gaben sich auf dem Stand 1204 die Hand und stellten ihre Unterstützung, Forschungsaufträge oder Kooperationen in Aussicht. Sie alle haben begriffen, dass gutes Humankapital nicht mehr durch Geld zu ersetzen ist.

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Dieser Trend wurde während einer Süddeutschland-Tour in der 2. Septemberhälfte bestätigt. Industrieunternehmen aus Donaueschingen und Offenburg zeigten sich überrascht positiv interessiert über das „griffige Konzept“ zur Motivierung für Schüler, Lehrlinge und Studenten zu überdurchschnittlichen technischen Höchstleistungen für deren Alter.

altWeiterhin zeichnet sich eine Kooperation mit der International Space University in Straßburg/Frankreich ab. Begeistert war man auch in der Luxemburgischen „St. George International School“ nach einem Vortrag der Leipziger.

Als Höhepunkt aber kann die Einladung der Vorstandsmitglieder zum Festakt „55 Jahre Sputnik“ nach Russland eingestuft werden. Auf dieser Veranstaltung welche am 4. Oktober 2012 in Moskau stattfand, wurden 5000 Wissenschaftler und Ingenieure mit ihren Familien eingeladen. Im Kern der Arena in welcher ein 4-stündiges gigantisches Programm aufgeführt wurde, fanden sich 200 VIP´s ein unter denen NASA-Vertreter und Vertreter vieler internationaler Akademien und Partner waren. Zwei Plätze waren für die Leipziger Initiative reserviert als direkte Gäste der Familie der Hauptfigur des Abends, den Koroljows.

altaltAuch hier kam es während des Banketts zu vielen Begegnungen nach der nun bereits 9-jährigen Zusammenarbeit mit Russland. Es gratulierten die ehemaligen Administratoren der russischen Raumfahrtagentur: Juri Koptev, Anatoli Perminov, Kosmonauten, Ingenieure und Regierungsvertreter. Aus der USA gratulierten per Email der Chef der bemannten Raumfahrt William Gerstenmeier und der ehemalige Shuttle-Astronaut und Industrieberater Bill Ready. Die Idee von der Stiftung eines „Internationalen Preises“ für Schüler im internationalen Praktikum als Anreiz zu guten Lernleistungen kam sehr gut an. Die Administration der Stadt Koroljow möchte sich dem gern annehmen und den Preis für Russland jährlich am Tag des Geburtstags des Sputnik-Konstrukteurs übergeben.

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Vor diesem Hintergrund verliefen heutige Gespräche mit Mitarbeitern des Auswärtigen Amtes in Moskau natürlich sehr positiv. Man möchte die Arbeit des Vereins gern weiter und nun auch von Berlin aus unterstützen. 

Alle Gesprächspartner begeistert das Finanzierungskonzept des Leipziger Vereins, der es geschafft hat, sein gemeinnütziges Bildungswerk ohne Fördermittel auf viele sichere Füße zu stellen. Vor allem die Gründung von eigenen Kleinstbetrieben zur Finanzierung der Bildungsarbeit und Einbindung in das Direktpraktikum kann weltweit als Beispiel gelten, wie man Bildung von sozialen Zwängen entkoppeln kann ohne auf Steuermittel zurückgreifen zu müssen.

Im Gegenteil, der Verein zahlt, obwohl gemeinnützig, bereits Steuern an den Staat. Das ist eine bisher seltene bzw. kaum existente Umkehr. In diesem Punkt haben die Initiatoren nun im deutschen Gesetz noch eine Hürde zu überwinden: die direkte Umwandlung der partiell anfallenden Körperschaftssteuer solcher Eigenbetriebe in einen satzungsgebundenen Stiftungszweck. Sollte dies zur Zufriedenheit aller Beteiligten gelingen, dann existiert eine erste internationale Bauanleitung wie man integrativ praktische Bildung und Ausbildung komplett aus eigenen Mitteln ohne die gebeutelten Staatsreserven finanzieren kann. Das ist ein Rezept welches in Europa nur auf offene Ohren fallen kann.

 
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