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Nach dem erfolgreichen Abschließen der NASA Roverchallenge durch die Teams des International Space Education Instituts, sprachen die DLR Washington und das Direktorat für bemannte Raumfahrt der NASA am 12. April 2014 eine Enladung nach Washington aus. Eine Woche später war es dann soweit. Am Karfreitag öffnen sich zuerst im DLR-Büro und dann im NASA Hauptverwaltungsgebäude die Türen für das russische Schülerteam dem auch ein in Russland geborener Schüler der Deutschen Schule Washington angehört.
Der Zutritt in dieses Gebäude ist ausschließlich nur NASA-Mitarbeitern vorbehalten und wenigen offiziellen ingternationalen Gästen. Einer solchen Einladungsprozedur gehen in der Regel 6 Wochen Bürokratie voraus. Für diese Schülergruppe übernahm der ISS-Direktor Sam Scimemi persönlich alle Verantwortung. Interessiert und fasziniert begleitet auch der DLR-Büroleiter Jürgen Drescher diesen Besuch.

Sam Scimemi hat die Aufgaben des deutsch-amerikanischen Wissenschaftlers Prof. Dr. Jesco von Puttkamer übernommen und leitet die ISS-Sektion im mehrstöckigen NASA-Verwaltungsgebäude. Er führt die Gruppe zum Space Operation Mission Directorate. Das ist jene Abteilung, welche sich mit der Leitung aller aktiven bemannten Raumfahrtprojekte und Raketenstarts beschäftigt. In einem Flur hängen zahlreiche Bilder welche die Bauphasen der Internationalen Raumstation dokumentieren. Alle Fotos wurden aus an- oder abfahrenden Raumschiffen geschossen. Es ist eine imposante Galerie die inzwischen 15 Jahre überbrückt.
Sam drängt höflich zur Eile und führt die beeindruckte Gruppe in eine Art Mission Control Zentrum. Es ist ein Raum mit großen Bildschirmen, einem U-förmigen Tisch und zahlreichen Wissenschaftlern an ihren Laptops. Es herrscht eine gespannt-gedämpfte Atmosphäre. Auf den Bildschirmen ist eine dampfende Rakete zu sehen. Ein Countdown zählt die letzten 10 Minuten rückwärts. Es dauert einen Moment bis die Schüler realisiren, dass sie im Herzen eines gerade laufenden Raketenstarts angekommen sind. Die Augen der zierlichen 13-jährigen russischen Rover-Pilotin Catherina leuchten vor Erwartungsfreude. Der 18-jährige Vadim greift mechanisch zum Stift und notiert sich die Abläufe der Startvorbereitungen.

Dann wird es ganz still im Raum. Die letzten Sekunden zählen runter. Auf dem Starttisch im fernern Cape Canaveral steht eine "Falcon 9" - Rakete der Firma SpaceEX. Die hat in ihrem Nutzlastcontainer "Dragon 3" 2,5 Tonnen Versorgungsfracht geladen. SpaceEx läutet die kommerzielle bemannte Raumfahrt ein und ist Teil eines Programmes an dem sich bislang 2 Firmen beteiligen. NASA entlässt die aus den Kinderschuhen geratene bemannte Raumfahrt und vertraut vorsichtig die Versorgung der ISS mit Frachtraumschiffen entsprechenden Spediteuren an. Aufmerksam verfolgen die Wissenschaftler im Raum die aus privater Hand gelieferten Daten.
Dim lights 3-2-1-0, Vibrationen sind nicht zu spüren. Aber die Bilder auf den Bildschirmen lassen erahnen welche Gewalten nun in Florida frei werden. Die Rakete hebt ab. "We have a liftoff! Gebannt halten alle Schüler ihr Smartphone zum Bildschirn und wollen alles einfangen. 4 Bordkammeras haben allein die Raketendüse im Blick. Zahlreiche weitere Kamerabilder sind auf den kleinen Bildschirmen an den Wänden zu sehen. Schnell erreicht die Rakete Höhe. Nach etwas mehr als 2 Minuten heißt es "Separation" und die erste Stufe trennt sich ab. Im Raum ist es weiter gespannt ruhig - kein Klatschen.
Nun nimmt die "Falcon 9 " Geschwindigkeit auf. 4 weitere Infrarotkameras observieren die Außentemperatur des Triebwerkes. Hochfestes Titan glüht rot. Immernoch sind alle Wissenschaftler gespannt und beobachten alle Parameter. Nach mittlerweile 9 Minuten bemerken einige "A long burn" (eine lange Brenndauer). Tatsächlich wird die Frachtkapsel erstaunlich spät abgesetzt - im Vergleich zu herkömmlichen Raketen und dem Shuttle. Dafür flog Falcon 9 mit nur zwei Stufen und ist damit weit preiswerter als die bisherigen Lastträger. Erst jetzt klatschen alle im Raum. Sam Scimemi bemerkt "Nicht zu früh freuen - wir sind noch nicht auf der ISS. Es gibt noch viel zu tun." (NASA-Presskitt, PDF 3MB)

Die Spannung im Raum löst sich. Ehemalige Kollegen des Prof. von Puttkamers stehen auf und schütteln respektvoll die Hände der anwesenden Schüler und deren Betreuer. Es sind alles NASA-Mitarbeiter mit langjährigen Erfahrungen und verantwortungsvollen Posten. Das Entgegenkommen ist ergreifend. Sam führt zu einer Vitrine in wecher Bücher, Pokale und Arbeitspapiere des Prof. von Puttkamer liegen. Hier wird auch der gleichnamige Award an die Mitarbeiter und Kollegen übergeben. Es sind Szenen der gegenseitigen Achtung vor der Zukunft - fernab allen politischen Geschehens diesertage.
Sam setzt die Tour fort und begleitet die Gruppe in sein Büro. Hier werden aus der Hand des ISS-Direktors die Teilnahmeurkunden der NASA Roverchallenge ausgegeben. Das ist eine besondere Ehre für beide Seiten - und vor allem ein tolles Geburtstagsgeschenk für den Teamleiter.
Für das International Space Education Institute bedeutete diese Einladung nach selbigem Termin im Roscosmos-Headquarter (2007) die Aufnahme als international geachteter Outreach-Partner für Nachwuchsförderung in der Raumfahrt.
Fotoserien:_NASA-Headquarters-DLR-Büro Washington
Nächste Veranstaltung: US Science Festival, Washington E. Convention Center, Washington DC (USA)
There are no translations available. Huntsville/Alabama, 12.04.2014
Team Russland verbesserte seine Rennzeit signifikant ohne eine Strafe zu kassieren. Bei Team Deutschland war bereits schon etwas “Luft” raus. Die nonpneumatischen Räder hatten sich unter der Tageshitze und den Fahrbelastungen leicht verformt. Das machte das Treten schwerer. Dafür übertrug der deutsche Rover einen Videolive-Stream von der Bordkamera. Das Audiosignal wurde bereits prima übertragen. An der Videoqualität muss noch gearbeitet werden: http://new.livestream.com/accounts/7874070. Beide Teams erreichten in der Inspektion eine Assembly Time von 7 Sekunden.
There are no translations available.
Es soll ein Fahrzeug konstruiert werden, dessen Herausforderungen im Vergleich zu einem ausgewachsenen Ingenieur die Grenzen des Machbaren für die Schüler möglichst realitätsnah simulieren sollen. Als die schwierigste Herausforderung bezeichnen alle Teilnehmer das Verbot der Benutzung von Luftreifen. Zahlreiche Ideen wurden ausprobiert. Welche davon nun den harten Anforderungen des zu fahrenden Kurses genügen wird sich am 10.-12. April 2014 herausstellen. Die intensive Vorbereitung der europäischen Teilnehmer in 2 multinationalen Teams nahm 9 Monate mit 220 Aktivitäten in 4 Ländern in Anspruch. Viele Interessenten scheiterten an der nötigen Disziplin und Konzentration auf die anstehenden Aufgaben. Vor allem die Teamarbeit, der multilinguale Umgang, die zu erwerbenden praktischen Erfahrungen und ökonomische Aufgaben waren unumgängliche Schwerpunkte. Letztere unterstützten zahlreiche Unternehmen und Privatpersonen, da öffentliche Budgets für kostspielige internationale Hightech-Wettbewerbe kaum vorhanden sind. Seit einer Woche nun bereiten sich die untenstehenden Teilnehmer auf ihren großen Tag in der Raketenstadt Huntsville vor. Sie schweißen sich dabei anhand der gemeinsamen Aufgaben als Team zusammen. Sie sind eingeladen die Erlebnisberichte der 13-20-jährigen in 3 Sprachen zu lesen.
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Tobias Meier, Mathilda Drews, Mario Denzler, Martin Hohlweg, Amanda Spencer (Team Germany College), durch die Teilnehmer repräsentierte Bildungseinrichtungen:
There are no translations available. Diese unten genannten Teams aus Europa sind bei der 1. NASA Human Exploration Rover Challenge registriert und nach einem 2-monatigen Auswahlprozess bestätigt worden. Allen Teammitgliedern wünschen wir viel Erfolg bei ihrem Wettbewerb am 10.-12. April 2014.
1. Tobias Meier (18) ----------------------------------------------------------------- IGUS-Team 1. Mathilda Drews (17) ----------------------------------------------------------------- 1. Catherine Trusheva (13) Highschool Team Italy ----------------------------------------------------------------- in cooperation mit Schülern und Lehrern
There are no translations available. Leipzig, Huntsville/Alabama, 18.02.2014 Presseeinladung zum Freitag dem 21.2.2014, um 12 Uhr, Halle 2, Stand E13.
Seit der Eröffnung am Samstag bereiten sich die Teilnehmer nun nicht in ihren Werkstätten, sondern auf der Leipziger Messe vor den Augen der Besucher vor. Es wird geschraubt, gebaut, konstruiert und gebaut. Durch die geballte Konzentration der verschiedendsten Gewerke, deren Fachleute und Hersteller konnte eine einfache Idee für äußerst strapazierfähige luftdrucklose Räder zünden. Binnen zweier Tage konnte am Montag und Dienstag die Idee vor den Augen der Messegäste in einen vielversprechenden Prototypen umgesetzt werden. Zuweilen bildeten sich Staus in den Gängen um den Workshop. In den nächsten 2 Tagen wird diese Konstruktion verfeinert, eine Montagevorrrichtung gebaut und auf 4 Räder dupliziert. Am Freitag dem 21.2.2014 findet um 12 Uhr eine Premiere Testfahrt mit den ersten in Leipzig hergestellten Non-Pneumatic-Rädern statt. Die Räder werden dann auf einem originalen NASA-Rover montiert sein. Es werden alle Pressevertreter und Interessenten eingeladen: Halle 2, Stand E13.
- ea4tech GbR - technischer Lehrmittelhersteller, Leipzig
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