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Ein langes und ergebnisreiches Jahr geht zu Ende. Niemand hätte ahnen können wieviel Resultate dieses Jahr zusammengetragen hat und wie gut sich die Projekte des Vereins und ihrer Mitglieder entwickelt haben. Die Hälfte davon war unsere Erwartung, darum ist die Überraschung umso positiver. Wir möchten einen kleinen Überblick geben und uns bei allen Helfern, Unterstützern und Sympathisanten bedanken. Engagierte, Freunde und Partner des Institutes sind am 21.12.2012 zum Weihnachtsessen eingeladen: Einladung hier.
Für 2013 stehen wieder viele Ziele auf der Wunschliste. Wir wissen nun, dass wir mehr davon erreichen, auch wenn die Anforderungen und Kosten nun höher werden. Sollten Sie im ausgehenden Wirtschaftsjahr auch eine solch positive Bilanz ziehen können, dann freuen sich unsere neuen Schülerteams über Ihre Spende als Startkapital zur Buchung der Flugreise zum Wettbewerb 2013.
Hier geht es zum Spendenformular
Für nur 300 Euro werden Sie offizieller Pate aller europäischen Teams
auf dem 20. NASA Moonbuggy Race 2013.
Dieser Wettbewerb ist mit 4 Teams die größte Herausforderung seit Bestehen der Initiative
und zugleich Wegbereiter für einen EU-Ausscheid.
Sollten Sie Interesse an einer Mitgliedschaft zur begleitenden
Wirtschaftsdelegation vom 20.-29. April 2013
nach Huntsville/Alabama haben, so setzen Sie sich mit uns in Verbindung (hier).
2012 im Rückblick:
Jan. Exkursion nach Moskau (Geburtstag von Koroljow)
Febr. Winterworkshop mit Venezianern in Leipzig, 1 Etage renoviert
März 100 Jahre Wernher von Braun (VIPs in Huntsville)
April 4 Wochen Exkursion durch die USA
5 Moonbuggy Teams mit 4 Fahrzeugen in Huntsville
Mai Pressekonferenzen in Venedig und Leipzig
Award-Zeremonie, Fockebergrennen, LVZ-Fahrradfest
Juni Ausbau des Vereinshauses (11 Zimmer)
Juli Moonbuggy-Schultour
Familienfest der Stadtwerke Leipzig
Sommerworkshop in Leipzig
August Raketenbau mit Schülern
Fest am Paunsdorf-Center
Kindernachtrennen
Sept. ILA 2012, Berlin (größter Einzel-Bildungsstand der Messe)
Tag des Handwerks in Leipzig
Eröffnung des Bosch-Service Scheil, Theresienstraße Leipzig
Vortragsreise in Frankreich und Luxemburg
LeoBusfest in Zwenkau
Okt. 55 Jahre Sputnik (VIPs in Moskau, offizielle Feier)
CAD-Version des Mralf.heckeloonbuggys komplett
Start der neuen Moonbuggy Telemetrie
Nov. Gasanschluss und neue Heizung im Vereinshaus
Ausbau der Werkstätten für "Space Engineering" (Startup)
Dez. Bau eines 3D-Druckers, Planungsarbeiten
Statistik, Fakten und Zahlen 2012:
- 5 Wettbewerbsteams mit 4 Moonbuggys bei NASA
- 6 Auslands-Exkursionen
- 278 Einzelaktivitäten zwischen Moskau, Huntsville, Venedig, Luxemburg
- 33.000 Mal wurden die rund 10.000 neuen Fotos aus 2012 aufgerufen
- unter 1,2 Mrd. Treffern für Space Education sind die ISEI-Aktivitäten auf Platz 1 und 2 (Quelle google)
- 5.154 internationale Gäste zog es in das vereinseigene Space Hotel (3185 mehr als 2011)
- und ließen 160.000 Euro zur Unterstützung der Projekte da (2,5 Mal mehr als 2011)
- Schüler übernachteten im Wert von 20.000 Euro kostenfrei
- 10 Mitarbeiter engagieren sich inzwischen täglich zwischen 4 und 8h (zuvor 2-4)
Alle weiteren Belege finden Sie in unserem Bild-, Film- und Textarchiv sowie auf Facebook und dieser Homepage. Bei Fragen wenden Sie sich gern an unser Büro.
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Dass sich das in der heutigen Zeit vor allem mit einer internationalen Konkurrenz unter den Schülern am effektivsten machen lässt, hat man erkannt und lädt seit nun 4 Jahren auch Schüler und Studenten aus anderen Ländern nach Leipzig ein. So werden neben der Naturwissenschaft zugleich auch die Fremdsprachen, Ethik, das selbstständige Arbeiten und die Integrität gefördert. Man kann sich das wie eine ständige „Worldskills“ (Olympiade der Berufe) anhand klarer Konstruktionsprojekte vorstellen. Auf dem Jahresplan stehen inzwischen 250 Tage Praktika, Workshops und Exkursionen. Dazu gehören auch jährlich 5 Auslandsreisen nach Russland, USA und in europäische Staaten. Die Initiatoren zählen bis Jahresende 100 kostenfreie Vorlesungsveranstaltung in Schulen. Lokale Veranstalter und Schulen aus Leipzig und Sachsen haben es bereits schwer, überhaupt noch Termine für die auffälligen und beliebten Moonbuggys und weiteren technisch versierten Innovationen in der Region zu bekommen. Dazu gehören u.a. das Fockebergrennen, die Stadtwerke Leipzig, die Handwerkskammer, das Paunsdorf Center, das Kindernachtrennen und die LVB. Der Verein plant deshalb die Austragung der EU-Vorausscheide der von ihm mit unterstützten internationalen Konstruktionswettbewerbe nach Leipzig zu holen. Dazu soll ein eigener Stiftungsfond aus den Mitteln der wirtschaftlichen Eigenbetrieben und Partnern des Vereins aufgesetzt werden und in Form von Preisgeldern für Auszeichnungen und guten Leistungen auf internationalem Parkett zur Verfügung stehen.
Dieser Trend wurde während einer Süddeutschland-Tour in der 2. Septemberhälfte bestätigt. Industrieunternehmen aus Donaueschingen und Offenburg zeigten sich überrascht positiv interessiert über das „griffige Konzept“ zur Motivierung für Schüler, Lehrlinge und Studenten zu überdurchschnittlichen technischen Höchstleistungen für deren Alter.
Als Höhepunkt aber kann die Einladung der Vorstandsmitglieder zum Festakt „55 Jahre Sputnik“ nach Russland eingestuft werden. Auf dieser Veranstaltung welche am 4. Oktober 2012 in Moskau stattfand, wurden 5000 Wissenschaftler und Ingenieure mit ihren Familien eingeladen. Im Kern der Arena in welcher ein 4-stündiges gigantisches Programm aufgeführt wurde, fanden sich 200 VIP´s ein unter denen NASA-Vertreter und Vertreter vieler internationaler Akademien und Partner waren. Zwei Plätze waren für die Leipziger Initiative reserviert als direkte Gäste der Familie der Hauptfigur des Abends, den Koroljows.
Vor diesem Hintergrund verliefen heutige Gespräche mit Mitarbeitern des Auswärtigen Amtes in Moskau natürlich sehr positiv. Man möchte die Arbeit des Vereins gern weiter und nun auch von Berlin aus unterstützen. Alle Gesprächspartner begeistert das Finanzierungskonzept des Leipziger Vereins, der es geschafft hat, sein gemeinnütziges Bildungswerk ohne Fördermittel auf viele sichere Füße zu stellen. Vor allem die Gründung von eigenen Kleinstbetrieben zur Finanzierung der Bildungsarbeit und Einbindung in das Direktpraktikum kann weltweit als Beispiel gelten, wie man Bildung von sozialen Zwängen entkoppeln kann ohne auf Steuermittel zurückgreifen zu müssen. Im Gegenteil, der Verein zahlt, obwohl gemeinnützig, bereits Steuern an den Staat. Das ist eine bisher seltene bzw. kaum existente Umkehr. In diesem Punkt haben die Initiatoren nun im deutschen Gesetz noch eine Hürde zu überwinden: die direkte Umwandlung der partiell anfallenden Körperschaftssteuer solcher Eigenbetriebe in einen satzungsgebundenen Stiftungszweck. Sollte dies zur Zufriedenheit aller Beteiligten gelingen, dann existiert eine erste internationale Bauanleitung wie man integrativ praktische Bildung und Ausbildung komplett aus eigenen Mitteln ohne die gebeutelten Staatsreserven finanzieren kann. Das ist ein Rezept welches in Europa nur auf offene Ohren fallen kann.
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Video +++ Fotos Bankett +++ Fotos Festakt Wir sitzen im kleinen abgedunkelten VIP-Bus und fahren durch Moskau. Es geht in eine Nachbarstadt. Vor der Arena von Mitischtschi, ein Nachbarort der Raketenstadt Koroljow, drängen sich dicht die Menschen. Es spielt ein Millitärorchester im Freien. Viele Autos verstopfen die Straßen. Der Fahrer hält vor einer Polizeisperre an. Wir dürfen nicht durch. Der Polizist verlangt einen bestimmten VIP-Ausweis, den niemand von uns hat. Im Bus sitzt die Familie Koroljow, die Kinder jenen Mannes der vor 55 Jahren den Sputnik startete. Es hilft nichts, wir werden angewiesen mit dem Bus das Feld zu verlassen und weiterzufahren. Die Tochter von Koroljow greift zum Handy und telefoniert. „Es ist jedes Mal dasselbe, von Anfang an. Immer fehlt irgendein Ausweis. Dabei weiß doch inzwischen jeder, dass mein Vater das alles hier machte.“ seufzt sie und lässt sich geduldig am anderen Ende weiterverbinden. Tatsächlich durfte ihr Vater vor genau 54 Jahren an der 1. Jubiläumsfeier des Sputniks nicht teilnehmen. Er hatte keine schriftliche Einladung erhalten. Da sein Name geheim war, stand er auch nicht auf der Gästeliste. Als die Polizisten ihn nach seinem Ausweis fragten und den darin geschriebenen Namen auf Liste suchten, konnten sie ihn nicht finden. „Geh´ nach Hause. Hier ist nichts für Dich. Da drinnen sind nur jene geladen, die etwas mit dem Sputnik zu tun haben“, sagten sie und schickten ihn weg. Geduldig und ergeben wie Koroljow war, widersprach er auch nicht. Er durfte ja nicht preisgeben wer er war und verfolgte so den Festakt vom Fernseher aus. Es war eine Ironie die sich so nie wiederholte. Am nächsten Morgen durfte sich niemand in sein Büro wagen. Der Fahrer unseres Busses beobachtet wie ein Mann in schwarzem Mantel auf den Polizisten zugeht und etwas zuflüstert. Nun setzt er zum zweiten Anlauf an und startet den Bus. Wir werden durchgelassen. Das war also nochmal gut gegangen.
Wir werden in einen Bankettraum geführt. Dort sind alle Tisch voll mit Essen und Fingerfood. Man kommt weiter ins Gespräch. Roman fotografiert und macht seine Sache gut. Ich habe noch nichts gegessen heute, da kommt das wie gerufen. Dann werden wir auch schon aufgefordert unsere Plätze einzunehmen. Es geht in eine riesige Stadionhalle die voll mit Menschen und Konzertequipment ist. Die Stimmung ist bereits ebenfalls riesig.
Ein gutes Paar an Moderatoren führt wechselreich durch den Abend. Es sind Profis, eine Frau und ein Mann. Sie kündigen den Direktor Vitali Lopota an. Der hält eine kurze Rede, frei, langsam aber ohne Pausen. Tosender Applaus. Ab nun wechselt ein Programmteil den nächsten. Es geht fließend ineinander über. Der gigantische Technikapparat über uns zieht nahtlos mit. Da sind Videoeinspielungen von herausragenden Abteilungsleitern, die eine Geschichte erzählen oder einfach nur danken.NASA gratuliert mit einer Einspielung von William Gerstenmaier, dem Chef der bemannten US-Raumfahrt. Wir kennen ihn. Es gibt eine Live-Übertragung zur ISS. Den Kommandantan Juri Malentschenko kenne ich ebenfalls. Auf langweilige und ermüdende Reden warte ich vergebens. Dazwischen treten Sänger, Gruppen und Chöre auf, oftmals mit Ballett und Tanz ergänzt. Auf der Videoleinwand wird das familiäre Leben vieler Personen gezeigt, die am Sputnik teilhaben. Man lässt dies übergehen in die Unternehmenskultur der Firma Energia. Man zeigt lockere Szenen einer familiären Arbeitsatmosphäre. Die so oft angestrebte Integrität des Teams scheint bei diesen 23.000 Angestellten von Energia gelebte Wirklichkeit zu sein – eine große Familie zu der man dazugehören will.
Dier Festakt dauert 4 Stunden. Dazwischen ist eine halbe Stunde Pause in welcher Interviews gegeben werden und ich neue Leute kennenlerne. Dabei ist auch eine Frau welche Geschichtswissenschaftlerin bei Energia ist. Sie gratuliert mir zum 70. Jahrestag des ersten Fluges einer Rakete in den Weltraum. Sie spricht offen aus, was viele Wissenschaftler denken. Am 2. Oktober 1942 startete das erste von Menschenhand gebaute Objekt in den Weltraum. Zwar flog das Projektil noch nicht in den Orbit, aber es war außerhalb der Atmosphäre in einer Höhe von etwa 80 km. Es war ein Aggregat 4 aus Peenemünde. Weil diese Rakete später als V2 eine dunkle Geschichte schrieb, kann bis heute noch keine Politik mit dieser frühen technischen Meisterleistung umgehen. Ich gratuliere ihr zurück für Ihre Aufmerksamkeit und bedanke mich.
Wir verschwinden wieder im Bankettsaal. Der ist nun größer und noch voller aufgetischt. Der Saal ist mit 100 VIPs randvoll gefüllt. Jeder bekommt einen Stehplatz zugewiesen. Vitali Lopota spricht den ersten Tost aus. Davon folgen nun viele. Wir versinken in Gesprächen, die die Zukunft bewegen werden. Video +++ Fotos Bankett +++ Fotos Festakt
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Film +++ SLS-Infos +++ Datenmappe
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Was ist mitzubringen?
Dieses Kennlern-Wochenende ist für Dich völlig unverbindlich. Du kannst mit Gleichaltrigen in Kontakt kommen, welche bereits im Programm stecken, auch mit Studenten und Ingenieuren. Danach bleibt Dir Zeit bis zu den Herbstferien. In dieser Zeit kannst Du Dich entscheiden, ob Du dieses Abenteuer annehmen willst. Es kostet: Zeit, Ideen, Engagement und einen Mitgliedsbeitrag von 5 Euro pro Monat. Alles was Du lernst wirst Du in der Schule, im späteren Beruf oder im Leben anwenden können. Die Kosten: Wie nehme ich teil? Link zur Teilnahmebuchung: Paketbeschreibung zur Buchung: - 2 Nächte am Wochenende, Bei Rückfragen bitte nur über Facebook. Viel Glück! |


















































Todd May























