Titolo: Ganimede come il Greased Lightning
Autore: Mario Beck
Traduttore: Arianna Martin
www.spaceeducation.de
Leipzig, 1 Marzo 2012
All´Istituto Internazionale per l´Educazione Spaziale di Lipsia iniziano i preparativi per il NASA Moonbuggy Race in Huntsville (Alabama – Usa).
Ralf Heckel, direttore dell´istituto educativo aerospaziale (Isei) con sede a Lipsia, ha riacceso i motori: direttamente di ritorno dalla Russia, ingrana una marcia in più, così le sue squadre possono davvero andare avanti nei preparativi per il Moonbuggy Race negli Stati Uniti, a Huntsville. Nel mese di aprile il via della gara organizzata dalla NASA, che si compete su un tracciato a ostacoli con speciali biciclette a quattro ruote costruite interamente dagli sfidanti. Per sei anni, le squadre ISEI hanno gareggiato piazzandosi anche sul podio.
Heckel alimenta la motivazione: "Si basa sul lavoro di persone di alto profilo", dice il presidente dell´associazione. Heckel si riferisce agli esperti dell´azienda aerospaziale Energia che l’hanno accompagnato alla sua recente visita alla città di Korolev vicino a Mosca; un talento giovane, solido presso l'Istituto e ne ha elogiato soprattutto il loro orientamento internazionale. Perché ora fanno parte dell´Isei anche diversi studenti russi, stabiliti regolarmente presso la sede dell'istituto in Würznerstr. 4 che hanno già partecipato al Moonbuggy Race 2011 e sono andati a Huntsville con il resto della squadra tedesca.
Evgenij Zakutin e Roman Tarasov sono appena tornati a Lipsia per imparare la difficile lingua tedesca, e per rimettere in piedi il due-posti, con molte migliorie tecniche attrezzate nella cosiddetta serie Ganimede, "Nella pausa tra semestri siamo già divenuti frequentatori abituali", dicono i due che studiano a Mosca e sono ansiosi di andare a Huntsville. "Vediamo oltre". I due erano al fianco di Heckel anche al paese natale di Korolev. La cerimonia presso il museo locale, che è dedicato al padre della tecnologia spaziale russa, Sergey Korolev (1907-1966), è stata impressionante, dicono. Alla cerimonia Heckel ha presentato l'immagine della targa nel Honor Spacewalk, la quale è stata accettata per far parte di questa “camminata spaziale”, un modo per apprezzare i protagonisti dello spazio presso il Kennedy Space Center a Cape Canaveral. L´iscrizione nella pietra ricorda Korolev e il russo Boris Chertok (1912 – 2011), ingegnere progettista del razzo. "Un momento da brividi“ ha detto Heckel.
Nella rapida competizione a Huntsville, questa volta ci saranno quattro squadre: due squadre “Germania” con giovani da Lipsia e dalla regione circostante, una squadra “Russia” tra cui Zakutin e Tarasov, e inoltre una squadra “India” che ha iniziato l´esperienza Moonbuggy nel 2011 presso l’Isei. Heckel: "Parteciperanno con un modello che è più rustico delle nostre auto."
Uno di loro é ora a Bakum, nella regione Münsterland. Lì, l´originario di Lipsia Max Frank studia per diventare tecnico della comunicazione nel settore automobilistico e si sta preparando per Huntsville allenandosi andando in giro per la sua regione. Il 19enne appartiene al nucleo centrale dell’Isei dal 2010. Attivo dapprima come allenatore della gara, nel 2011 ha partecipato come pilota al percorso di 1,3 km arrivando al quarto posto. Alcuni degli ostacoli sono stati toccati, e ha ricevuto alcuni secondi di penalità. Questa volta non vede l´ora di fare meglio. Heckel spera che Frank Ganimede corra più veloce del vento. Nei prossimi giorni all´Isei è previsto il campo invernale per i primi studenti italiani. Gli studenti vengono da Venezia. Per loro, Heckel ha predisposto un ricco programma: visite a luoghi di storia spaziale, l'osservatorio originale a Goseck o affiliati tramite l'osservatorio dell´Isei a Kletzen. E poi c'è un corso: Moonbuggy per principianti.
Descrizione della foto:
Corsa furiosa con la sola forza delle gambe: Max Frank, originario di Lipsia, sul Ganimede-Mobile al Moonbuggy Race a Huntsville nel 2011. Anche quest'anno fa parte della squadra che parteciperà al concorso organizzato dalla NASA.
Da Mario Beck il 02/03/2012, (c) Leipziger Volkszeitung
Titolo:Max Frank cerca una co-pilota per la sua Luna-mobile
Max Frank corre su curve strette senza freni. Il 19enne continua a non rallentare, anche quando ha perso i piedi che spingevano le due ruote posteriori. Poi all´improvviso si capisce esattamente cosa intende dire quando parla di fiducia all'interno di una squadra Moonbuggy. Allo stesso tempo il piccolo tour della città di Bakum non è niente di più di una corsa tranquilla.
There are no translations available. Elektroautos mit Flügeln Ralf Heckel Moskau, 11.1.2012
Natürlich will ich auch in dem Elektro-Buggy sitzen und zwänge mich in den Käfig. Es geht ganz leicht. Da ist kein Anlassergeräusch. Man gibt Gas und flitzt davon. Wahnsinn! Man ist sich einig, dass wir dieses Element und diese Werkstatt in unsere Berufspraktikums-Angebote als Auslandsmodul mit einbauen. Nun zeigt uns Roman noch den Fliegerclub. Vier neben- und übereinander gestapelte Container ist alles was ich im Schnee sehe. Dann geht die Tür auf. Darin befinden sich ausgewachsene Werkstätten für Maschinenbau, Leichtbau und eine Nähstube. Neben den Drehmaschinen stehen 3 Ultraleichtflugzeuge. Sie besitzen je einen 4-Zylindermotor, 2 Sitze und eine kleine Pilotenkanzel. Ein Rohrgestänge aus Aluminium hält alles zusammen. Die 6-meter-Flügel aus Fallschirmstoff sind wegen den fehlenden Platzes nicht aufgebaut.
Während eines Rundganges durch alle 4 Container wird mir schnell klar, dass hier Profis mit Herz am Werke sind. Alles vom Sitzbezug über die Gestänge bis zum Umbau des Motors wird selbst gemacht. Roman erzählt vom BTZ in Borsdorf, unserem Moonbuggy und dem Austauschprogramm. Schnell in sich die Flugzeugbauer einig – „Wir laden Eure Schüler hierher zum Praktikum ein. Zur Belohnung für die Besten gibt es einen 1-Tagesflug über die sommerlichen Wälder Moskaus.“ So beschließen wir bei einem herzhaften Schaschlik-Spieß das nächste Modul für unser internationales Austausch-Praktikum. Es wird über einen neuen Prototyp nachgedacht, ein Elektroauto mit Moonbuggy-Leichtbau und Deltaflügel als Elektro-Ultraleichtflieger mit Fahreigenschaften. … So etwas wäre dann schon Filmreif für James Bond!
There are no translations available. Die Deutsche Schule und das Deutsche Dorf in Moskau Ralf Heckel Moskau, 11.1.2012
Im Hotel „Bega“ (Pferderennen) schlief es sich gut. Ohne Zeit zu verlieren machen wir uns auf. Jewgeni zeigt mir den kürzesten Weg zur Metro. Dennoch werden die Leipziger Füße müde, es werden 3-4 km – für Moskau ein Bruchteil der Länge einer Haltestelle. Dann verschlingt uns das ratterne Getriebe der U-Bahn-Tunnel. Unser erstes Ziel ist die Deutsche Schule Moskau, ein Gymnasium für Kinder von Regierungs-, Botschafts- und deutschen Firmenangestellten. Auf der Anhöhe hinter den Spatzenbergen taucht die vertraute Kulisse auf, welche für Hunderte deutscher Kinder eine Heimat ist. Zwischen hochragenden Häusern fügt sich das deutsche Dorf ein. Ein Drehkreuz mit Codeschloss lässt jeden draußen, der nicht hineingehört. Dieses Gebiet gehörte einmal zur DDR und nun wohnen, arbeiten und leben die Vertreter der Bundesrepublik hier. Alles ist neu und gepflegt. Man sagt im Volksmund dazu „Nemetzki Derewnja“ (deutsches Dorf)
Nur einen Katzensprung weiter, vorbei an spielenden Kindern im Schnee, befindet sich das Verwaltungsgebäude der Firma Baugrund GmbH. Die Direktorin dort ist ehemalige Leipzigerin und verwaltet fast alles was mit Häusern und Grundstücken für deutsche Regierungsprojekte zu tun hat. Sie hat 400 Wohnungen im deutschen Dorf unter sich, Liegenschaften in Moskau, Sanierungsobjekte für deutsche Firmen und auch Grundstücke in der jungen deutsch-russischen Autobauer-Region Kaluga.
Der Tag hatte einen erfrischenden Start und war ein Beweis dafür, dass aktiven Menschen kein Stein im Weg liegt und keine Überraschung ungelegen kommt. Wir fahren ohne Mittagessen weiter zu Roman in die Elektroauto-Prototypenproduktion.
There are no translations available. Moskau 2012 von Ralf Heckel Aeroflot SU 114 nach Moskau, 10.1.2012 Das neue Jahr 2012 ist angebrochen. Es ist der 10. Januar. Das ist der letzte Feiertag in Moskau, wo das Weihnachtsfest erst 3 Tage her ist. Wie nun schon seit 5 Jahren sitze ich in dieser Zeit im Flieger gen Osten. Der Tag ist sonnig und die Aeroflot-Maschine liegt ruhig in der Luft. Das Ziel ist die Millionenmetropole und der 105. Geburtstag des Sputnik-Konsrukteurs Koroljow. Es ist fast zur Routine geworden – eine kleine Tradition herausgebildet.
Diese eine Geste löste eine Kettenreaktion aus, die ich mir damals noch nicht hätte vorstellen können. Und doch ist es nur 5 Jahre her. Mir kommt es heute bereits wie ein halbes Leben vor. Zur Familie Koroljow baute sich eine feste Freundschaft auf, welche fast wie eine Verwandtschaft ist. Unzählige gegenseitige Treffen gab es bis heute. Wir organisierten Exkursionen für die Familie Koroljow zu besonderen Raumfahrtanlässen durch die Welt, sitzen gemeinsam in der Datscha, die Kinder spielen zusammen und es gibt auch schon ein ersts gemeinsames Buch.
Dennoch fliegt heute ein wenig Trauer mit. Der agile Raketenpionier Boris Tschertok ist vor fast einem Monat verstorben. Er wurde 99 Jahre alt. Mit ihm starb der Letzte der Ersten. Er war einer der Chefkonstrukteure unserer heutigen Raumfahrt, die noch im Schuppen hinter dem Haus mit verbogenen Fahrradrahmen erste Flüssigkeitsraketen bauten. Ihm zu Ehren ist heute auch ein Grund, warum ich im Flugzeug sitze. Da schlummert noch eine wohlbehütete Überraschung in meinem Koffer… |



































































