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Exkursionen - NASA-Tour
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ralf.yvonne.washington.2013Starttermin: 17. April 2013, Startfenster 17-20 Uhr Ortszeit (23-02 Uhr MESZ), Wallops Flight Center an der Küste nahe Washington.

Nach einem langen Flug von Düsseldorf über Toronto nach New York sind wir nun endlich in Washington und gehen zahlreichen Einladungen nach. Es gilt ein 30-tägiges Programm abzuarbeiten und dabei viel Neues im Gepäck mit nach Deutschland zu nehmen. Die Highlights sind der erste Start einer Antares-Rakete vom Wallops Flight Center bei Washington, das NASA Great Moonbuggy Race in Huntsville Alabama, eine VIP-Tour am Cape Canaveral und zahlreiche Treffen im Namen unseres 10-jährigen Bestehens als International Space Education Institute. Wir laden alle Interessenten zum Lesen dieser Tagesberichte ein. Das Wetter ist gut und wir freuen uns auf spannende Ereignisse, die auch durch die jüngsten Anschläge in Boston nicht getrübt werden können.

Wenn man an Raketenstarts in den USA denkt, dann denkt man an Cape Canaveral. Das Wallops Flight Center ist dagegen für den Normalbürger unbekannt und liegt weit nördlich vom Cape Canaveral auf der Höhe von Washington. Es verfügt nur über zwei Startplattformen. Diese sind aber auch wie am Cape direkt an der Küste in den Sand gebaut.

Im Jahre 2005 begann die NASA das COTS-Programm anzuschieben (Commercial Orbital Transportation Systems). Man war sich nach der Wiederaufnahme des Schuttle-Betriebes nach der Columbia-Katastrophe klarer darüber geworden, dass eine wissenschaftliche Behörde nun die Transportaufgaben für die ISS an private Speditionsunternehmen weitergeben muss. Das ist die Grundversorgung mit Material, Treibstoff und Lebensmittel. Als Prof. von Puttkamer dieses Programm in der TU München im Februar 2006 vorstellte, konnten sich darunter noch wenige etwas vorstellen. Es klang zu fantastisch, gar utopisch.

NASA baute sich dazu 2 Bewerber auf, welche mit einem ausgelobten Budget diese Aufgabe in Konkurrenz erledigen sollten. Man lässt es diesen Firmen offen, auch andere Lasten von Kunden in den Weltraum zu senden und Profit zu machen. Zuerst war die Firma SpaceEx mit ihrer Dragon-Rakete fertig. Es gab bereits 3 erfolgreiche Starts. Dragon fliegt bereits einen Regelbetrieb zur ISS.

antares-launchpadDie zweite Firma heißt Orbital Sciences Corporation und diese möchte heute einen Demo-Start vorführen. Es ist die offizielle Bezeichnung für einen Teststart bei dem es um weitere Budgets und auch eine Leistungsprüfung geht.

Man darf sich nun nicht vorstellen, dass solche Privatfirmen einfach entstehen und von einer andvoll Verrückter mit fliegenden Kisten der Garage geleitet werden. Nein! Diese Firmen entstanden aus dem immensen Humankapital der NASA nach Beendigung der Space Shuttle Ära. Es sind Umschichtungen von Abteilungen die damit ihre Aufgaben am Space Shuttle und der Zulieferung beendeten. Das sind gewaltige Sozialprogramme um dem technischen Personal eine Zukunft zu geben. Mit anderen Worten – hier arbeiten die besten Profis der NASA weiter.

Erste Sofortberichte vom Ort des Geschehens und dem weiteren Verlauf der Reise werden auf Facebook gepostet.
https://www.facebook.com/ralf.heckel1

 
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Schülerberichte - 2013
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araceli-sprungNadin Rößler: Jetzt, wo wir kurz vorm Einpacken stehen, ist besonders das Training noch einmal wichtig für uns. Leider sind die Wetterbedingungen zum Trainieren dieses Jahr nicht so toll, aber immerhin haben wir es heute auf den Übungsplatz geschafft. Sang-Jin ist beispielsweise das erste mal vorn gefahren. Ich merke schon in den Beinen, dass längere Fahrten ziemlich anstrengend sind, besonders wenn man vorne sitzt. Wir sind mal eine Runde um den Platz gekurvt, sind über die Hügel gejumpt und haben den Sand durch die Kante geschleudert. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht noch einmal die Grenzen des Buggys auszutesten. Ich denke es war ziemlich wichtig, besonders den Jungs mal die Möglichkeit zu geben, noch ein bisschen mehr Gefühl für das Buggy zu bekommen. Araceli hatte das Buggy erstaunlicherweise spitze beherrscht, wenn sie vorne saß. Manchmal waren ihre Stunts ein wenig übertrieben, aber insgesamt ist genau ihre Motivation und Neugierde das, was einen Moonbuggy-Piloten ausmacht. Da wir noch keinen Winkelbegrenzer eingebaut hatten, kippte unser Fahrzeug gleich einmal um, als Araceli den Hügel zu steil anfuhr. Für später sollte das allerdings kein Problem mehr sein. Der krasseste Sprung heute war, als Araceli mit Tobias direkt über den Haupthügel flitzte. Dabei flog Araceli so hoch, dass der Moonbuggy den Aufprall nicht unbeschadet überlebte. Der ganze Sitz war verbogen und das Holz vom Sitzkissen gebrochen. Für eine realistische Probefahrt war das Buggy dadurch heute nicht mehr geeignet, aber dennoch war es gut für uns alle, noch mal ein Feeling für das Fahrzeug zu bekommen und ein paar Kurven um die Hügel zu drehen.

Dim lights

Araceli Zeller: Am heutigen Tag haben wir viel gemacht und alles hat viel Spaß gemacht. Nachdem wir durch die verschiedene Unternehmen gegangen sind, haben wir mit dem Moonbuggy trainiert. Als Erstes sind wir zu einem Park mit dem Moonbuggy gefahren. Dort sind wir gefahren. Erst Tobias und ich und danach Sang-Jin und Nadin. Ralf ist aber auch mit Sang-Jin kurz gefahren. In der zweite Runde war es ein bisschen uncool,  weil wir an einem Hügeln zu hoch gestiegen sind und das Moonbuggy kippte um. Zum Glück ist nichts kaputt gegangen. Während des Trainings machte Ralf Fotos. Danach sind wir wieder gefahren und haben einen unglaublichen Sprung zustande gebracht, indem wir mit viel Geschwindigkeit über den Hügel sprangen. Dieser Sprung war so hoch, dass Tobias sogar zu schreien anfing, wobei ich mich sogar kurz schwerelos fühlte. Leider ging dabei der Sitz zu Schaden. Aber dafür war es eine super Erfahrung und ein tolles Foto kam dabei auch noch raus. Danach war die Trainingseinheit leider zu Ende, aber in den nächsten Tagen werde ich versuchen mich weiter zu verbessern und das Moonbuggy richtig zu kontrollieren.

Tobias Volte: Heute waren Nadin, Araceli, Sang Jin und ich zum Moonbuggytraining am Rabet. Es hat sehr viel Spaß gemacht, aber es war auch sehr anstrengend. Besonders da die Einstellung vorne nicht hundertprozentig passt, geht es extrem auf die Beine. Mit der Steuerung des Buggies komme ich schon ganz gut zurecht.Auch wenn es sehr kalt draußen war, nach einer Weile auf dem Buggy wird es ganz schön warm. Wir sind eine Runde gefahren, über die Hügel und durch den Sand. Als ich mit Araceli zusammen gefahren bin, haben wir die größten Stunts vollbracht. Einmal sind wir wegen der fehlenden Winkelsperre umgekippt und ein anderes mal ist Araceli mit dem Buggy geflogen. Danach war das Buggy ganz schön geschafft und wir mussten die Heimreise antreten. Das neue Getriebe fährt sich übrigens wesentlich besser.

sang-jinmoonbuggy-demageSang-Jin Kim: Heute war wieder eine Trainingseinheit auf dem Moonbuggy angesagt und dieses Mal durfte ich zum ersten Mal vorne auf dem Moonbuggy sitzen, wodurch ich auch zum ersten Mal das Moonbuggy lenken und bremsen durfte. Was sich so ziemlich leicht anhört, ist in Wirklichkeit anfangs sehr schwierig, da die Lenkung anfangs für einen sehr ungewohnt ist. Denn die Lenkung erfolgt nicht durch das Rotieren der Lenkachse in die gewünschte Richtung, sondern durch Schieben und Ziehen von zwei Griffstangen in vorderer und hinterer Richtung. Außerdem sind wir durch verschiedene Ebenen gefahren wie beispielsweise durch Sand, durch einen Skatepark oder auf Hügel. Kein Wunder, dass ich am Anfang noch Schwierigkeiten hatte, aber nach einer Weile auf dem Buggy lief es eigentlich ziemlich flüssig. Doch mein Ziel wird es sein mich bis zum Rennen in drei Wochen mit dem Moonbuggy und der Kontrolle dieses Gefährts vertraut zu machen und diese Kontrolle zu meistern. 

Ein weiteres Highlight bietete für mich und das Team der waghalsige und ziemlich atemberaubende Sprung von Araceli über einen Skatehügel, wo sie mit Tobias auf dem Moonbuggy für einen Moment zu schweben schien. Die Landung war leider ziemlich hart und der Sitz hat auch eine Delle abbekommen, aber was tut  man denn nicht alles für einen solchen Sprung und einem Foto?

 
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Schülerberichte - 2013
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Heute war es endlich so weit. Die Ostertour hatte begonnen. Wir wollen DANKE sagen - und müssen auch noch auf ein paar letzte Euros schauen. Nach meinen 2 Wochen des Telefonierens sollte sich dies alles nun auszahlen. Geplant war unsere Tour heute zum Radhaus Leipzig und zur Sattlerei Kübler. Da unsere Fahrt aber den ganzen Tag anhalten sollte, versuchten wir auch noch andere Unternehmen spontan besuchen zu können. Ich war extrem froh darüber, dass unser Kamerateam uns dabei begleiten konnte.

radhausAls erstes fuhren Araceli und ich wie geplant zum Radhaus, wo wir gleich von sehr netten und motivierten Mitarbeitern begrüßt wurden. Es lief alles super! Das Kamerateam baute sein Equipment auf, während wir Schüler und die Mitarbeiter uns noch über das Einspeichen des mitgebrachten Rades unterhielten. Gleich darauf führten wir auch schon unser kleines Kamera-Interview vor einer tollen Fahrradkulisse. Das Radhaus sollte sich kurz vorstellen, uns etwas zu seiner Unterstützung sagen, sowie ein paar wenige Grüße an unser Team senden, die das Moonbuggy-Race 2013 betreffen. Es war schon toll, dass wir dazu Profis dabei hatten, die sich mit verschieden Perspektiven und Tonqualitäten auskannten. So machten wir unser Interview gleich mehrmals hintereinander, um evtl. auch noch andere Formulierungen erwischen zu können. Das alles lief wirklich glatt und machte uns auch echt viel Spaß. Während Araceli und ich uns am Ende noch um einige Fotos kümmerten, nahm unser Kamerateam das Radhaus noch mal von verschiedenen Perspektiven auf, sodass wir am Ende eine ganze Fülle an Material zum Zusammenschnipseln hatten. Besonders lustig für uns war dabei beispielsweise auch die Aufnahme von Araceli und mir, wie wir in das Geschäft hinein- und auch wieder hinausgehen. Aber ich fand eben genau das toll an dem Treffen, da wir uns wirklich viel von dort mitnehmen konnten. Der Erfolg unseres ersten Stopps motivierte mich auch für die folgenden Treffen, da wir nun einmal die erste Erfahrung gesammelt hatten.

sattlerei-kueblerDer Besuch bei der Sattlerei Kübler war ganz genau so erfolgreich. Herr Kübler war total erfreut über unseren Besuch. So holte er gleich mal die ganze Belegschaft her und ließ uns unser Projekt erklären. Es kamen auch einige Fragen zu dem Race und dem Buggy, wodurch die Stimmung gut aufgelockert werden konnte. Unsere Kamera konnte einige super Aufnahmen von unserem Gespräch mit der Truppe machen, sowie von den Leuten bei der Arbeit. Die Reparatur unserer Gurte war für Herrn Kübler absolut kein Problem. Auch das Interview lief spitze. Herr Kübler war super drauf und es machte uns sehr viel Spaß dort. Wir schossen noch einige Fotos und unterhielten uns mit Herrn Kübler noch eine ganze Weile über die Aufgaben des Unternehmens. Da mein Paps ja bei der Straßenbahn arbeitet, konnten wir gleich noch gemeinsame Erfahrungen austauschen. Insgesamt ist die Sattlerei ein sehr offenes Unternehmen, bei welchen man sich wirklich wohl und willkommen fühlt. Es hat uns sehr sehr gut gefallen dort.

heiterblickDa unsere geplanten Unternehmen mit diesen zwei Terminen geklärt waren, klinkte sich von da an auch das Kamera-Team aus, um nicht mit der Tür ins Haus zu fallen. So versuchten Araceli und ich daraufhin noch spontan einige andere Unternehmen zu erreichen. Für die meisten war das Vorbeikommen natürlich zu kurzfristig, da der Großteil schon in Besprechungen für den ganzen Tag steckte oder gar nicht erst im Hause war. Doch in der Heiterblick GmbH konnten wir noch ein paar Leute erreichen. Wir nahmen uns die Zeit für ein kleines Foto und kassierten sogar noch ein paar Gewinde- und Vorbohrer ein, was natürlich super war!

Alles in allem muss ich schon sagen, dass unser Tag wirklich erfolgreich war. Wir lernten viele Unternehmen und Mitarbeiter kennen und sammelten auch einige Erfahrungen über den Besuch verschiedener Konzerne. Nach diesem Tag bin ich eigentlich sehr motiviert gegenüber den anderen Ostertour-Tagen und habe auch meinen Spaß daran gefunden. Das Telefonieren davor war zwar sehr anstrengend, aber dennoch merkt man am Ende auch, dass dafür Einiges herausspringt. Ich denke auch, dass Araceli sich Vieles aus dem heutigen Tag mitnehmen konnte. Für unsere Besuche jedenfalls gab sie ein tolles Bild ab und hatte viel Spaß bei der Kommunikation mit den Unternehmern. Es war also für uns alle ein sehr positiv ausgefallener Tag.

 
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Schülerberichte - 2013
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hr1Der letzte Dienstag fing für mich sehr früh an. Denn gleich um 8:30 Uhr hatte ich ein Telefoninterview mit dem Radiosender hr3 in Frankfurt. Direkt nach dem kurzen Interview fragte mich eine weitere Kollegin ob ich noch einmal für ein kleines Interview zur Verfügung stehe und da diese aus derselben Redaktion wie die vorherige Redakteurin stammte, sagte ich zu und zu meiner Überraschung lief dieses Interview besser als das vorherige. Mittlerweile habe ich auch das Interview mit hr1 in Kassel erhalten und finde es für mein erstes Radio-Interview nicht schlecht.  Die restlichen Tage der Woche verbrachte ich damit mich für mein Praktikum bei Rohloff vorzubereiten, indem ich mir Informations-Material anschaute, dass mir Herr Rohloff zusandte. Außerdem bereitete ich mich auf das Moonbowl-Quiz durch Lesen verschiedener Artikel.

 
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Schülerberichte - 2013
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nadin.röesslerIn den letzten zwei Wochen hatte ich die Verantwortung dafür, wichtige Unternehmen zu kontaktieren, um Termine für unser Ostertreffen zu vereinbaren, sowie letzte Spendengelder für unsere Reise in die USA zu sichern. Da ich selbst Montags bis Freitags von 07.00 Uhr bis 15.00 Uhr arbeite, war es gar nicht so einfach, jeden zu erreichen. Wenn ich 15.45 Uhr Zuhause war, waren das die Unternehmer meistens auch schon.

28 wichtige Leute galt es zu kontaktieren. Der Aufwand fing schon damit an, Ordnung in mein gedankliches Chaos zu bringen. Was wollte ich von wem? Wollte ich nur ein Ostertreffen vereinbaren, weil das Unternehmen schon gespendet hatte? Wollte ich nur nach einer Spende fragen, weil das Unternehmen für das Ostertreffen zu weit weg lag? Oder wollte ich beides? Bei manchen Kontakten ging es auch nicht um die Einnahme von Geldern, sondern um die Organisation von Veranstaltungen oder Pressekonferenzen. Oder es ging einfach nur darum, Informationen über unseren aktuellen Stand an die Presse weiterzugeben. Als ob diese Sortierung nicht schon genug wäre, musste ich auch noch wissen, welcher Spendenbetrag bei welchem Unternehmen überhaupt angemessen war. Bei manchen Unternehmen konnte ich zum Beispiel nur nach Materialspenden fragen. Alles in allem war es ein ganz schöner Zeitaufwand, und für mich auch ziemlich stressig. 

Ich sortierte alle Kontakte in bestimmte Rubriken und machte mir wichtige Notizen zu jedem Einzelnen. Jeden in dieser kurzen Zeit erreichen zu können war für mich schlicht unmöglich. Dementsprechend sortierte ich die Kontakte nach Prioritäten. Ostertreffen-Kandidaten hatten dabei den höchsten Rang, weil sie an unsere Zeiten gebunden waren. 14 verschiedene Nummern versuchte ich zu erreichen. Viele von ihnen gingen nicht ans Telefon, aber bei Einigen schaffte ich doch die Kontaktierung - darunter Herr Kübler von der Sattlerei, Herr Dittmann vom Radhaus, Herr Frank vom Fahrzeugbau oder auch Herr Doerffer von der Sandstrahltechnik.

Oft geschah es, dass ich nur die Sekretärin erreichte, eine Stunde später nochmal anrufen sollte, dies auch tat und dann darauf verwiesen wurde, zurückgerufen zu werden. Das heißt ich rief mehrere Unternehmen mehrmals an einem Tag an, verschob meinen Anruf dann nochmal auf einen späteren Zeitpunkt und erreichte im Endeffekt nichts, obwohl ich mich für eine längere Zeit um das Unternehmen bemüht hatte. Das war ziemlich enttäuschend muss ich ehrlich sagen. Doch gleichzeitig war es dann auch umso erfreuender, wenn ich einen Termin für das Ostertreffen festsetzen konnte und es vielleicht gleichzeitig auch noch geschafft hatte, jemanden zum Spenden aufrufen zu können.

nadin-telefonDerzeit stehen vier feste Termine für das Ostertreffen. 5 Unternehmen kann ich erst Anfang nächster Woche noch einmal erreichen, was vom Prinzip her sehr knapp, aber eben auch nicht anders machbar ist, da die meisten Unternehmen auch ihre Prioritäten haben. Insgesamt zieht sich so ein Prozess schon sehr lange hin, was einen schon ziemlich frustrieren kann. Auch wenn ich jemanden gleich beim ersten Mal erreiche, heißt das nicht, dass ich die Sache sofort abhaken kann. Meistens habe ich mich später nochmal melden müssen, um einen festen Termin vereinbaren zu können. Neben den Anrufen kommt hinzu, dass jeder Unternehmer nach dem ersten Telefonat eine Mail von mir erhält als Erinnerung an unser Gespräch und gleich mit angehangener Spendenzusage. Dann rufe ich das Unternehmen zu einem späteren Zeitpunkt nochmal an, um einen Termin festzusetzen und erst dann hake ich das Gespräch mit einer abschließenden E-Mail ab. Dafür habe ich effektiv gesehen jeden Wochentag zwei Stunden Zeit. Ab 16.00 Uhr, wenn ich Zuhause angekommen bin, bis 18.00 Uhr, weil danach sicherlich niemand mehr zu erreichen ist.

Auch wenn ich mal 13.00 Uhr Zuhause war, hieß das nicht gleich, dass meine Trefferquote bei Unternehmern höher war, weil ich eher anrief. Die Mehrzahl war zu der Zeit in Besprechungen und nicht erreichbar. Wenn ich fragte, wann sie denn am besten erreichbar wären, antworteten die meisten mit 10.00 Uhr. Toll! Also suchte ich mir auf Arbeit in der Pause einen ruhigen Ort, an dem ich telefonieren konnte. Da ich in einer Schule arbeite, kommen dafür vorrangig Klassenräume oder Lehrerzimmer in Frage. Diese sind aber oftmals schon besetzt. Dementsprechend landete ich auch schon mal nur in irgendeiner Garderobe, wo ich mir notgedrungen meine Zettel auf das Fensterbrett legte und verzweifelt noch versuchte jemanden zu erreichen. Natürlich waren auch 10.00 Uhr die Unternehmer nicht da. Versprochene Rückrufe waren oft nur leere Versprechungen. Wenn ich etwas erreichen wollte, musste ich die Zügel schon selbst in die Hand nehmen und mich nicht auf Rückrufe oder Ähnliches verlassen.

Jetzt, wo Ostern ist, ist das telefonische Erreichen nicht mehr möglich. Dementsprechend habe ich die wichtigsten Telefonate auch letzte Woche abgeschlossen. 4 Termine stehen fest. 3-5 restliche Termine gilt es am Dienstag abzuklären und dann sind die Ostertreffen-Telefonate erledigt. Gleichzeitig habe ich auch geplant, nächste Woche potentielle Spender anzurufen, welche nicht am Ostertreffen teilnehmen und dementsprechend auch nicht an Terminvereinbarungen mit uns gebunden sind. Außerdem möchte ich auch dann mit wichtigen Presseleuten in Kontakt treten. Eher konnte ich das einfach nicht schaffen. Es ist eine echt anstrengende Aufgabe, so viele Leute erreichen zu wollen und Treffen zu organisieren, ganz besonders wenn man selbst noch mit der eigenen Arbeit beschäftigt ist. Gleichzeitig bin ich auch froh, diese Erfahrung gemacht zu haben. Es ist ein sehr bestätigendes Gefühl, wenn man sein Ziel bei den Unternehmen erreichen konnte. Und es ist auch eine wichtige Aufgabe, sich um solche Dinge zu kümmern, gerade jetzt, wo es mit unseren Geldern dieses Jahr echt knapp aussieht. Ich hoffe, dass wir noch genug finanzielle Unterstützung auftreiben können, um für jeden Schüler die Reise zu sichern. Das Moonbuggy-Race ist schließlich eine einzigartige Erfahrung für jeden von uns!

Jeder Schüler sollte darum bemüht sein, zur Sicherung der Reise für unser Team beizutragen. Ich hoffe, dass uns das auch dieses Jahr gelingt. Jeder, der bis jetzt mit unseren Teams in die USA geflogen ist, hat keine Sekunde bereut, die er in Leipzig für das NASA Rennen geopfert hat. Denn wenn man einmal dort ist, kann man zu sich selbst sagen: „Das habe ich erreichen können! Und es ist einfach nur geil!“.

weitere Artikel zum Thema:
Die Leipzig-Tour (Sommer 2012)
Auf großer Deutschland-Tour  (Sommer 2012)
 

Bemerkung des Vorstandsvorsitzenden:
Nadin erreichte in dieser Woche ein Spendenaufkommen von 600 Euro. Vielen Dank an:

doerfferfrank 

 
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