| Education - Sommerschule |
Leipzig, 21.07.2011
Die erste Gruppe internationaler Luft- und Raumfahrtstudenten beginnt derzeit ihre erste Sommerschule in Leipzig. 17 Schüler und Studenten aus Deutschland, Frankreich, Russland und Indien bereiten sich im International Space Education Institute auf die Europameisterschaft im NASA Moonbuggy Race vor. Weitere 12 Teilnehmer aus Indien werden noch erwartet. Der Leipziger Verein ist mit seinen Tüftler-Werkstätten auf dem Gelände der ehemaligen Grünen Schänke und dem vereinseigenen Space Hotel zum Zuhause dieser internationalen jungen Eilten geworden. Sie durchlaufen vom Handwerk über das Ingenieurwesen bis zum Programmieren spezielle Kurse die in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit durch viel Integrität und ethische Grundwerte getragen werden. Die Leipziger Gründungsmitglieder knüpfen somit an die lange Tradition der aus Leipzig stammenden oder in der Messestadt wirkenden Raumfahrtwissenschaftler und Entdecker seit 1807 an.
Der in vielen internationalen Disziplinen auf Nachwuchsförderwettbewerben führende Leipziger Verein ist zur gern besuchten Adresse vieler junger Entdecker geworden. Unter ganz bodenständigen Verhältnissen entwerfen die jungen Forscher neue Moonbuggys für den NASA-Wettbewerb, testen diese auf dem Rabet im Leipziger Osten aus und fahren die erste internationale Moonbuggy-Meisterschaft am 19. August auf der Alfred-Rosch-Kampfbahn zum Einklang des diesjährigen Kindernachtrennens. Das Fernziel der Forscher aber ist der Entwurf und Bau eines elektrisch betriebenen Rovers für das Mars 500 Projekt in Moskau sowie eine Kleinserienreife des sächsischen Moonbuggys als praxisbezogenes Umwelt- und Berufsorientierungsprojekt für Schulen und Handwerk. Praxis, Erfahrung und der multilinguale Umgang in verschiedenen Sprachen sowie das Eingehen auf die unterschiedlichen Kulturen und Mentalitäten ist ein wertvolles Nebenprodukt der Teilnehmer während des sommerlichen Teamworks in lockerer Atmosphäre.
Die besonderen Kenntnisse bringen herausragende junge Absolventen mit und dies wird mit Leipziger Handwerk und sächsischem Durchhaltevermögen gepaart. Besonders profitabel partizipieren davon die Leipziger Gymnasiasten und Mittelschüler, denen im kommenden Schuljahr ein umfangreiches Spektrum an Möglichkeiten für Betriebspraktika zur Verfügung steht.
Die Leipziger Space Sommerschule wird unterstützt von der Deutschen Botschaft in Moskau, dem Leipziger Handwerk, Bruno Banani dem Ministerium für Kultus und Sport Sachsen sowie einer Vielzahl internationaler Wissenschaftler aus USA, Deutschland, Russland und Indien. Nur ganz beiläufig vermittelt der verein dabei auch die vielen Anfragen nach der Landung der Space Shuttles an die NASA-Wissenschaftler damit der Weg frei für die nächste Generation wird.
Interessenten mit Liebe zum Entdecken im Alter von 12-19 Jahren sind gern willkommen und können sich zum Schupperkurs anmelden unter:
Die Teilnahme ist gebunden an Fleiß, Genauigkeit, Teamarbeit und Integrität.
Das Team steht am Samstag Vormittag der Öffentlichkeit für Fragen und Fotos zur Verfügung.
Termin:
19. August 2011, 18 Uhr, Internationale Moonbuggy Meisterschaft, Alfred-Rosch-Kampfbahn, Leipzig
Teilnehmer der Gruppe 1 in Leipzig
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Vorname |
Nachname |
Land |
Stadt |
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1 |
Max |
Frank |
Deutschland |
Barkum |
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2 |
Tobias |
Meier |
Deutschland |
Leipzig |
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3 |
Eric |
Meinel |
Deutschland |
Leipzig |
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4 |
Leandra |
Mohr |
Deutschland |
Hamburg |
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5 |
Nadin |
Rößler |
Deutschland |
Chemnitz |
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6 |
Frederike |
Weber |
Deutschland |
Meissen |
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7 |
Marine |
Boyer |
Frankreich |
Toulouse |
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8 |
Laurence |
Ponsot |
Frankreich |
Lyon |
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9 |
Abhinandan |
Roychowdhury |
Indien |
Neu Delhi |
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10 |
Sahil |
Sehgal |
Indien |
Neu Delhi |
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11 |
Sergey |
Bashlykov |
Russland |
Ufa |
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12 |
Alexander |
Frolov |
Russland |
Moskau |
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13 |
Vladimir |
Kuznetcov |
Russland |
Tujmazy |
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14 |
Luisa |
Shafigulina |
Russland |
Ufa |
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15 |
Roman |
Tarasov |
Russland |
Moskau |
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16 |
Evgeniy |
Zakutin |
Russland |
Komi Rep. |
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17 |
Victoria |
Zakutina |
Russland |
Komi Rep. |
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There are no translations available. Herausgeber: Lunochod 3 und Ganymed 5 auf Polposition in USA Leipzig/Moskau/Huntsville, 28.3.2011 Blog in 3 Sprachen: http://www.spaceeducation.de/de/newsletter.html
Das Rennen findet am 1. und 2. April 2011 statt. Es wird US-weit live übertragen: Main: http://moonbuggy.msfc.nasa.gov/
Über 50 Partner aus Handwerk, Industrie und Gewerbe unterstützen jedes Jahr die Teilnehmer.
Die Teams: Moonbuggy: “Ganymed 5”
Team-Patch:
Moonbuggy: “Lunokhod 3” / “Луноход 3”
Team-Patch:
Das Rennen findet am 1. und 2. April 2011 statt. Es wird US-weit live übertragen: Main: http://moonbuggy.msfc.nasa.gov/ Blog: http://www.spaceeducation.de/de/newsletter.html More facts: http://www.spacepass.de/download/All_Facts_Moonbuggy_2011-ENG.pdf
There are no translations available. Eine noch nicht abzuschätzende Welle der Sympathie weht mit Moskauer Luft- und Raumfahrtstudenten von Deutschland aus in die Zukunft. Der Testlauf einer integrativen und freien Sommerschule für künftiges Handwerk und Ingenieurwesen ging heute nach 4 Wochen voller Ereignisse zu Ende. Alle Erwartungen wurden übertroffen, quer durch Industrie, Handwerk, Wirtschaft, Schulwesen und Raumfahrt.
So wurde der Tag der Berufsorientierung im Handwerk mit den Nachwuchsingenieuren ausgestaltet und auch die Arbeitsgemeinschaft Spaceeducation als Ganztagsangebot für Schulen in das Leben gerufen. Die nach 4-jähriger Arbeit während 71 internationaler Aktionen handverlesene Moskauer Gruppe verfolgt streng das Ziel, im kommenden Jahr mit dem in Leipzig ansässigen International Space Education Institute e.V. ihr Land zum 50 Jahrestag des Fluges von Juri Gagarin auf dem NASA Moonbuggy Race, einem US-Nachwuchswettbewerb, zu vertreten.
Finanziert wurden der Workshop und dessen Nebenkosten incl. Flug durch die Studenten selbst – nicht mit Geld, sondern durch Ideen und Integrität. Das neu eröffnete „Space Hotel Leipzig“ stellte je eine Juniorsuite zur Verfügung und gewährte den Studenten einen 1-2 Stundenjob pro Tag. Dies genügte für sämtliche Unkosten. Das Potential des handverlesenen und in den letzten 4 Wochen zusammengeschweißten Teams reicht für die Gründung mehrerer Schülerfirmen im Handwerk, Ingenieurwesen und der Wirtschaft. Das ARD begleitete das Projekt für einen Tag im Rahmen des Jubiläums „20 Jahre Mauerfall“.
Die Moskauer Studenten planen ihre Fertigkeiten im deutschen Handwerk im Winter in Leipzig auszubauen und damit eine sichere Grundlage zur Selbstfinanzierung eigener fortgehender Studienwünsche durch Integrität in die russische Wirtschaft zu legen. Das ist ein Austausch der aufgeht, denn während der Winterferien warten schon wieder deutsche Schüler und Lehrlinge gebannt auf eine Wiederkehr ihrer neuen Vorbilder aus Moskau. Eine Gegenreise nach Russland findet im Oktober aus Anlass des 20. Jahrestages der Deutschen Einheit statt. Die Moskauer deutsche Botschaft fördert mit der vereinfachten Vergabe von Studentenvisa diesen Austausch. Es geht unter anderem mit dem deutschen Moonbuggy durch zahlreiche Schulen, Universitäten und an die Fundamente des Mars 500-Projektes zwischen Kiew und Moskau.
TV-Tipp: 3. Oktober 2010, 21 Uhr, ARD Videos vom Workshop: Fotos vom Workshop: http://www.flickr.com/photos/spaceeducation/collections/72157624568221004/ Berichte vom Workshop (derzeit noch in Russisch): Besonderer Dank gilt folgenden Unternehmen und Privatpersonen:
There are no translations available. Moskau, 3. Juni 2010 Endlich! Heute ist es soweit. Über Moskau scheint die Sonne. Die Luken schließen mit einem leicht schmatzenden Geräusch. Blitzlichtgewitter geht auf alles nieder. Die Lebenserhaltungssysteme fahren für die nächsten 520 Tage surrend hoch. Eine 6-köpfige internationale Besatzung macht sich bereit für das Einschwenken in die Umlaufbahn, um dann an den riesigen Antriebsblock mit den noch größeren Solarsegeln anzudocken. Grollend beschleunigen die Feststoffbooster. Allmählich greifen die elektrischen Triebwerke mit einem stechenden Lichtbogen und beschleunigen die Crew auf eine noch nie von einem Menschen geflogene Geschwindigkeit von 14 km/sek. Es ist der Einschuss in einen Kurs zum Mars. Für die nächsten 240 Tage beginnt nun ein Alltag in der Schwerelosigkeit während die Heimat zum kleinen blauen Abendstern in der Heckscheibe schrumpft. Nur drei Astronauten wird es vorbehalten sein einen Satz zu sagen, der in das neue Jahrtausend eingeht. Vielleicht ist es dieser:
There are no translations available. Leipzig, 20. Mai 2010 Fotos Folgende Stationen und Gesprächspartner wurden besucht:
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