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altDer Herbst 2012 entwickelt sich nach den Erfolgen in den vorhergehenden Quartalen für die Initiatoren aus Leipzig arbeitsreich und zugleich zu einer internationalen Bestätigung der bisher geleisteten Arbeit auf höchstem Niveau. Der Verein mit zahlreichen internationalen Mitgliedern aus der Raumfahrtwissenschaft motiviert und fördert Schüler ab einem Alter von 12 Jahren für die Wissenschaft und das Ingenieurwesen im Direktpraktikum im eigenen Unternehmenspool mit der Chance auf hochwertige Berufseinstiege und Immatrikulationen zu den kooperierenden internationalen Universitäten.

Dass sich das in der heutigen Zeit vor allem mit einer internationalen Konkurrenz unter den Schülern am effektivsten machen lässt, hat man erkannt und lädt seit nun 4 Jahren auch Schüler und Studenten aus anderen Ländern nach Leipzig ein. So werden neben der Naturwissenschaft zugleich auch die Fremdsprachen, Ethik, das selbstständige Arbeiten und die Integrität gefördert. Man kann sich das wie eine ständige „Worldskills“ (Olympiade der Berufe) anhand klarer Konstruktionsprojekte vorstellen.

Auf dem Jahresplan stehen inzwischen 250 Tage Praktika, Workshops und Exkursionen. Dazu gehören auch jährlich 5 Auslandsreisen nach Russland, USA und in europäische Staaten. Die Initiatoren zählen bis Jahresende 100 kostenfreie Vorlesungsveranstaltung in Schulen. Lokale Veranstalter und Schulen aus Leipzig und Sachsen haben es bereits schwer, überhaupt noch Termine für die auffälligen und beliebten Moonbuggys und weiteren technisch versierten Innovationen in der Region zu bekommen. Dazu gehören u.a. das Fockebergrennen, die Stadtwerke Leipzig, die Handwerkskammer, das Paunsdorf Center, das Kindernachtrennen und die LVB. Der Verein plant deshalb die Austragung der EU-Vorausscheide der von ihm mit unterstützten internationalen Konstruktionswettbewerbe nach Leipzig zu holen. Dazu soll ein eigener Stiftungsfond aus den Mitteln der wirtschaftlichen Eigenbetrieben und Partnern des Vereins aufgesetzt werden und in Form von Preisgeldern für Auszeichnungen und guten Leistungen auf internationalem Parkett zur Verfügung stehen.


altaltVor allem in den großen Industrienationen würdigte man in den letzten Wochen die Arbeit des Vereins auf höchster Ebene. So luden die nordamerikanischen Luft- und Raumfahrtfirmen zusammen mit der Messe Berlin die Leipziger Initiative im September auf die ILA ein. Auf einer Fläche von 62 m² (entspricht einem Wert von 31.500 Euro Standmiete) stellte sich das International Space Education Institute aus Leipzig in der Halle 1 den staunenden Fachbesuchern vor. Viele überzeugten sich in Gesprächen mit den anwesenden Schülern, welch hohe Qualität und Ergebnisse in der technischen Nachwuchsförderung möglich sind und wie diese reibungslos mit den jeweiligen nationalen Schulprogrammen zu einem Ganzen verknüpft werden können. Die Exponate und Experimente der internationalen Schülerteams aus Leipzig werden in den Nationalausstellungen der USA und Russland präsentiert. Die ILA gehärt nun für Europa dazu.

altRegierungsvertreter aus Alabama, dem Marshall Spaceflight Center in Huntsville und der Handelskammer von Huntsville Alabama zeigten ein starkes Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Leipziger Initiative, die dort einen guten Ruf genießt. Man möchte in Zukunft US-Schüler zu Workshops nach Leipzig delegieren und umgekehrt Einladungen aussprechen. Vor allem hat man Interesse am Konzept des Direktpraktikums mit speziell für Schüler zurechtgeschnittenen Konstruktionsprojekten und an einer Kooperation mit dem inzwischen voluminösen Unternehmerpool und Förderern des Vereins. Weitere Wissenschaftler, Behördenvertreter und Unternehmer gaben sich auf dem Stand 1204 die Hand und stellten ihre Unterstützung, Forschungsaufträge oder Kooperationen in Aussicht. Sie alle haben begriffen, dass gutes Humankapital nicht mehr durch Geld zu ersetzen ist.

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Dieser Trend wurde während einer Süddeutschland-Tour in der 2. Septemberhälfte bestätigt. Industrieunternehmen aus Donaueschingen und Offenburg zeigten sich überrascht positiv interessiert über das „griffige Konzept“ zur Motivierung für Schüler, Lehrlinge und Studenten zu überdurchschnittlichen technischen Höchstleistungen für deren Alter.

altWeiterhin zeichnet sich eine Kooperation mit der International Space University in Straßburg/Frankreich ab. Begeistert war man auch in der Luxemburgischen „St. George International School“ nach einem Vortrag der Leipziger.

Als Höhepunkt aber kann die Einladung der Vorstandsmitglieder zum Festakt „55 Jahre Sputnik“ nach Russland eingestuft werden. Auf dieser Veranstaltung welche am 4. Oktober 2012 in Moskau stattfand, wurden 5000 Wissenschaftler und Ingenieure mit ihren Familien eingeladen. Im Kern der Arena in welcher ein 4-stündiges gigantisches Programm aufgeführt wurde, fanden sich 200 VIP´s ein unter denen NASA-Vertreter und Vertreter vieler internationaler Akademien und Partner waren. Zwei Plätze waren für die Leipziger Initiative reserviert als direkte Gäste der Familie der Hauptfigur des Abends, den Koroljows.

altaltAuch hier kam es während des Banketts zu vielen Begegnungen nach der nun bereits 9-jährigen Zusammenarbeit mit Russland. Es gratulierten die ehemaligen Administratoren der russischen Raumfahrtagentur: Juri Koptev, Anatoli Perminov, Kosmonauten, Ingenieure und Regierungsvertreter. Aus der USA gratulierten per Email der Chef der bemannten Raumfahrt William Gerstenmeier und der ehemalige Shuttle-Astronaut und Industrieberater Bill Ready. Die Idee von der Stiftung eines „Internationalen Preises“ für Schüler im internationalen Praktikum als Anreiz zu guten Lernleistungen kam sehr gut an. Die Administration der Stadt Koroljow möchte sich dem gern annehmen und den Preis für Russland jährlich am Tag des Geburtstags des Sputnik-Konstrukteurs übergeben.

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Vor diesem Hintergrund verliefen heutige Gespräche mit Mitarbeitern des Auswärtigen Amtes in Moskau natürlich sehr positiv. Man möchte die Arbeit des Vereins gern weiter und nun auch von Berlin aus unterstützen. 

Alle Gesprächspartner begeistert das Finanzierungskonzept des Leipziger Vereins, der es geschafft hat, sein gemeinnütziges Bildungswerk ohne Fördermittel auf viele sichere Füße zu stellen. Vor allem die Gründung von eigenen Kleinstbetrieben zur Finanzierung der Bildungsarbeit und Einbindung in das Direktpraktikum kann weltweit als Beispiel gelten, wie man Bildung von sozialen Zwängen entkoppeln kann ohne auf Steuermittel zurückgreifen zu müssen.

Im Gegenteil, der Verein zahlt, obwohl gemeinnützig, bereits Steuern an den Staat. Das ist eine bisher seltene bzw. kaum existente Umkehr. In diesem Punkt haben die Initiatoren nun im deutschen Gesetz noch eine Hürde zu überwinden: die direkte Umwandlung der partiell anfallenden Körperschaftssteuer solcher Eigenbetriebe in einen satzungsgebundenen Stiftungszweck. Sollte dies zur Zufriedenheit aller Beteiligten gelingen, dann existiert eine erste internationale Bauanleitung wie man integrativ praktische Bildung und Ausbildung komplett aus eigenen Mitteln ohne die gebeutelten Staatsreserven finanzieren kann. Das ist ein Rezept welches in Europa nur auf offene Ohren fallen kann.

 
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