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Beruf - Wissenschaft

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femkalkLehrmittelkonstrukteur (m/w)
Leipzig, Moskau, Huntsville/AL

Wir suchen ab 1.9.2013 Konstrukteure (m/w) für die Entwicklung von Lehrmitteln im Bereich der Luft- und Raumfahrt. Unser Untenhemen ist jung, international und trägt Verantwortung für die Zukunft und Ausbildung von künftigen Ingenieuren in Hochleistungsbranchen.

Ihre Aufgaben
- Konstruktion in Solid Works, in Pro/E Creo, AutoCAD oder UG NX
- Konstruktion von Metall- und Kunststoffteilen oder Spritzgussteilen
- Berücksichtigen von Formen- und Lagetoleranzen, sowie Sicherheitsanforderungen

Unsere Erwartungen
- Studienabschluss in Maschinenbau, Luft- und Raumfahrttechnik oder vergleichbaren Fachrichtungen
- ca. 2 Jahre Erfahrung in der Konstruktion eines der oben genannten Tools
- Zeugnis einer deutschen Handwerkskammer oder einer solchen Lehreinrichtung
- Kenntnisse der Metallbearbeitung und Kunststoffverarbeitung und deren Werkzeuge
- Kenntnisse in Spritzgussverarbeitung
- Erfahrung im Umgang mit Lehrmitteln und Gymnasiasten
- fertigungsgerechte Konstruktion
- selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten
- hohe Eigenmotivation sowie Teamorientierung
- durchsetzungsfähigkeit und Engagement in der Produktionspraxis
- gutes Englisch in Wort und Schrift
- gutes Deutsch in Wort und Schrift
- gutes Russisch in Wort und Schrift

Was wir bieten
- unbefristete Arbeitsverträge
- herausfordernde und vielfältige Aufgaben, die selbst mit gestalten können
- Gehalt nach Tarif
- 26 Tage Urlaub
- Reisekostenpauschalen für Geschäftsreisen nach Russland und USA
- flexible Arbeitszeit mit einer Gleitzeitregelung
- eine Unternehmenskultur, die auf Geben und Nehmen beruht
- internationalen Austausch mit Förderung für Weiterbildung (z.B. Software, PhD, etc.)

Wir möchten Sie in Ihrer Karriere weiter voranbringen! Was möchten Sie?
Identifizieren Sie sich mit dieser Anzeige, dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung in deutscher Sprache (application documents only in German) mit Angabe Ihrer Ziele, Ihrer Verfügbarkeit und Ihres Gehaltswunsches.

Bewerbungen an:
ea4tech GbR i.G.
education for future engineers
c/o International Space Education Institute e.V.
Wurzner Str. 4
D-04315 Leipzig
Germany
Tel: +49 (0) 341-68139-87; Fax: –89

 
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News-Presse - News Presse Deutsch

jvp-stiftung


"Ein Land ohne Visionen
hat eine Jugend ohne Perspektiven
und mit einer Jugend ohne Perspektiven
hat ein Land keine lebensfördernde Zukunft!"
Jesco von Puttkamer, 2003

 

Interessenten an der Enthüllung der "Jesco von Puttkamer Gedenktafel" am Wohnhaus des Wissenschaftlers in Leipzig (22.09.2012) und Huntsville/Alabama zahlen bitte einen Förderbetrag in Höhe von 5  Euro auf dieses Konto. Interessenten am Aufbau und Mitgestaltung der Stiftung zahlen bitte eine Spende in Höhe ab 100 Euro auf dieses Konto (Zuwendungsbescheinigung wird auf Anforderung ausgestellt): 

"Jesco von Puttkamer"
Konto 209981005
Commerzbank Leipzig 86040000
International Space Education Institute
 

Freiherr Prof. Dr. h.c. Ing. Jesco von Puttkamer ist ein 1933 in Leipzig geborener Wissenschaftler, der mit 50 Dienstjahren ältester aktiver NASA-Mitarbeiter war. Er hinterließ nach dem Tod im Dezember 2012 als Autor zahlreiche populäre Bücher über die US-Raumfahrt, ein weltweites Kontaktnetzwerk zu Wissenschaftlern und arbeitete von Apollo über Skylab, das Space Shuttle bis zur ISS und künftigen bemannten Marsmissionen in leitender Funktion bei NASA und bis zuletzt im NASA-Hauptquartier in Washington DC. In den vergangen 10 Jahren war der Wissenschaftler, dem zahlreiche internationale Auszeichnungen überreicht wurden, Leiter des Fachbeirates des International Space Education Institutes. Dieser Bildungsverein verbindet und fördert heute auf 3 Kontinenten junge Menschen auf dem Berufsweg in die Wissenschaft. Von Puttkamer lieferte das strategische und pädagogische Konzept und knüpfte ein enges Kontaktnetzwerk zur NASA. Mit der Würdigung seines Lebenswerkes in der Nachwuchsförderung über einen Förderpreis und eine künftige Stiftung für junge Wissenschaftler möchten wir nach eingehenden Gesprächen mit NASA, seinen Kollegen und Freunden dem polulären Autor, Visionär und Wissenschaftler ein zeitloses Denkmal setzen.


Einladung zur Gründung des Arbeitskreises zum Aufbau der Stiftung
am Samstag dem 15. Juni 2013 in Leipzig

Eingeladen sind alle Freunde, Kollegen, Partner, Leser, Bekannte des Prof. von Puttkamer und Fans seiner Bücher von Star Trek bis heute

- 10 Uhr im Café Augustus am Augustusplatz, Tagesordnung, Protokoll
- 11 Uhr Besuch des 1. Leipziger Stiftungstages / 10. Sächsischer Stiftungstag im Gewandhaus
- ab 18 Uhr Gespräche im Space Hotel Leipzig, Aufgabenverteilung

Übernachtung möglich im: Space Hotel Leipzig, Wurzner Str. 4, 04315 Leipzig
Buchungen über: www.space-hotel.de 

Mehr (PDF, 8 Seiten, 2,8 MB) (auch Anmeldung zur Gründung des Arbeitskreises)
 

Rückblick:

- Gedenkfeier der NASA am 4.2.2013
- Nachruf für Prof. Dr. von Puttkamer 
- TV-Bericht des MDR (newsdoc) vom 72. Geburtstag Puttkamers in Leipzig

Dim lights

 
Exkursionen - NASA-Tour

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nasa-kscVor genau 30 Tagen startete das International Space Education Institute Leipzig (ISEI) als Förderverein für Naturwissenschaften zu seiner bislang aufwendigsten Auslandsreise zur NASA in die USA. Die alljährliche Schülerfahrt zum diesmal 20. NASA Moonbuggy-Race wurde um eine Unternehmer- und Auszeichnungsreise an das Cape Canaveral erweitert und von einer 4-wöchigen Vorstands-Rundfahrt zu 4 NASA Zentren umrahmt.

Alle 61 Alben der letzten 30 Tage im Überblick

Während dieser 30 Tage wurden 10.235 km (6.360 Meilen) per Auto und Van in der USA zurückgelegt, 62 teils hochdotierte Termine wahrgenommen, 6330 einzigartige Fotos geschossen und 200 GB Daten in Kurzfilmen produziert. 256 Übernachtungen wurden in dieser Zeit für 15 Teilnehmer organisiert.

Das Universitäts-Team des ISEI unter der Leitung von Nadin Rößler und Evgeniy Zakutin erreichte den 2. Platz unter 40 Teams ihrer Klasse. Das Team erhielt im Anschluß eine 10-tägige Auszeichnungsfahrt unter der Führung des NASA-Headquarters zum Kennedy Space Center am Cape Canaveral.

Dim lights
Nadin Rößler (19) ist seit 3 Jahren Mitglied des Programmes des ISEI. Sie bewertet ihr persönliches Ergebnis.

Das neue und noch nicht kurserfahrene Highschoolteam mit den Teilnehmern Araceli Zeller, Tobias Volte und Sang Jin Kim brachte ihren Moonbuggy einmal fehlerlos durch den Kurs und erreichte den 13. Platz unter 48 Teams ihrer Klasse. Es erhält eine Delegierung zur einer einwöchigen Auszeichnungsfahrt zum Kinder- und Jugendfestival "Off - we go!" in Moskau. Dieses "1st International festival of children’s and youth aeronautic and astronautic creative works" findet im Rahmen der Luft- und Raumfahrtausstellung MAKS im August 2013statt.

Die mitgereisten Leipziger und Hannoveraner Unternehmer konnten 14 Tage lang das vollgestopfte Programm begleiten, erlebten den Enthusiasmus der jungen Leute beim NASA-Moonbuggy Race, konnten technisch orientierte US-Schulen besuchen und fördernde Handwerksunternehmen. Es gab ein Treffen mit dem Vizepräsidenten der Chamber of Commerce von Huntsville und mit dem Bürgermeister der Stadt. Es gab weiterhin eine exklusive Tour durch das Space Camp und eine vom NASA-Headquarter geführte VIP-Tour durch das Kennedy Space Center am Cape Canaveral. Weitere Treffen und Privatgespräche folgten. An allen Orten konnten sich die Geschäftsleute davon überzeugen, mit welchem Teamgeist und Förderwillen man die neue Generation auf die Herausforderungen mit künftigen Spitzentechnologien vorbereitet. Es wurden die Arbeiten zur Vorbereitung neuer Startplätze und Infrastrukturen für das SLS-Programm (neue Raketen und Raumschiffe für Mond und Mars mit Erststarts ab 2017) beobachtet.

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Ronny Hessel, Inhaber der CNC-Dreherei Günter Jakob in Leipzig/Holzhausen bewertet seine Erfahrung

Das Rahmenprogramm des ISEI-Vorstandes umfasste neben der Gesamtplanung aller Aktivitäten vorwiegend die Begründung der öffentlichen Würdigung des Lebenswerkes des vor 5 Monaten verstorbenen Prof. Dr. von Puttkamers. Hierzu wurden vielfältige Gespräche im Washingtoner Hauptquartier der NASA, mit dem Direktor und der Pressesprecherin des Marshall Spaceflight Centers in Huntsville/Alabama, dem heutigen Eigner des Puttkamer-Wohnhauses in Huntsville/Alabama und mit seinen ehemaligen Kollegen am Cape Canaveral geführt. Alle Treffen hatten zum Ergebnis, dass man bis zum 22. September 2013 (dem 80. Geburtstag des deutschstämmigen NASA-Wissenschaftlers) erste Anstrengungen in Fom von Tafeln am Leipziger Geburtshaus und am Huntsviller Wohnhaus unternehmen möchte. Für den leipziger Teil führte das ISEI über einen Kontaktmann bereits im Februar 2013 Vorgespräche mit Wolfgang Tiefensee. Die Gründung einer Förderstiftung im Sinne des Lebenswerkes des Professors wurde sehr positiv diskutiert und auf weitere Verlagsgespräche vertagt.


Es gab drei unvorhergesehene Termine. Die NASA und die Orbital Science Corporation (OSC) luden überraschend zum Raketenstart am Wallops Flight Center ein. Hier konnten vielfältige Kontakte zu einer Reihe von hochmotivierten Ingenieuren dieses gestandenen privaten Raketenherstellers geknüpft werden. Dieser wird in der Zukunft unter anderem Speditionsaufgaben zur Internationalen Raumstation ISS unternehmen.


Die Deutsche Schule Washington und die Broad Run Highschool in Ashburh/Virginia luden den ISEI-Vorstand zur Vorlesung ein. Space Camp Botschafterin Yvonne Heckel und der Vorsitzende Ralf Heckel konnten die Klassen 6-10 für eine Teilnahme am NASA-Moonbuggy-Race und fortführende Austauschprogramme motivieren. Diese Aktivitäten werden nun vom Leiter des Washingtoner Büros der DLR, Herrn Jürgen Drescher, persönlich unterstützt.

German School Washington: http://youtu.be/GRVlER38-DQ
Fotos: http://www.flickr.com/photos/spaceeducation/sets/72157633473668922/
Broad Run Highschool in Ashburn/Virginia: http://youtu.be/fbwq3yIQcuo
Fotos: http://www.flickr.com/photos/spaceeducation/sets/72157633473674874/


Finanzen:
Die für diese finale Exkursion nötigen 250 Vorbereitungsveranstaltungen und die umfangreiche Auslandsreise selbst wurden ohne staatliche oder Steuergelder finanziert. Das Space Hotel Leipzig förderte als Eigenbetrieb des International Space Education Institutes die 12-monatigen Vorbereitungen mit einem Budget von ca. 60.000 Euro (Jahresabschluss noch ausstehend). Die nordamerikanischen Luft- und Raumfahrtunternehmen förderten diese Vorbereitungen mit der Kotenübernahme des Messestandes auf der ILA 2012 in Höhe von 32.500 Euro.

Deutsche Unternehmen fördertenden den Bau der beiden Moonbuggys mit einem Budget von 12.188 Euro (Sach- und Geldspenden). Für die 30-tägige US-Reise wurde ein Budget von 16.927 Euro bewegt und vorab bis auf den Cent eingeworben (Geldspenden von Unternehmen, Privatpersonen und Space-Hotel-Gästen, Liste unten).

Es entstanden durch unvorherzusehende aber ertragreiche Extratermine Zusatzkosten (Benzin, Hotel, Maut) in Höhe von 800 Euro, welche bereits komplett ausgeglichen werden konnten (Reportagen, Vermietung vom Arbeitsfläche in der ISEI-Moonbuggy-Halle an 3 weitere internationale Teams). Es steht mit Abschluss der Exkursion noch ein Minus von 200 Euro in der Kasse, weil die baden-württembergische Schule eines Teilnehmers den Förderbeitrag in selber Höhe für ihren Schüler noch nicht überwiesen hat.

Die teilnehmenden Schüler steuerten über die Eltern lediglich einen Teilbetrag zu den Flugkosten (je 650 Euro), die Verpflegungskosten (150 Euro) und die Kosten für die ESTA (15 Euro) bei. Diese Kosten können sie nun im Anschluss der Reise durch Erfolgsprämien (Cash-Preise) und öffentliche Auftritte wieder deckeln. Alle anderen Mitreisenden trugen ihre Lodging- und Verpflegungskosten selbst. Betreuer- und Ausbilderstunden wurden ehrenamtlich durchgeführt.

Die Förderer dieses Projektes sind aufgerufen sich an einer Diskussion zur Festlegung eines Prämienfomds für die erfolgreichen Teilnehmer bis zum 22. Mai 2013 schriftlich zu beteiligen. Unbeteiligte und Fans können gern Spendenzusagen zu diesem Zweck einreichen.


Liste der Förderer

Unternehmen (250 Vorbereitungsveranstaltungen, 93.500,00 €)
Space Hotel Leipzig (Eigenbetrieb des International Space Education Institutes)
nordamerikanische Firmen der ILA 2012

Unternehmen (Geldzuwendungen, 11.801,93 €)
Space Hotel Leipzig (Eigenbetrieb des International Space Education Institutes)
Dreherei G. Jakob GmbH
LRP- Autorecycling
1st Mould GmbH
HHL gemeinnützige GmbH
Single-Speedshop
Aischmann GbR
Frank Fahrzeugbau GmbH
DOERFFER Sandstrahltechnik GmbH
Kübler Sattlerei
Autolackiererei Goldschmidt

Unternehmen (Sachzuwendungen, 10.714,28 €)
Mädler (Maschinenbauteile)
Perpperl & Fuchs (Sensoren)
Alan Electronics (Funkgeräte)
LEMO Elektronik GmbH (HQ-Steckverbindungen)
1st Mould (Getriebedeckel aus Spritzguss)
CNC-Dreherei Günther Jakob (Dreh- und Frästeile)
Wittenbecher Maschinenbau (Dreh- und Frästeile)
Holl GmbH (Laserteile)
Caralux (Werbemittel)
IGUS GmbH (Polymerlager)

Gäste des Space Hotel Leipzig (private Geldzuwendungen, 4.109,50 €)
Joachim Butzek
Kathrin Cornarius
Matthias Forster
Arm Mar Erlingsson
Rouchen Li
Maik Bruns
Botond Becsek
Familie Boldt
Lukas Lach
Ella Ibe
Marc Biazizzo
Banjamin Buys
Pierre-Antoine Tillard
Dagmar Korten
Mateilla Mila Porikos
Zaira Valencia

Reisekostenzuschüsse von Schulen (600 Euro)
Ostwald-Gymnasium Leipzig
Friedrichgymnasium Kassel
Mittelschule Titisee-Neustadt (noch offen)

 
Exkursionen - NASA-Tour

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award„Raumfahrt ist wie Achterbahn Fahren - Es gibt nur Höhen und Tiefen, dazwischen nur die Geschwindigkeit“ diese Worte des Prof. Jesco von Puttkamers hallen nach dem 20. NASA Moonbuggy Race besonders nach. Der Professor öffnete vor 7 Jahren die internationale Tür für diesen Wettbewerb und heute haben unsere Schüler den Konkurrenzdruck und das Niveau dieses Wettbewerbes der Spitzenklasse für Nachwuchskräfte der US-Raumfahrt in voller Breitseite mit alln Höhen und Tiefen zu spüren bekommen. Es ist der erste Wettbewerb, den wir ohne unseren Befürworter aus dem NASA-Hauptquartier nun allein durchführen mussten. Und ich denke er kann stolz auf das Ergebnis sein.

Das International Space Education Institute trat mit 2 Teams und einer Mindestbesetzung von 2 und 3 Teilnehmern an. Dies erforderte ein hohes Maß an Integrität und Teamwork auch zwischen den Teams. Auf den Kurs aber kämpfte in den letzten beiden Tagen jedes Team für sich. Unter den insgesamt 111 teilnehmenden Teams waren das Rennen und der Konkurrenzdruck so groß wie noch nie. Neue Hindernisse machten zusätzlich die Vorbereitungen schwer. Ein volles Rahmenprogramm bot vieles aber auch viel Ablenkung. Das Beisein einer kleinen Leipziger Unternehmerdelegation von Förderern und Handwerkern gab den Teams zusätzlichen Auftrieb.

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Das Schülerteam (Highschool-Division, unter 19 Jahren) mit dem Namen „Team Germany“ fuhr mit den Teilnehmern Araceli Zeller (14), Tobias Volte (18) und Sang-Jin Kim (15) den 13 Platz ein. Sie errangen bereits im ersten Durchlauf eine Zeit von 4:35 min ohne Strafzeiten und konnten das Moonbuggy in 6 Sekunden auseinanderklappen. Daraus resultiert eine Zeitwertung von 4:41 min. Beide Fahrer waren zum ersten Mal auf dem Kurs und hatten nur einen Tag Zeit sich auf das in Huntsville neu konfigurierte Moonbuggy einzustellen.

pappbuggyDer zweite Durchgang wurde vom Pech verfolgt. Zuerst lockerte sich eine Schraube von der Sitzlehne und dann zerfiel das Moonbuggy auf der Streckenhälfte in 2 Teile. Die Fehler liegen lediglich in einer fehlenden Endkontrolle vor dem 2. Rennen. Dieses für die Fahrer und das Team hat dieses Ereignis vor laufender TV-Kamera sehr einprägende Schlüsse hinterlassen – sich niemals gehen zu lassen und sich nicht ohne eingehende Kontrolle sicher zu fühlen. Es waren winzige Schusselfehler mit einer fehlenden Kontermutter und wenigen fehlenden 100stel Millimeter in einer Passung, die es nun in Zukunft zu achten gilt. Alle anderen Komponenten hielten tadellos stand. Auch der belegte 13. Platz unter 111 Teams für strecken-unerfahrene Fahrer ohne Strafminuten ist ein tolles Ergebnis. Das benutzte Moonbuggy hat eine Geschichte von zwei Jahren und basiert auf einer 7-jährigen Konstruktionserfahrung.

Das Studententeam (College-Division, über 19 Jahre) mit dem Namen „Team Russia“ trat ebenfalls unter dem Support des ISEI auf. Es wurde geleitet vom Moskauer Jungingenieur Evgeniy Zakutin und auf dem Co-Pilotensitz von der Chemnitzerin Nadin Rößler. Beide Fahrer konnten den Kurs beide Male ohne Fehler bestehen. Sie fuhren 4:35 min und am zweiten Tag eine Zeitverbesserung von 16 Sekunden ein. Die Aufklappzeit wurde mit 5 Sekunden gemessen. Die Huntsville Times titelte das Team mit Moonbuggy auf der 3. Seite und Großfoto. Für die Anstrengungen des Teams welches sich seit 3 Jahren auf dem Wettbewerb um Anerkennung bemüht, ist der erreichte 2. Platz eine großartige Erfahrung. Das Team erhielt zur Award-Zeremonie den 2. Preis mit einer im letzten Space Shuttle geflogener US-Flagge. Es gratulierten u.a. der Direktor des Marshall Spaceflight Centers, Herr Patrick Scheuermann. Beide Teilnehmer erhalten für ihre Mitwirkung und Leistung vom ISEI eine Auszeichnungsreise an das Cape Canaveral mit VIP-Tour durch das Kennedy Space Center. Dem russischen Jungingenieur Evgeniy Zakutin wird in Leipzig das Angebot zur Mitwirkung als leitender Ingenieur am Serien-Moonbuggy als Bausatz für europäische und US-Schulen unterbreitet.

Der Telemetrie-Award konnte nicht erreicht werden, da die Jury große Lücken in der steten Dokumentation durch die betreuenden Schüler bemängelte. Diese muss über das laufende Jahr geführt werden und wurde von den Schülern noch nicht ernst genug genommen. Die schriftliche Arbeit dazu wurde nach Redaktionsschluss erst am ersten Renntag eingereicht. Die Präsentation konnte ohne Hilfe der Betreuer nicht allein durchgeführt werden. Eine Übertragung zum Zeitpunkt der Anwesenheit der Jury konnte nicht nachgewiesen werden. Zwar funktionierte die nach 6 Jahren sehr ausgereifte Telemetrie im Rennen tadellos und war in ihrer Komplexität auch konkurrenzlos, dies aber ist nur ein Teil der ausgeschriebenen Anforderungen. Die betreuenden Schüler verbinden damit eine Abiturprüfungsarbeit und haben nun im kommenden Jahr die Gelegenheit Formfehler zu beseitigen und eine umfassende Arbeit zur Bewertung einzureichen.

huntsville-timesErfahrungen und Ergebnisse: Die Wettbewerbsergebnisse der beiden Teams zeigen auf welch hohem Niveau teilgenommen werden kann und wie unverzeihlich sich kleinste Nachlässigkeiten auswirken. Dennoch ist zu beobachten, dass NASA und die Veranstalter in Huntsville die ISEI-Choreographie mit einem bestechenden Gesamtbild auch ohne Türöffner in der Washingtoner Hauptverwaltung honorieren. So werden in allen aktuellen Publikationen der NASA ausschließlich ISEI-Fahrzeuge dargestellt und abgelichtet. Die Moonbuggys aus Leipzig sind Bestandteil einer Plakatserie zur Bildungsförderung der NASA, Bestandteil des „Spinoff-Berichtes 2012“ der NASA und es wird sogar ein Großbild des ISEI-Moonbuggys von 2010 (Weltmeistertitel) als Publikumsmagnet und Werbefoto benutzt. Ein ISEI-Fahrzeug wurde über ein ganzes Jahr im US-Space & Rocket Center ausgestellt.

spinoff

Das ISEI wird in den kommenden Jahren die Erwachsenenqualifizierung in Deutschland und Europa für Lehrer und Ganztagsbetreuer ausbauen, um die Herstellung der Moonbuggys in die Schulen zu verlagern. Hierzu wird ein Schul-Bausatz als Basiskonstruktion in den nächsten Monaten fertig gestellt. Ein Pilotprojekt mit 5 teilnehmenden Schulen startet bereits im September 2013. Mit dem bereits erteilten OK der US-Veranstalter wird damit auch die der europäische Vorausscheid des NASA Moonbuggy Races für kommende Jahrgänge im Austragungsort Leipzig vorbereitet. Erste US-Schülerteams nehmen am Leipziger Moonbuggy-Workshop im Sommer 2013 teil.

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Schülerberichte - 2013

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flugNach 8 Stunden Schlaf ging es heute auf zum zweiten Rennen. So aufgeregt bin ich nicht mehr gewesen, schon allein deswegen, weil unsere Zeit gestern eine gute Vorlage gewesen ist. Heute haben wir uns vor dem Start auch besser vorbereitet. Evgeniy und ich sind ein paar Minuten joggen gegangen. Zusätzlich haben wir noch die Moonlander (superdicke Räder von Surly) an unserem Buggy befestigt, um vielleicht noch eine bessere Zeit erreichen zu können.

Als wir dann zur Kontrolle gefahren sind, gab es allerdings ein Problem. Unsere echte (!) Antenne wurde nicht als Antenne anerkannt, weil sie angeblich nicht die vorgegebenen Maße erfüllt hat. Wir sollten eine Parabolantenne haben mit gewissem Durchmesser. Das heißt unsere echte Antenne war nichts wert, während irgendwelche sinnlosen runden Pappscheiben, welche sich am Rad mit drehen, okay sind. In dem Moment hatten wir keine Wahl, als uns auch irgendein provisorisches Pappding an das Rad zu binden. Peinlich und sinnlos, aber besser als ein Penaltie (Bemerkung der Teamleitung: Strafzeit, dieser Judge war auf die speziellen neuen Vorschriften einer funktionierenden Telemetrie nicht geschult worden, das Team hätte einfach losfahren können). Das Rennen konnte losgehen.

Vom Gefühl her lief das heutige Race besser als das gestrige. Wir sind zwar auch ab und zu gesprungen, aber stecken geblieben sind wir nie. Wir kamen ziemlich schnell voran, was sich auch an unserer Zeit bemerkbar gemacht hat. Wir haben uns um 16s verbessert auf 04min19s. Ich war echt stolz auf uns!

Bei unserem deutschen Team ist leider das Buggy mitten im Rennen auseinandergefallen. Das war zwar schade, aber sie hatten ja trotzdem eine gute Zeit vom Vortag. Sie hatten einfach nicht noch einmal vor dem Rennen alle Schrauben nachkontrolliert.

umfallenNach dem Rennen mussten wir die Buggys wieder auseinanderbauen und unseren Platz aufräumen. Schließlich muss ja wieder alles in die Koffer und nach Deutschland. Danach hatten wir Freizeit bis zur Award-Zeremonie. Ich bin ein bisschen schwimmen gegangen, während andere im Souvenir-Shop oder im Freizeitbereich umherschlenderten.

Als die Zeremonie losging, waren wir alle ziemlich hoffnungsvoll. Preise für das Federgewicht, den Rookie, das Most-Improved-Buggy und für andere Besonderheiten wurden endlos verteilt. Als dann der Telemetrie-Award kam, lauschten wir ziemlich gespannt. Unsere Telemetrie ist ja wirklich super. Wir haben alles Mögliche in unserem Buggy drin. Doch anscheinend sah das die Jury anders. Wahrscheinlich haben wir irgendwelche formellen Fehler gemacht, weswegen jemand anderes den Award bekam. Tobias und Andreas waren ziemlich enttäuscht. Sie taten mir da auch wirklich leid. Aber dummerweise konnten wir da nicht mehr viel ändern.

Das heißt nicht, dass unser Team deswegen schlecht abgeschnitten hat. Unser Highschool Team ist eines der besten unter über 100 Teams. Sie haben nicht einen Penaltie einkassiert. Sie können alle echt stolz auf sich und ihren 1. Platz sein.

awardAls dann die Awards für die Plätze im Rennen verteilt wurden, dachte ich eigentlich, dass es nur einen ersten Platz gibt – nämlich für den schnellsten unter allen Buggys. Aber glücklicherweise wurden die Preise auch unter den Divisions aufgeteilt. Es gab einen ersten Platz in der Highschool, aber auch im College. Dementsprechend leuchtete dann ein Licht am Ende des Tunnels. Evgeniy und ich kassierten den zweiten Platz in der College Division ein! Ich habe mich echt richtig gefreut. Alle haben gejubelt und ich war wirklich stolz auf uns. Wir gingen nach vorn, machten Fotos und schüttelten mit allen möglichen Leuten die Hände. Wir bekamen jeweils eine Silber-Medaille und eine richtig richtig schöne Trophäe. Auf ihr ist eine kleine amerikanische Flagge angebracht, welche im letzten Spaceshuttle mitgeflogen ist. Dieser Preis ist einfach der Hit! Ich freue mich echt, dass wir ihn bekommen haben. Es ist ein wirklich tolles Gefühl, ihn in den Händen zu halten und zu wissen, dass er uns gehört!

Ab jetzt werden die nächsten Tage ganz entspannt vonstatten gehen. Das Moonbuggy-Race ist vorbei und es hat wirklich viel Spaß gemacht. Ich liebe die Atmosphäre dort. Klar, die Vorbereitungen sind stressig, aber am Ende lohnt sich alles für diese paar Tage Moonbuggy-Race! Ich bin echt froh, dass sich die Arbeit für uns ausgezahlt hat.

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